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Ein Zauberteppich ist die neue Attraktion beim Skilift Gähwil

Mit der Anschaffung eines Förderbandes hat sich die Sportgenossenschaft einen lang gehegten Wunsch erfüllt, um das Umfeld des Skilifts in Gähwil noch attraktiver zu gestalten. Ermöglicht haben dies Gönner und Sponsoren.
Beat Lanzendorfer
Theo Messmer, Betriebsleiter, Werner Messmer sowie Martin Giovanoli, Technischer Leiter, am letzten Freitagnachmittag bei der Installation des 30 Meter langen Förderbandes unweit des Gähwiler Skilifts (von links). (Bild: Beat Lanzendorfer)

Theo Messmer, Betriebsleiter, Werner Messmer sowie Martin Giovanoli, Technischer Leiter, am letzten Freitagnachmittag bei der Installation des 30 Meter langen Förderbandes unweit des Gähwiler Skilifts (von links). (Bild: Beat Lanzendorfer)

Der Wunsch zur Anschaffung eines Förderbandes – bekannt als Zauberteppich – stand schon lange im Raum. Es brauchte dann im wahrsten Sinne einige finanzielle Zauberkünste, um den Traum in Erfüllung gehen zu lassen.

Die ersten Diskussionen wurden vor fünf Jahren geführt, als Mitglieder der Gähwiler Sportgenossenschaft an der Generalversammlung der Meinung waren, es wäre an der Zeit, den Wintersport im Dorf am Fusse der Iddaburg weiter aufzuwerten. Der Vorschlag, abzuklären, ob die Anschaffung eines Zauberteppichs machbar sei, stiess auf offene Ohren. Die Ernüchterung folgte nach den ersten Recherchen. Gebrauchte waren praktisch keine auf dem Markt und eine Neuanschaffung überstieg die eigenen finanziellen Möglichkeiten.

Trotz der sich auftürmenden Hindernisse beschliesst der Vorstand ein neues Förderband anzuschaffen. Der dafür erforderliche Antrag wird von den Mitgliedern an der Generalversammlung 2017 einstimmig gutgeheissen. Wie wichtig den Sportgenossenschaftern das Thema war, widerspiegelte die Anwesenheitsliste. 42 waren zugegen, was vorher und nachher nie der Fall war.

Installation verläuft ohne Zauberkünste

Was nun folgte, war die Knochenarbeit. Weil die Sportgenossenschaft finanziell nicht auf Rosen gebettet ist, mussten die benötigten rund 75'000 Franken extern aufgetrieben werden. Dank Beiträgen aus dem Fonds der Spar- und Leihkasse Kirchberg, einer Defizitgarantie des Dorfvereins «Gähwil vereint», eines Rundenlaufs am Dorffest im letzten Sommer und vieler Gönner und Sponsoren ist die Vision wahr geworden.

Nach der Bestellung im letzten August darf sich die Gähwiler Sportgenossenschaft nun stolzer Besitzer eines 30 Meter langen Förderbandes nennen, das am vergangenen Freitag in unmittelbarer Nachbarschaft zum Skilift installiert worden ist. Für die Installation waren keine Zauberkünste nötig, es brauchte wie so oft bei solchen Aktionen aber freiwillige Helfer. Theo Messmer, Martin Giovanoli, Werner Messmer, Thomas Räbsamen und Richard Brändle taten sich dabei speziell hervor.

«Wir wollen den Allerkleinsten den Wintersport näherbringen. Das Förderband ist so konzipiert, dass darauf Kinder und Erwachsene mit Skis, Schlitten oder Snowboards transportiert werden können. Damit setzen wir ein weiteres Zeichen, dass das kleine aber feine Gähwiler Skigebiet im Speziellen auf Familien zugeschnitten ist», sagt Albert Schmid, der Präsident der Sportgenossenschaft. Und weiter: «Das Förderband läuft auch bei wenig Schnee, auch dann, wenn der Betrieb des Skilifts nicht mehr möglich ist.»

Liegt der Zauberteppich am richtigen Ort?

Als Glücksfall erwies der Zuzug von Martin Giavanoli, der als Mitarbeiter eines Seilbahnbauers über viel Erfahrung verfügt, in Kirchberg wohnhaft ist und sich als Technischer Leiter des Gähwiler Skilifts zur Verfügung stellte. Im kommenden Winter wird nun ausgetestet, ob der Zauberteppich am richtigen Ort platziert ist. «Weil das Förderband im Frühjahr jeweils wieder demontiert wird, sind wir bis zur festen Installation der Kabel flexibel. Bei Bedarf kann die neue Gähwiler Winterattraktion auch noch etwas verschoben werden», erklärt Albert Schmid weiter.

Hinweis

Weitere Informationen zu den Betriebszeiten des Skilifts sowie zu denen des Förderbandes sind auf der Website www.gaehwil.ch abrufbar.

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