Ein Wechsel bei der Nesslauer Feuerwehr

Nach 26 Jahren bei der Feuerwehr Nesslau verabschiedet sich Köbi Tischhauser altershalber aus seinem Amt. Michi Louis übernimmt neu die Funktion des Kommandant-Stellvertreters.

Adi Lippuner
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Der neue Feuerwehrkommandant-Stellvertreter, Michi Louis, sein Amtsvorgänger, Köbi Tischhauser und der Nesslauer Feuerwehrkommandant Patrick Wick (von links). (Bild: Adi L)

Der neue Feuerwehrkommandant-Stellvertreter, Michi Louis, sein Amtsvorgänger, Köbi Tischhauser und der Nesslauer Feuerwehrkommandant Patrick Wick (von links). (Bild: Adi L)

Wie alle anderen Feuerwehren im Kanton St. Gallen basiert auch die Feuerwehr Nesslau auf dem Milizsystem. Während 26 Jahren, sechs davon als Kommandant-Stellvertreter, hat sich Köbi Tischhauser für die Belange der Feuerwehr eingesetzt. Er war unter anderem Pikettchef, bildete Fahrer auf den Fahrzeugen aus und engagierte sich im Bereich Atemschutz. «Ich durfte viel lernen, fühlte mich im Kreise der Kameraden immer wohl und trete nun, wie es bei der freiwilligen Feuerwehr üblich ist, als 50-Jähriger zurück.»

Als Nachfolger von Köbi Tischhauser konnte Michi Louis gewonnen werden. Der Sohn des ehemaligen Kommandanten Albin Louis bezeichnet die Feuerwehr als sein liebstes Hobby. «Wir können Menschen in Not helfen, bilden ein gutes Team und was ich bei den Offiziers-Ausbildungskursen lernte, hilft mir auch im Berufs- und Privatleben», sagt er.

Mit Zuversicht in die Zukunft blicken

Kommandant Patrick Wick war bei der offiziellen Amtsübergabe am Silvesternachmittag zufrieden. Er sagte dazu: «Einerseits müssen wir uns von einem langjährigen, verdienten Kameraden verabschieden, andererseits steht ein junger, gut ausgebildeter Mann in den Startlöchern. So gesehen dürfen wir zuversichtlich ins neue Jahr blicken.»

Michi Louis wiederum versicherte, dass er den guten Geist, wie er von seinem Amtsvorgänger gepflegt wurde, in Zukunft weitertragen werde. «Und wenn ich einen Wunsch anbringen darf, in unserer Feuerwehr mit 65 Angehörigen und 20 Kadermitgliedern sollten wir noch einige Offiziere haben. Ich kann diese Ausbildung nur jedem empfehlen, denn unsere Tätigkeit wird von der Bevölkerung geschätzt.»