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Linth 04 wirft Schaffhausen aus dem Cup – und ein Toggenburger ist mittendrin

Letzte Saison spielte Silvan Bechtiger noch beim FC Wattwil Bunt. Am Sonntag komplimentiert der 23-Jährige mit Linth 04 den Challengeligisten Schaffhausen aus dem Cup.
Beat Lanzendorfer
Die Spieler des FC Linth 04 jubeln nach Spielschluss, nachdem sie das oberklassige Schaffhausen trotz Rückstand mit 3:1 besiegten. Links unten der Ebnat-Kappler Silvan Bechtiger. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Die Spieler des FC Linth 04 jubeln nach Spielschluss, nachdem sie das oberklassige Schaffhausen trotz Rückstand mit 3:1 besiegten. Links unten der Ebnat-Kappler Silvan Bechtiger. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Erstligist Linth 04 ist ein Wiederholungstäter. Nach Wohlen im Jahre 2017 eliminieren die Glarner am Sonntag mit Schaffhausen erneut einen Vertreter aus der Challenge League.

Bei der Mannschaft, die auch in der Meisterschaft gut unterwegs ist und mit dem Punktemaximum nach zwei Runden die Tabelle der 1. Liga (Gruppe 3) anführt, gehört der Ebnat-Kappler Silvan Bechtiger seit dieser Spielzeit zum Stammpersonal. Der Transfer zu einem höherklassigen Verein vor rund sieben Wochen hatte sich abgezeichnet.

Ein Leistungsträger beim FC Wattwil Bunt

Silvan Bechtiger war während mehrerer Jahre einer der Leistungsträger beim FC Wattwil Bunt und stieg mit den Toggenburgern im Juni 2018 in die regionale 2.Liga auf.

Seine Leistungen trugen zum einen dazu bei, dass die Zentrumsstädter den Klassenerhalt problemlos schafften, zum anderen wurden andere Vereine auf ihn aufmerksam. Letztendlich entschied er sich für einen Wechsel zum FC Linth 04, was sich bis jetzt als richtige Entscheidung erwies.

Silvan Bechtiger zeigte wenig Respekt und konnte als linker Aussenverteidiger auch in der Offensive einige Akzente setzen. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Silvan Bechtiger zeigte wenig Respekt und konnte als linker Aussenverteidiger auch in der Offensive einige Akzente setzen. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Die Auftritte des 23-Jährigen am neuen Wirkungsort blieben auch in der alten Heimat nicht verborgen. Auffällig viele Toggenburger säumten am Sonntagnachmittag den Spielfeldrand der Linth-Arena in Näfels. Darunter Mutter Franziska und Schwester Fiona – Vater Xaver war zu nervös, weshalb er es vorzog, nicht persönlich vor Ort zu sein.

Feldmann, Sanchez und Ilic wenden das Blatt

Mutter Franziska zeigte sich nach Spielschluss begeistert: «Ich finde, Silvan hat es sehr gut gemacht.» Dem ist tatsächlich so. Immerhin stand er am Beginn des Ausgleichs, nachdem Schaffhausen bereits in der Anfangsphase durch Cooper die Führung erzielen konnte.

Schaffhausen-Trainer Murat Yakin war wenig erfreut über die Leistung seiner Mannschaft. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Schaffhausen-Trainer Murat Yakin war wenig erfreut über die Leistung seiner Mannschaft. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Ein an ihm verübtes Foul führte zu jenem Freistoss, in dessen Folge Feldmann nach knapp einer halben Stunde das 1:1 erzielte. In Halbzeit zwei legte der Unterklassige noch eine Schippe drauf und stellte den Überraschungscoup durch Tore von Sanchez und Ilic sicher.

Auch der Präsident war vom Sieg überzeugt

Einer, der den Triumph schon vor dem Anpfiff ankündete, war Präsident Erich Fischli: «Ich bin mir sicher, wir schlagen Schaffhausen heute.» Der 67-Jährige ist einer der Baumeister des Erfolgs und steht seit der Fusion des FC Näfels und des FC Niederurnen vor 15 Jahren dem Verein als Präsident vor.

Seither reitet der Club auf einer Erfolgswelle. 2007 in die 2.Liga aufgestiegen, ging es in den Jahren 2008 (2.Liga Interregional) und 2018 (1.Liga) weiter nach oben. Laut Fischli darf es weiter aufwärtsgehen: «Wir möchten die Aufstiegsspiele zur Promotion League erreichen.»

Schlagbarer, aber nicht zu unterschätzender Gegner

Einer, der dazu beitragen soll, die Ziele zu erreichen, ist Silvan Bechtiger. «Ich bin hier ausgezeichnet aufgenommen worden und fühle mich pudelwohl», sagt er abschliessend. Das Los hat Linth 04 im Übrigen eine machbare, aber nicht zu unterschätzende Aufgabe beschert. Die Glarner treten am 14.September im Berner Oberland bei Spiez (2. Liga Interregional) an.

Wird auch diese Hürde übersprungen, hofft die Mannschaft auf einen Traumgegner, wie es vor zwei Jahren der FC St.Gallen war. Damals unterlag man den Espen vor 3500 Zuschauern erst im Elfmeterschiessen, nachdem es nach der regulären Spielzeit und der erforderlichen Verlängerung jeweils 1:1 gestanden hatte.

Hier ist die komplette Auslosung der zweiten Hauptrunde zu finden

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