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Interview

Ein Toggenburger fordert den FC Sion im Cup heraus

Der Ebnat-Kappler Silvan Bechtiger gehört seit Sommer zum Kader des Erstligisten Linth 04. Am Mittwoch verlangte er mit seiner Mannschaft im Achtelfinale des Schweizer Cups Sion alles ab – trotzdem gab es eine unglückliche 0:2-Niederlage. Für den 23-Jährigen war es dennoch das bisherige Karriere-Highlight.
Beat Lanzendorfer
Silvan Bechtiger hat sich nach seinem Wechsel zu Linth 04 auf Anhieb zurechtgefunden bei den Glarnern zurechtgefunden. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Silvan Bechtiger hat sich nach seinem Wechsel zu Linth 04 auf Anhieb zurechtgefunden bei den Glarnern zurechtgefunden. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Weil das Flutlicht in der Lintharena in Näfels ungenügend ist, fand die Partie vor 2700 Zuschauern in Glarus statt. Das hinderte die Spieler von Linth 04 nicht daran, eine Top-Leistung abzurufen.

Wie gross war die Vorfreude auf das Cupspiel gegen Sion?

Silvan Bechtiger: Sie war sehr gross. Es war für die meisten von uns das bisherige Highlight ihrer sportlichen Karriere.

Waren Sie vor dem Anpfiff nervöser als üblich?

Silvan Bechtiger. (Bild: PD)

Silvan Bechtiger. (Bild: PD)

Nervös ist vielleicht das falsche Wort. Angespannt war ich sicher, denn schliesslich spielt man nicht jede Woche gegen einen Superligisten.

Hat sich die Mannschaft speziell auf dieses Spiel vorbereitet?

Nein, es lief genauso ab wie bei einem normalen Meisterschaftsspiel. Es gab vorher auch kein gemeinsames Nachtessen.

Wie gross ist die Enttäuschung über die Niederlage?

Klar sind wir über das Ausscheiden enttäuscht. Die Freude überwiegt aber trotzdem, weil wir uns gegen einen übermächtigen Gegner so gut geschlagen haben.

Hatten Sie mehr von Sion erwartet?

Uns war bewusst, dass die Walliser in einer kleinen Krise stecken und die zuletzt gezeigten Leitungen nicht den Erwartungen entsprechen. Spielerisch hat man aber schon gesehen, dass die Akteure den Fussball nicht verlernt haben.

Als typische Cupmannschaft wollten sie sich gegen einen Unterklassigen nicht blamieren und unbedingt eine Runde weiterkommen.

Trotzdem konnten Sie mit dem Superligisten mithalten.

Wir haben in den letzten zehn Minuten sogar noch versucht, Druck aufzubauen. Wir konnten uns sogar noch Chancen erarbeiten, leider hat es nicht mehr zum Ausgleich gereicht. Das 0:2 in der Nachspielzeit war dann lediglich noch eine Zugabe.

Wie geht es nun weiter?

Wir haben vor der Winterpause noch zwei Spiele, in denen wir sechs Punkte holen möchten, damit wir uns in der Spitzengruppe halten können.

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