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Der FC Bazenheid peilt einen Spitzenplatz an

Am Samstag beginnt für den FC Bazenheid mit dem Heimspiel gegen Aufsteiger Widnau die Saison 2018/19. Die Alttoggenburger streben trotz gewichtiger Abgänge im Minimum die Bestätigung des fünften Platzes der letztjährigen Meisterschaft an.
Beat Lanzendorfer
Am Samstag startet der FC Bazenheid in die neue Saison. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Am Samstag startet der FC Bazenheid in die neue Saison. (Bild: Beat Lanzendorfer)

«Hinten ist noch Verbesserungspotenzial vorhanden». Drei Tage vor dem Meisterschaftsstart wagt Sportchef Hans «Hasä» Stadler eine Prognose, die darauf schliessen lässt, dass der FC Bazenheid in der morgen Samstag beginnenden Meisterschaft durchaus zum erweiterten Favoritenkreis zu zählen ist.

«Wir haben zwar eine durchzogene Vorbereitung hinter uns, in der in erster Linie die Defensive mit vielen Gegentoren einige Mühe bekundete.» Er führt dies auf die vielen Ferienabsenzen zurück, die in der kurzen Sommervorbereitung aber dazugehören. «Das Problem haben andere auch, da mache ich mir keine allzu grossen Sorgen. Letztes Jahr waren wir ein eingespieltes Kollektiv, daran gilt es nun schnellstmöglich wieder anzuknüpfen.»

Sportchef schwärmt von der Offensive

Während er mögliche Schwachstellen in der Defensive ortet, kommt er bei der Offensive geradezu ins Schwärmen: «Sie macht Freude, anhand des bisher Gesehenen konnten wir noch einen Zacken zulegen. Ich bin überzeugt, dass wir uns vor der Konkurrenz nicht zu verstecken brauchen.»

Trotz Optimismus sind sich die Verantwortlichen im Klaren, dass es auch zu Rückschlägen kommen kann, denn vier Leistungsträger haben den Verein verlassen. Maurin Gregorin, zusammen mit Captain Dejan Baumann die Leitfigur des vergangenen Jahrzehnts, wohnt und arbeitet in Zürich und hat daher am Ende der letzten Saison seinen Rücktritt erklärt. Zoltan Farkas und Bender Györky versuchen sich eine Liga höher und schlossen sich dem FC Tuggen an.

Ebenfalls nicht mehr zum Kader zählt Tolga Cakir. Er treibt seine beruflichen Pläne voran und wechselte daher nach Wil, wo er sich jenem Team angeschlossen hat, das neu in der 3. Liga spielt. Den vier Abgängen stehen sieben Neue gegenüber. Eine Rückkehr ist es in erster Linie für Patrick Peters, der nach Abstechern zu Gossau, Herisau, Tuggen, Brühl und Eschen-Mauren den Weg zurück ins Alttoggenburg gefunden hat. Mit seinen 31 Jahren gehört er zu den Routiniers im Team.

Mit 40 Jahren noch bestens in Form

Diese Fraktion wird komplettiert durch Dejan Baumann und Beat Schneider. Ersterer hat Anfang Juli geheiratet und sieht bald Vaterfreuden entgegen. Trotz seiner 36 Jahre ist er weiterhin ein fester Bestandteil der Mannschaft. Ein Phänomen ist und bleibt Beat Schneider. Mittlerweile 40-jährig, hat er sich entschlossen, eine weitere Saison auf dem Ifang anzuhängen. Trotz fortgeschrittenem Alter ist er körperlich in einer beneidenswerten Verfassung.

Obwohl der Kader des FC Bazenheid mit 25 Spielern gut bestückt ist, darf es auf der Position des Torhüters zu keinen weiteren Komplikationen kommen. Michael Gähwiler dürfte nach seinem Kreuzbandriss bis im Frühjahr 2019 ausfallen. Für ihn steht Claudio Bernet, Neffe von FCB-Legende Adrian Bernet, zwischen den Pfosten. Soeben von einem dreimonatigen USA-Aufenthalt zurückgekehrt, hat er seine Fähigkeiten bereits zu Beginn des Jahres unter Beweis gestellt, als er den damals kranken Gähwiler vertrat.

Einige Fragezeichen hinter Gegner Widnau

Der FC Widnau gehört zu jenen Vereinen, die nach dem Abstieg aus der 2. Liga Interregional im Jahre 2016 den Kopf nicht in den Sand steckten und einen weiteren Absturz verhindern konnten. Belegten die Rheintaler vor zwölf Monaten hinter Buchs und Weesen Platz 3, schafften sie die Rückkehr im Juni in die fünfthöchste Spielklasse dank 51 Punkten aus 22 Spielen. Obwohl sie zu den Unbekannten gehören, geht es für Bazenheid am Samstag in erster Linie darum, einen besseren Saisonstart als vor Jahresfrist hinzulegen.

Der erste Saisonsieg im Sommer 2017 kam erst beim 4:1 über Frauenfeld am 9. September zu Stande. Dies führte dazu, dass die Alltoggenburger nach fünf Runden einen Abstiegsplatz belegten. Tempi passati: Laut Hans «Hasä» Stadler gehört sein Team einer Gruppe an, welche vorne anzutreffen ist. Dazu zählt er auch Uzwil, Seuzach, Rüti und Aufsteiger Amriswil, denen er einiges zutraut.

Der erste Spieltag in der Gruppe 6 der 2. Liga Interregional

Samstag, 11. August
FC Balzers – Chur 97 (16.00)
FC Blue Stars ZH – FC Wil 2 (16.00)
FC Amriswil – FC Uzwil (16.30)
FC Bazenheid – FC Widnau (17.00)

Sonntag, 12. August
FC Kreuzlingen – FC Uster (14.30)
FC Dübendorf – FC Frauenfeld (15.00)
FC Rüti – FC Seuzach (15.00)

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