Ein «Schnügel» zu Weihnachten: Luca Hänni begeistert seine Fans in der Eintracht in Kirchberg

Kurz vor Weihnachten war Luca Hänni in der Region gleich zweimal zu erleben. Für viele der jungen Fans war das Konzert ein vorgezogenes Fest.

Michael Hug
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Luca Hänni verzückte am Freitagabend in der «Eintracht» sein junges Publikum.

Luca Hänni verzückte am Freitagabend in der «Eintracht» sein junges Publikum.

Bild: Michael Hug

Das Gute an einem Luca-Hänni-Konzert ist, dass es pünktlich beginnt. Ja, und dass man das Konzertticket als Weihnachtsgeschenk einsetzen kann. Für den Veranstalter liegt das Gute darin, dass er sein Lokal schon im Vorverkauf ziemlich schnell voll hat. «Ausverkauft» hiess es lange vor dem Auftritt Hännis am Freitag in der Kirchberger Eintracht.

Das wundert nicht, Luca Hänni zieht immer, vorab bei den Kids um die Zehn, aber auch manches Mami kam nicht uneigennützig ins Konzert. «Normalerweise nicht unser Zielpublikum», lacht Veranstalter Bruno Metzger, «aber auch die werden älter.» Und kommen wieder, wahrscheinlich, wenn dereinst ein gereifter Blueser auftritt oder eine rockende Band, die dann gerade in ist.

Vorgezogene Weihnachten für viele im Publikum

Luca Hänni zu Weihnachten also. Das ist vorgezogene Weihnachten für Viele. Ansonsten sieht man den Berner in der Ostschweiz ja selten bis nie. Und dann so nah: Auf Armeslänge – und Kinderarme sind kurz – hat man in der Eintracht da den Star vor sich. Die Kids in der vordersten Reihe freut es: «Er ist halt ein Schnügel», sagt Yael.

Und einer, der pünktlich ist: Der Countdown wird schon fünf Minuten vor Beginn des Konzerts sichtbar per Einblendung heruntergezählt. Die letzten zehn Sekunden zählen die Kids lautstark mit. Bei exakt Null (21 Uhr) springt Hänni auf die Bühne, flankiert von zwei jungen und verrenkungsfreudigen Tänzern, denen es nach sechs Minuten schlaksiger Bewegungen aber zu warm wird, oder zu anstrengend, worauf sie wieder von der Bühne entspringen.

Luca mitten und allein auf der Bühne

Nun haben sie ihren Luca alleine. Der gibt alles, querbeet durch sein Schaffen, schon als zweiten Song singt er «Miss Wonderful». Die Kids und ihre Mütter singen mit. Nur zwei Musiker braucht er für den Hänni-Sound. Den einen am Schlagzeug sieht man kaum, er ist hinter einer Schalldämmung aus Plexiglas versteckt. Den anderen, den Keyboarder sieht man ebenso wenig, er, respektive sein Computer, trägt zwar einiges zum akustischen Erlebnis bei, aber auffallen will er dabei nicht.

So steht, hüpft und verrenkt seine Glieder nach allen möglichen Richtungen, Luca Hänni mitten und sozusagen allein auf der Bühne. Luca allein zu Haus. Es gehört nun ihm, das Haus, die Bühne, das Publikum. Er gibt alles, was er zu geben hat. Der Star und Gewinner aus DSDS 2012, vor zweieinhalb Monaten 25 Jahre alt geworden, verschmelzt innert Minuten die Herzen seiner Fans jeglichen Alters, vorab die der Zehn- bis Fünfzehnjährigen und bringt ihre Gefühle zur schieren Verzückung.

Ach ja: Warum war der «Schnügel» am Wochenende zweimal zu sehen? Er trat am Samstagabend im Fernsehen auf – mit Schnügelfan Rio. Luca im Doppelpaket – was für ein Weihnachtsgeschenk. Danke Mami!

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