Eröffnung
Ein neues Bijou hoch oben über dem Thurtal: Der Skiclub Speer hat bei der Panoramaloipe eine neue Scherbhütte gebaut

Rund 800 Stunden Eigenleistung steckten die Mitglieder des Skiclubs Speer in den Bau einer neuen Scherbhütte bei der Panoramaloipe. Am Wochenende lud der Verein zu einem «Tag der offenen Tür».

Beat Lanzendorfer
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Auf das neue Schmuckstück sind die Mitglieder des Skiclubs Speer stolz.

Auf das neue Schmuckstück sind die Mitglieder des Skiclubs Speer stolz.

Bild: Beat Lanzendorfer

Noch liegt auf einer Höhe von 1112 Metern kein Schnee. Das Team der Panoramaloipe im Scherb-Hemberg ist für die Saison 2021/2022 aber startklar. Mit dem Bau einer neuen Scherbhütte hat es zudem in den letzten Monaten dafür gesorgt, dass die Besucherinnen und Besucher auch abseits der Loipen perfekte Bedingungen vorfinden.

«Die alte Hütte stand während vier Jahrzehnten hier oben und war in die Jahre gekommen», erklärt Christian Gressbach, Bereichsleiter Nordisch des Skiclubs Speer, der sowohl die Panoramaloipe als auch die Thurloipe in Ebnat-Kappel unterhält.

Viel Arbeit in den letzten Monaten

Damit am Wochenende zum «Tag der offenen Tür» eingeladen werden konnte, war seit März einiges an Aufwand nötig. Die Abbrucharbeiten der alten Hütte gingen im Mai unter Bauleiter Walter Scheiwiller, Vorgänger von Christian Gressbach als Bereichsleiter Nordisch, über die Bühne. Aufrichte war im August, danach begannen die Innenausbauarbeiten.

Eindrücke vom «Tag der offenen Tür»

Eindrücke vom «Tag der offenen Tür»

Bilder: Beat Lanzendorfer

Gesamthaft steckten die Skiclub-Mitglieder rund 800 Stunden Eigenleistung in den neuen Holzelementbau. Finanziert wird die Scherbhütte durch Sport-Toto-Beiträge, grosszügige Sponsoren und den Verkauf von Loipenpässen.

«Mit dem Einbau einer Zeitschaltuhr ist die Hütte ab diesem Winter auch unter der Woche zugänglich», erklärt Marc Bösch, Präsident des Skiclubs Speer. Dusche, Garderobe und WC können nun von Montag bis Freitag von 10 bis 16 Uhr genutzt werden. Samstag und Sonntag ist das Team um Heidi Hartmann vor Ort. Sie hat in diesem Herbst die Nachfolge von Claudia Müller als Hüttenchefin angetreten.

Sie freuen sich über den Neubau. Jeweils von links, oben: Marc Bösch, Präsident Skiclub Speer; Walter Scheiwiller, Bauleitung; Christian Gressbach, Bereichsleiter Nordisch. Vorne: Heidi Hartmann, neue Hüttenchefin; Bert Baumann, Loipenchef; und Claudia Müller, ehemalige Hüttenchefin.

Sie freuen sich über den Neubau. Jeweils von links, oben: Marc Bösch, Präsident Skiclub Speer; Walter Scheiwiller, Bauleitung; Christian Gressbach, Bereichsleiter Nordisch. Vorne: Heidi Hartmann, neue Hüttenchefin; Bert Baumann, Loipenchef; und Claudia Müller, ehemalige Hüttenchefin.

Bild: Beat Lanzendorfer

Der Ort ist praktisch immer nebelfrei

Willkommen sind nicht nur Langläuferinnen und Langläufer, wer wandernd oder mit den Schneeschuhen unterwegs ist, darf die Infrastruktur selbstverständlich auch nutzen.

«Nun darf der Schnee kommen, wir sind bereit», sagt Loipenchef Bert Baumann. Und mit einem Augenzwinkern: «Hier oben ist es praktisch immer nebelfrei.»

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