Ein neuer Verein will die Zukunft des Chössi-Theaters sichern

Das Chössi-Theater ist mit dem Bahnhof-Quartier Lichtensteig eng verbunden. Das soll so bleiben.

Martin Knoepfel
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Bruno Sutter (ganz rechts) stellte dem Vorstand und der Mitgliederversammlung erste Projektideen des neu gegründeten Vereins Kulturmeile Lichtensteig vor.

Bruno Sutter (ganz rechts) stellte dem Vorstand und der Mitgliederversammlung erste Projektideen des neu gegründeten Vereins Kulturmeile Lichtensteig vor.

(Bild: Sascha Erni)

Der Mitte Juli gegründete Verein «Kulturmeile Lichtensteig» entstand aus der Umbau-Arbeitsgruppe unter Leitung von Bruno Sutter. Während den Recherchen und Gesprächen in der Arbeitsgruppe habe sich gezeigt, dass das Chössi fest mit der Bahnhalle und dem gesamten Quartier verbunden sei – und umgekehrt.

In Folge erweiterte sich der Auftrag in der Projektgruppe, die nun das Konzept eines Kultur- und Veranstaltungszentrums erarbeiten sollte.

«Als griffiger Name bot sich dabei, angelehnt an das bestehende regionale Raumkonzept, Kulturmeile Lichtensteig an»

Als vorläufige Organisationsform lagerte das Team das Projekt in den gleichnamigen Trägerverein aus, erklärt Bruno Sutter weiter.

Bahnhalle erhalten

Primäres Ziel des Vereins ist es gemäss Sutter, die Bahnhalle zu erhalten und zu sanieren. Aber auch weitere Projekte in diesem Umfeld sollen realisiert und betrieben werden können.

In der Startphase besteht der ehrenamtliche Vereinsvorstand aus Urban Kressibucher (Auftraggeber im Namen des Vereins Chössi-Theater), Bruno Sutter (Projektleiter), Mathias Müller (Vernetzung Politik und Kultur) sowie Stephan K. Haller (Vertreter Gofechössi).