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Interview

«Ein kreativer, aber auch kontroverser Prozess»

Das Wirtschaftsforum Toggenburg für Industrie, Gewerbe, Gesellschaft und Politik aus der Region und darüber hinaus bedeutend. OK-Präsident Christian Hildebrand erläutert die Hintergründe der Veranstaltung.
Urs M. Hemm
Christian Hildebrand, OK-Präsident. (Bild: Urs M. Hemm)

Christian Hildebrand, OK-Präsident. (Bild: Urs M. Hemm)

Vor einem Jahr übernahm Christian Hildebrand das Präsidium des Organisationskomitees des Wirtschaftsforums Toggenburg (WFT) von Claudia Frei. Als fünfter OK-Präsident seit der Gründung des WFT im Jahr 1998 sind die Erwartungen hoch. Denn das WFT hat sich in den vergangenen Jahren zum wichtigsten Fixpunkt für Industrie, Gewerbe, Gesellschaft und Politik im Toggenburger Jahr entwickelt.

Wie ist es Ihnen als OK-Präsident des 22. WFT ergangen?

Christian Hildebrand: Im OK sind alle fünf Serviceclubs vertreten, was immer wieder zu Wechseln in der Zusammensetzung, und so auch bei der Ressortverantwortlichkeit führt. Daher muss man sich immer schnell an eine neue Rolle gewöhnen, man lernt so aber auch alle Abläufe genau kennen. Obwohl auch ich erst seit 2016 dabei bin, sind der Kassier Patrick Brändle und ich – neben unserem bewährten Grafiker Simon Walther − bereits die Dienstältesten im OK. Da sich die Grundstruktur des Forums, seitdem ich dabei bin, nicht verändert hat, hat die Organisation fürs erste Mal sehr gut geklappt.

Gab es Situationen, auf die Sie nicht gefasst waren?

Die Schwierigkeit ist, dass wir im OK alle ehrenamtlich arbeiten. Das heisst, dass wir alle Arbeiten, die das Wirtschaftsforum betreffen, noch neben unseren Hauptjobs erledigen müssen. Gerade, wenn im Geschäft ungeplante Herausforderungen auftauchen, war die Planung jeweils nicht einfach. Das betraf jedoch hauptsächlich die Zeit während der Referentensuche. Danach verteilt sich die Arbeit mehr auf die Ressorts, wie Marketing, Infrastruktur, Einladungen oder Finanzen. Das Ziel war also, sich innerhalb des OK möglichst schnell auf ein Thema und die Referenten zu einigen. Das ist ein kreativer, aber auch kontroverser Prozess, was aber meiner Meinung nach der Qualität nur förderlich ist.

Nach welchen Kriterien wählen Sie die Referenten aus, nachdem Sie sich auf ein Thema festgelegt haben?

Die Referenten sollten mit ihren Beiträgen einem roten Faden folgen, sollten das Thema aber aus unterschiedlichen Sichtweisen − vielleicht auch aus ganz unerwarteten Richtungen − beleuchten.

Wird es Änderungen im Vergleich zu den vergangenen Jahren geben?

Die Diskussionsrunde, die bis anhin immer am Schluss war, wird in diesem Jahr vor der letzten Referentin Anitra Eggler stattfinden. Dies, weil sie das Thema Energie aus einem völlig anderen Blickwinkel behandelt. Wir wollen so das Thema Energie im klassischen Sinne vor der Diskussionsrunde abschliessen, und mit Anitra Egglers Referat den Besuchern etwas zum Nachdenken auf den Heimweg mitgeben. Diese Änderung in der Struktur des Anlasses haben wir auch mit Moderator Patrick Rohr so abgesprochen. Einerseits bringt er diesbezüglich einen enorm grossen Erfahrungsschatz mit und konnte uns wertvolle Inputs geben. Andererseits wollten wir ihn mit unseren Entscheidungen hinsichtlich des Ablaufs nicht vor vollendete Tatsachen stellen.

Welche Rolle spielte Energietal Toggenburg in der letzten Dekade für die Toggenburger Wirtschaft?

Zum einen ist Energietal Toggenburg bezüglich fachlicher Unterstützung sehr hilfreich, wenn es bei einem Gewerbebetrieb um die Umsetzung von energetischen Projekten geht. Zum anderen ist der Verein im Bereich Energieberatung sehr aktiv, was wiederum Investitionen und somit Aufträge für das Gewerbe auslöst. Energietal Toggenburg leistete sicher einen wesentlichen Beitrag, um das Thema Energie in der Region weiter zu entwickeln.

Auf welches Referat an diesem WFT sind Sie am meisten gespannt?

Grundsätzlich freue ich mich auf alle Referenten. Besonders gespannt bin ich aber auf die Ausführungen von Felix Blumer und auf den Vortag von Anitra Eggler. Der wird − so glaube ich − einige Überraschungen bieten.

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