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Clientis Bank Thur ist ein kerngesundes «Bänkli»

Markant mehr Genossenschafter, erstmals eine Bilanzsumme über 400 Millionen Franken und dazu ein erfolgreiches Geschäftsjahr. Der Verwaltungsratspräsident der Clientis Bank Thur, Thomas Nüesch, sprach von einem «kerngesunden Bänkli».
Adi Lippuner
Die Generalversammlung der Clientis Bank Thur fand in der Mehrzweckhalle Schafbüchel in Ebnat-Kappel statt. (Bild: Adi Lippuner)

Die Generalversammlung der Clientis Bank Thur fand in der Mehrzweckhalle Schafbüchel in Ebnat-Kappel statt. (Bild: Adi Lippuner)

Verglichen mit Grossbanken, sieht sich die Clientis Bank Thur als kleiner, regionaler Anbieter. Der Grossaufmarsch zur 129. Generalsversammlung am Freitagabend in der Mehrzweckhalle Schafbüchel in Ebnat-Kappel zeigte die starke regionale Verankerung. Von den insgesamt 2759 Genossenschafterinnen und Genossenschafter – im Berichtsjahr konnte ein Zuwachs von 131 verzeichnet werden – waren 492 anwesend.

Die GV einer regional tätigen Bank verläuft meist nach dem gleichen Muster: Zuerst der geschäftliche Teil, dann ein feines Essen, Unterhaltung und gemütliches Beisammensein. Eine gute Stunde brauchten Thomas Nüesch, Präsident des Verwaltungsrats und Jakob Frischknecht, Vorsitzender der Geschäftsleitung, für den offiziellen Teil. Dann wurde die Bühne dem Bergwaldchörli Enggenhütten unter der Leitung von Frowin Neff überlassen. Die Appenzeller überzeugten mit gekonnten Darbietungen.

Wachstum und attraktive Verzinsung

Im Berichtsjahr überschritt die Clientis Bank Thur erstmals in ihrer Geschichte die 400-Millionen-Franken-Grenze bei der Bilanzsumme. Trotz historisch tiefer Zinse konnte der Bruttozinserfolg um 1,5 Prozent gesteigert werden. Der Bank wurden neue Kundengelder in der Höhe von 24,6 Millionen Franken, das entspricht einem Plus von 9,7 Prozent, anvertraut. Dank neuer Genossenschafter stieg das Genossenschaftskapital um über eine Million Franken auf aktuell 16 Millionen Franken an.

Letztes Jahr konnte das Genossenschaftskapital noch mit vier Prozent verzinst werden, aktuell sind es drei Prozent. «Angesichts des tiefen Zinsniveaus sind auch drei Prozent noch attraktiv,» so Thomas Nüesch. Wichtig sei, dass es dem Unternehmen gut gehe, «und dafür setzt sich unser Team mit Jakob Frischknecht an den beiden Standorten in Ebnat-Kappel und Unterwasser täglich ein. Nur so sind wir in der Lage, auch in Zukunft unseren Genossenschaftern attraktive Verzinsungen bieten zu können.»

Weiterhin tiefe Zinsen zu erwarten

Thomas Nüesch sieht auch in Zukunft die Zinsen auf tiefem Niveau. Der Erfolg der Bank hänge stark von der Wirtschaft und im Toggenburg speziell von der Bautätigkeit ab. Diese werde sich in etwa auf Vorjahresniveau bewegen. Und zu den digitalen Dienstleistungen und dem Datenschutz war zu hören: «Wir setzten die EU-Datenschutzverordnung um, damit sich unsere Kunden darauf verlassen können, dass ihre Daten sicher sind.»

Jakob Frischknecht, Vorsitzender der Geschäftsleitung, präsentierte erfolgreiche Zahlen, einen Geschäftserfolg von knapp 1,6 Millionen Franken, einen Jahresgewinn von rund 733'000 Franken, wobei 458'250 Franken zur Gewinnausschüttung an die Genossenschafter verwendet werden.

Bezüglich personeller Änderungen war zu erfahren, dass mit Cornelia Meile-Beck und Roger Theiler die Geschäftsleitung wesentlich verjüngt wurde.

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