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Ein Jubiläumskonzert zu Ehren der 50-jährigen Orgel

Die evangelische Kirche in Lichtensteig feierte am vergangenen Wochenende ihre 50-jährige Orgel. Einen Höhepunkt dieser Veranstaltung bildete das Jubiläumskonzert der Organisten Christoph Mauerhofer und Heidi Preisig.
Peter Jenni
Die Lichtensteiger Goll-Orgel sei eine Klangliche Vornehmheit, heisst es in einem Verdikt von Willy Hardmeyer. (Bild: Peter Jenni)

Die Lichtensteiger Goll-Orgel sei eine Klangliche Vornehmheit, heisst es in einem Verdikt von Willy Hardmeyer. (Bild: Peter Jenni)

Schon anlässlich der Bestellung ihrer Orgel bei der Luzerner Firma Goll im Mai 1966 wurden die Verantwortlichen der evangelischen Kirchgemeinde Lichtensteig vom Glück beseelt. Während eine siebenjährige Produktions- und Lieferfrist für Orgeln ansonsten üblich war, konnten sie ihre Königin der Instrumente bereits im Herbst 1968 einweihen. Dass diese Goll-Orgel überhaupt bestellt wurde, war dem Verdikt eines Zürchers namens Willy Hardmeyer zu verdanken, der diese sinngemäss so charakterisierte: «Klangliche Vornehmheit mit raumfüllender Sonorität im vollen Werk, ausgestattet mit charaktervollen Solostimmen.» Kein Wunder also, dass die Wahl damals einstimmig ausfiel.

Die Feierlichkeiten zum 50-Jahr-Jubiläum begannen am Samstagmittag mit der musikalischen Geschichte «Josef und seine Brüder». Beendet wurde das Jubiläumswochenende mit einem feierlichen Sonntagsgottesdienst, unter dem Motto «I have a Dream», mit Pfarrerin Trix Gretler, Berry Schuler (Gesang), Peter Mauerhofer (Gitarre/Gesang) und Christoph Mauerhofer (Orgel).

Fürs gottesdienstlich Spiel wie auch für Konzerte

Einen Höhepunkt bescherten die Organisten Heidi Preisig und Christoph Mauerhofer den Besucherinnen und Besuchern am Samstagabend mit einem grandiosen Jubiläumskonzert. Bei der Eröffnung mit dem «Slawischen Tanz Nr. 8 in g-moll» von Antonin Dvorak und bei der Schlusskomposition «Petite Suite» von Denis Bédard spielten die beiden vierhändig.

Nicht umsonst sind bei der Orgel die Register so angeordnet, «dass diese sowohl für das gottesdienstliche Spiel als auch für Konzerte geeignet ist». So konnte man aus der Melodie des Titels «Luegid vo Berg und Tal» mit Christoph Mauerhofer ganz klar einen Jodel heraushören. Ein weiteres Beispiel konzertanter Musik bildeten die Tanzvariationen über «Muss i denn zum Städtle hinaus» mit Heidi Preisig. Elvis Presley wäre bestimmt vor Freude aufgesprungen, hätte er es hören können.

Eine sehr schwierige Komposition

Ebenfalls ein besonderes Highlight stand mit dem «1. Concerto in C-Dur» von Antonio Soler auf dem Programm mit Christoph Mauerhofer an der Orgel und Heidi Preisig am Klavier. Dass es sich dabei um eine sehr schwierige Komposition handelt, ist das eine Kriterium, dass sich die Orgel auf der Empore befindet und die Klavierspielerin ihre Parts im Kirchenraum mit dem Rücken dazu spielte, das andere. Mit diesem Glanzvortrag kamen jedoch die Virtuositäten der Musikerin und des Musikers voll zur Geltung.

Heidi Preisig ist als Hauptorganistin und Dirigentin der evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Mittleres Toggenburg (Wattwil, Lichtensteig, Krinau) tätig. Ihr Studium hatte sie mit dem Hauptfach Orgel und Chorleitung abgeschlossen. Christoph Mauerhofer schloss den Bachelor 2012 mit Bestnoten im Hauptfach Orgel und Nebenfach Klavier ab. Derzeit studiert er in Luzern den Master Kirchenmusik.

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