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Wie ein Helm Augenoperationen in Entwicklungsländern ermöglicht

Mit dem Erlös eines limitierten Schweisserhelms finanziert die Wattwiler Firma Optrel Augenoperationen, dank denen erblindete Menschen aus Entwicklungsländern wieder sehen können. Bis jetzt konnten mit rund sechzig verkauften Helmen schon 868 solcher Eingriffe finanziert werden.
Flurina Lüchinger
Sabine Keller und Gabriel Müller von «Licht für die Welt» (links) und Branka Miljanovic von Optrel. Sie machen ein Fotoshooting für die Weihnachtskampagne des limitierten Helmes. (Bild: Flurina Lüchinger)

Sabine Keller und Gabriel Müller von «Licht für die Welt» (links) und Branka Miljanovic von Optrel. Sie machen ein Fotoshooting für die Weihnachtskampagne des limitierten Helmes. (Bild: Flurina Lüchinger)

Eine Augenoperation, deren Kostenpunkt in der Schweiz im vierstelligen Bereich liegt, ist in Entwicklungsländern nach WHO-Standard für ungefähr 40 Franken möglich. Es ist die Operation, die Menschen mit dem Grauen Star das Sehen wieder ermöglicht. Jeder zweite blinde Mensch leidet am Grauen Star. Die Krankheit führt dazu, dass die eigene Augenlinse trüb wird.

Bei der Operation wird die Linse entfernt und eine Kunstlinse eingesetzt, was dem Menschen einen Grossteil der ursprünglichen Sehkraft zurückgibt. Gabriel Müller, Geschäftsleiter von der gemeinnützigen Organisation Licht für die Welt, sagt, dass diese Operation schon vor 4000 Jahren durchgeführt wurde. Die Methode, die zu jener Zeit üblich war, ist heute wegen Infektionsgefahr jedoch nicht mehr zu empfehlen.

Neue Weihnachtskampagne lanciert

Die Schweisserhelmfirma Optrel aus Wattwil hat zusammen mit Licht für die Welt eine Sammelaktion lanciert. Seit der Lancierung konnten mit dem Erlös schon 868 Augenoperationen finanziert werden. Die ganzen Einnahmen aus dem Verkauf des limitierten Helmes gehen an «Licht für die Welt».

Nun wird passend zur Weihnachtszeit eine neue Werbekampagne gestartet. Für diese Kampagne haben Sabine Keller und Gabriel Müller von «Licht für die Welt» zusammen mit Branka Miljanovic und Samuel Schöb von Optrel ein kleines Fotoshooting für Werbebilder gemacht. Die Produktionsräume der Optrel dienten als Kulisse. Die Kampagne soll den Helm als Weihnachtsgeschenkidee anpreisen. Das Konzept dahinter ist, dass man jemandem etwas schenkt, in diesem Fall den Schutzhelm, der die Schweisser vor dem Erblinden schützt. Durch dieses Geschenk werden 15 Augenoperationen ermöglicht. Es ist also ein Geschenk im Geschenk.

Das Design dieses auf 200 Stück limitierten Helmes wurde von der Engineering und Design Agentur QUO AG gestaltet.

Hinweis

Die Helme können online auf www.optrel.com oder auch direkt in der Firma erworben werden. Wer die Firma besucht, erhält einen Rundgang dazu.

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