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Ein eingravierter Notenschlüssel zur Erinnerung: Dirigentin des Männerchors Bühl hört auf

20 Jahre lang dirigierte Doris Sutter den Männerchor Bühl aus Nesslau. In der «Sonne» in Krummenau wurde sie am Samstag verabschiedet. Sie freue sich nun auf ihre andere Leidenschaft, das Geigenspielen, sagte sie.
Thomas Rüegg
Der Präsident des Männerchors, Niklaus Zwingli, überreicht der Dirigentin Doris Sutter ein Abschiedsgeschenk. (Bild: Thomas Rüegg)

Der Präsident des Männerchors, Niklaus Zwingli, überreicht der Dirigentin Doris Sutter ein Abschiedsgeschenk. (Bild: Thomas Rüegg)

Doris Sutter ist pensioniert. Deswegen beendete sie ihre Tätigkeit als Dirigentin des Männerchors Bühl. Im Restaurant Sonne in Krummenau fand gemeinsam mit dem Männerchor Bühl und den Musikanten Mürtschengruess eine würdige Abschiedsfeier statt.

1998 bot sich ihr die Gelegenheit, die Stelle als Dirigentin des Männerchors Bühl in Nesslau zu übernehmen. Sie übernahm dieses Amt von ihrer Vorgängerin Vreni Früh. Die Mitglieder des Männerchors Bühl schätzen ihre Arbeit, die sie in den 20 Jahren für den Männerchor Bühl geleistet hat.

Vieles zum Schmunzeln und drüber Lachen

Der Zusammenhalt der Sänger im Männerchor und der sehr gute Teamgeist untereinander seien unter anderem auch die Gründe dafür, dass die Konzertbesucherinnen und -besucher von den gelungenen Darbietungen des Männerchors jeweils begeistert waren, wurde an der Abschiedsfeier betont. Über viele Episoden und Vorkommnissen aus den 20 Jahren von Doris Sutters Tätigkeit als Dirigentin wurde am Anlass auf verschiedene Arten berichtet.

Es gab für die Gäste der Abschiedsfeier auch vieles zum Schmunzeln und zum drüber Lachen. Verschiedene Ereignisse wurden in Wort und Bild mit viel Humor gezeigt. Der Präsident des Männerchors Bühl, Niklaus Zwingli, überreichte Doris Sutter am Schluss einige Präsente, welche sie an die schöne, gemeinsame Zeit erinnern sollen.

Auch im Ruhestand nicht untätig

Doris Sutter hat sich auf ihre Zeit nach dem Männerchor Bühl gefreut. Sie werde auch im Ruhestand nicht untätig sein, sagte sie. «Vor allem freue ich mich darauf, genügend Zeit zu haben, meine andere Leidenschaft, das Geigenspielen, auszuüben. Der Samstag wird für mich in schönster Erinnerung bleiben.» Freunde und Bekannte, die den «Abschlussabend Doris» erlebten, dankten ihr für die schöne, gemeinsame Zeit und wünschten der scheidenden Dirigentin für den weiteren Lebensabschnitt alles Gute.

Nach ihrer Ausbildung zur Primarlehrerin unterrichtete Sutter zuerst im luzernischen Emmenbrücke. Sie gab auch Religions- und Musikunterricht. Von 1996 bis 2002 war sie in Ebnat-Kappel und in der Schule im Wintersberg stellvertretende Lehrerin und sie arbeitete im Johanneum in Neu St.Johann.

Während zwei Amtsdauern Gemeinderätin

Im Jahr 2002, mit 46 Jahren, begann Doris Sutter ein Studium zur schulischen Heilpädagogin in Zürich. Während der ganzen Studienzeit unterrichtete sie an der Oberstufe in Ebnat-Kappel als Heilpädagogin. Auch war sie als Dirigentin des Kirchenchors Ebnat-Kappel tätig. In den Jahren 2000 bis 2008 war sie während zweier Amtsdauern Gemeinderätin der Politischen Gemeinde Ebnat-Kappel. Im Jahre 2010 wechselte sie als schulische Heilpädagogin von Ebnat-Kappel nach Nesslau. Im Sommer 2015 ging Doris Sutter als Lehrerin und Heilpädagogin in den Ruhestand.

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