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Eidgenössisches Feldschiessen im Obertoggenburg: Volksfest für Schützen und Bevölkerung

Mit 658 Schiessenden konnte das Eidgenössische Feldschiessen im Obertoggenburg am dritten August-Wochenende die Teilnehmerzahl um 43 erhöhen.
Peter Jenni
Marlies Roth und Sandra Egli, Ehrendamen; Bernard Duplin, bester Jungschütze; Michael Schafflützel und Walter Lusti, Schützenkönige 300m; Andreas Schweizer, Schützenkönig Pistole; Sonja van Winden, beste Dame; Sandra Geisser und Martina Bösch, Ehrendamen (vorne von links); Fähnriche Sepp Geisser, MSV Speer Laad-Nesslau und Walter Scherrer, SG Nessau (hinten von links). (Bild: Peter Jenni)

Marlies Roth und Sandra Egli, Ehrendamen; Bernard Duplin, bester Jungschütze; Michael Schafflützel und Walter Lusti, Schützenkönige 300m; Andreas Schweizer, Schützenkönig Pistole; Sonja van Winden, beste Dame; Sandra Geisser und Martina Bösch, Ehrendamen (vorne von links); Fähnriche Sepp Geisser, MSV Speer Laad-Nesslau und Walter Scherrer, SG Nessau (hinten von links). (Bild: Peter Jenni)

Wenn in der Schweiz nur einmal im Jahr ein Eidgenössisches Feldschiessen (EFS) Ende Mai, Anfang Juni stattfinden würde, wäre danach für elf Monate Funkstille. Wären da nicht die Schützen des Bezirksverbandes Obertoggenburg (BSV), die dem Schweizer Schiesssport Verband (SSV) die Stirne boten und das Datum für ihr EFS Mitte August buchstäblich durchstierten.

Wahrscheinlich unbewusst haben sie dafür gesorgt, dass im August in der ganzen Schweiz wieder vom EFS gesprochen wird, was man auch Werbung nennt.

Programm in Nesslau und in Alt St.Johann

Bereits zum 112. Mal ging am Wochenende dieser Kult-Anlass über die Bühne, organisiert von der Schützengesellschaft (SG) Nesslau, mit OK-Präsident Walter Lusti und einem grossen Helferteam. Für den Schiessbetrieb zeichnete Hausi Stauffacher vom BSV verantwortlich.

Das 300-m-Programm wurde im provisorischen Feldstand und nicht im Schützenstand Berstel der SG Nesslau geschossen und wie einst mit Fähnlein und Kelle gezeigt. Für das Pistolenprogramm 50/25m stand dem OK die Anlage der Pistolenschützen Alt St. Johann zur Verfügung.

In Nesslau begann der Schiessbetrieb am Freitag um 16.30 Uhr und endete mit dem Böllerschuss am Sonntag um 13.44 Uhr. Die Teilnehmerzahl betrug hier 563 (plus 63 gegenüber dem Vorjahr), während in Alt St. Johann mit 95 gegenüber dem Vorjahr 20 weniger schossen. Die Gesamtzunahme beträgt somit 43 Schiessende. Dazu Walter Lusti:

«Wir Obertoggenburger dürfen auf die Beteiligung stolz sein, wir verzeichnen keinen Rückgang, wie dies bei anderen Anlässen der Fall ist.»

Traditionen werden hochgehalten

Während am Freitagabend die «Örgeli Buebe» aufspielten, ging am Samstagabend mit «Food and Fire» der Metzgerei Rust sowie Auftritten der lachenden «Luutere Buebe» und der «Blechkollision» im vollen Festzelt ein besonderer Event über die Bühne.

Der Sonntag begann mit dem obligaten Festumzug angeführt von der Musikgesellschaft (MG) Nesslau und Ehrengästen sowie allen Vereinsfahnen, den Zeigern, dem OK und dem BSV-Vorstand.

Danach fand im Festzelt der ebenfalls traditionelle Festgottesdienst mit Pfarrer Lothar Schullerus statt, der ebenfalls Mitglied der SG Nesslau ist. Traditionen werden im Obertoggenburg hochgehalten, was ebenfalls aus der Veteranenfeier und den Ehrungen unter der Leitung von BSV-Präsident Kurt Geisser hervorging.

Gemeindepräsident und Divisionär unter den Gästen

Dazu konnte dieser auch viele Ehrengäste aus Militär und Politik begrüssen, darunter zwei bekannte Nesslauer, Gemeindepräsident Killian Looser und Divisionär Willy Brülisauer. Zur Eröffnung spielte die MG Nesslau-Neu St. Johann unter der Leitung von Andrea Lusti mit einem rassigen Marsch auf, was sie nachher zur Umrahmung der Ehrungen ebenfalls taten.

Nach der Festansprache des Divisionärs, der unter anderem dazu aufrief, die Traditionen zu bewahren, und sich bei den Schützen für die Unterstützung der Armee bedankte, was auch weiterhin nötig sei, wurden Ehrungen vorgenommen. Schützen mit 50 und 65 Aktivjahren wurden mit dem Ehrenkranz ausgezeichnet, sowie neue und anwesende Veteranen geehrt.

Die Totenehrung, untermalt mit einem Choral der MG, galt dem verstorbenen Hans Brunner vom MSV Wintersberg-Bendel. Verschiedene Schützen wurden mit Feldmeisterschaften bis hin zum Ehrenkranz ausgezeichnet. Schliesslich beendete Präsident Jakob Büchler, der die Grüsse des St.Gallischen Kantonalschützenverbandes überbrachte, den Reigen der Geehrten mit einer kurzen Ansprache.

Mehrere Schützenkönige

Hausi Stauffacher war es, der das Absenden vornahm. Dies jedoch erst nach dem Fahneneinmarsch ins Festzelt, unter anderem mit BSV-Veteranenfähnrich Hansueli Schmied.

Anders als bei anderen Schiessanlässen, werden im Obertoggenburg alle Schützen mit dem Höchstresultat als Schützenkönige ausgezeichnet.

Schützenkönige Gewehr 300 m: Walter Lusti, SG Nesslau, und Michael Schafflützel, MSV Speer Laad-Nesslau, je 72 Punkte.
Schützenkönig Pistole: Andreas Schweizer, Pistolenschützen Alt St. Johann, 177 Punkte.

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