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Der FC Ebnat-Kappel muss in der 3. Liga weiter auf den ersten Saisonsieg warten.

Im Derby gegen Neckertal-Degersheim unterliegen die Obertoggenburger mit 2:4. Trotz 3:0-Führung der Gäste zur Pause wurde es nach dem Seitenwechsel noch einmal kurz spannen.
Beat Lanzendorfer
Die Sorgen von Ebnat-Kappel-Trainer Jürg Stadelmann werden nicht kleiner. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Die Sorgen von Ebnat-Kappel-Trainer Jürg Stadelmann werden nicht kleiner. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Der Start war für das Heimteam durchaus verheissungsvoll, dann setzte es für Drittligist Ebnat-Kappel eine weitere Enttäuschung ab.

Als Kellenberger nämlich nach drei Minuten die Torumrandung traf, war die Hoffnung gross, dass der Aufsteiger am Ende endlich ein Erfolgserlebnis in Form des ersten Saisonsieges feiern kann.

Manzo trifft doppelt für Neckertal

Es kam anders. Vier Minuten nach dem Lattentreffer schlug es auf der Gegenseite ein – Manzo hatte getroffen. Oertli und erneut Manzo sorgten dann dafür, dass die Sache bereits vor dem Seitenwechsel gegessen war. Trotzdem wurde es nach Wiederbeginn nochmals spannend, denn die Einheimischen konnten durch Figaro und Stäheli auf 2:3 verkürzen.

Nun drückte Ebnat-Kappel vehement auf den Ausgleich, die Bemühungen blieben aber unbelohnt. Im Gegenteil. Nach siebzig Minuten beruhigte Captain Stephen Bosshard die Nerven der Gäste, als er zum 2:4 einschoss. Es war sein dritter Treffer im dritten Spiel, in dem die Neckertaler die Punkte fünf bis sieben sammelten.

Ein Spiel – zwei Meinungen

Aus Bosshards Sicht geht der Sieg absolut in Ordnung: «Ich denke, wir haben uns die Punkte redlich verdient, weil wir mehr als Ebnat-Kappel für den Sieg taten. Nach seiner Einschätzung agierte das Schlusslicht etwas zu defensiv.

Etwas anders sah es Ebnat-Kappel-Trainer Jürg Stadelmann: «Uns fehlt in den entscheidenden Momenten das Wettkampfglück. Schade, konnten wir in der Anfangsphase nicht die Führung erzielen. Wir kämpfen weiter und geben uns noch lange nicht geschlagen.» Ihm war allerdings auch bewusst, dass die lang anhaltende Erfolglosigkeit an der Moral der Spieler nagt. Neckertal-Degersheim hingegen hat sich im vorderen Mittelfeld festgesetzt und darf beruhigt in die Zukunft schauen.

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