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Ebnat-Kappel: Gemeindepräsident hat eine Steuersenkung im Visier

Dank eines hervorragenden Rechnungsabschlusses mit einem Ertragsüberschuss von gut zwei Millionen Franken, stellt Gemeindepräsident Christian Spoerlé für Herbst eine Steuersenkung in Aussicht.
Adi Lippuner
Gemeindepräsident Christian Spoerlé (links) und Gemeindeschreiber Adrian Rüegg an der Ebnat-Kappler Bürgerversammlung. (Bild: Adi Lippuner)

Gemeindepräsident Christian Spoerlé (links) und Gemeindeschreiber Adrian Rüegg an der Ebnat-Kappler Bürgerversammlung. (Bild: Adi Lippuner)

Im Unterschied zu einigen übrigen Gemeinden werden in Ebnat-Kappel das Budget jeweils im Herbst und die Rechnung im Frühjahr genehmigt. Aus diesem Grund war am Mittwochabend für die 105 Stimmberechtigten in der evangelischen Kirche Ebnat auch der Steuerfuss kein Thema, wurde doch das Budget im November 2018 aufgrund des geltenden Satzes von 145 Prozent genehmigt. «Wir blicken auf ein erfreuliches und erfolgreiches Jahr zurück», so Gemeindepräsident Christian Spoerlé.

Wie in Ebnat-Kappel üblich, wurde die Bürgerversammlung mit einer musikalischen Darbietung eröffnet. Der Schülerchor «Xangbüx» der Primarschule, unter der Leitung von Elisabeth Eberhard und Marco Juli begeisterte die Anwesenden mit erfrischenden Darbietungen. Christian Spoerlé: «Eine solche Einstimmung ist wertvoll, vor allem, wenn die Jungen miterleben, wie Bürger zusammentreten, um gemeinsam wichtige Entscheide zu fällen.»

Mehreinnahmen und weniger Ausgaben

Die Rechnung schliesst in allen Bereichen, von der öffentlichen Sicherheit über Bildung, Gesundheit bis Verkehr mit Minderausgaben. «Jeder einzelne Bereich hat seinen Beitrag zu unserem guten Abschluss geleistet», so der Gemeindepräsident. Dank dieses Resultats sei es möglich, den Ertragsüberschuss von knapp 2,038 Millionen Franken für zusätzliche Abschreibungen in der Höhe von rund 2,028 Millionen Franken und einer Einlage von 9600 Franken ins Eigenkapital zu verwenden. Die Bürgerschaft stimmte diesem Antrag diskussionslos zu.

Dank des guten Finanzergebnisses konnten die langfristigen Schulden im Berichtsjahr um rund 1,032 Millionen Franken reduziert werden. Aktuell belaufen sich die Schulden der Gemeinde noch auf knapp 5,455 Millionen Franken. «Allerdings werden sich die Verpflichtungen, durch die ab diesem Jahr schrittweise wirksamen Kosten für neue Bauten und Investitionen wieder erhöhen», betonte Spoerlé. Konkret sprach er damit den Neubau des Schulhauses Wier und die Erstellung des Neubaus Pflegeheim an.

Im Dienste von Jugend und Alter

Erstmals trat der neue gewählte Schulratspräsident, Christian Rufer, an der Bürgerversammlung auf und präsentierte das erfreuliche Rechnungsergebnis des Bereichs Bildung. Auch Daniel Thoma, Geschäftsführer der Alters- und Pflegeheime, kann auf ein gutes Jahr zurückblicken. Dem gesamten Team stehen, mit der Erstellung eines Provisoriums beim Altersheim Speer, dem Umzug der Bewohnerinnen und Bewohner ins Provisorium, dem Neubau und nach der Fertigstellung ein erneuter Umzug ins neue Gebäude, herausfordernde Jahre bevor.

Das Traktandum Umfrage wurde an der Bürgerversammlung nicht genutzt. Genossen wurde dafür das anschliessende, gemütliche Beisammensein im Kirchgemeindehaus, wobei mehrfach der Freude über den guten Rechnungsabschluss des Jahres 2018 und der Vorfreude auf eine in Aussicht gestellte Steuersenkung Ausdruck verliehen wurde.

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