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Durchzogene Herbstbilanz der Toggenburger Fussballer

Einige wollten aufsteigen, andere wenigstens den Kontakt mit der Spitze nicht verlieren. Vieles ist schiefgelaufen. Restlos zufrieden kann nur Neckertal-Degersheim sein, das in der 3. Liga auf Platz 3 überwintert.
Beat Lanzendorfer
Der Applaus für die Leistungen der regionalen Fussballer nach der soeben beendeten Hinrunde hält sich in Grenzen. Eine Leistungssteigerung nach der fünf Monate andauernden Winterpause ist nötig. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Der Applaus für die Leistungen der regionalen Fussballer nach der soeben beendeten Hinrunde hält sich in Grenzen. Eine Leistungssteigerung nach der fünf Monate andauernden Winterpause ist nötig. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Die Toggenburger waren zu Saisonbeginn zurückhaltend mit ihren Prognosen. Vielleicht war ihnen schon damals bewusst, dass die Leistungen der vergangenen Meisterschaft nur schwierig zu wiederholen waren.

FC Bazenheid: Schlechter Start, schlechtes Ende

Der Vertreter der 2. Liga Interregional begann mit einem 0:0 gegen Widnau und kassierte anschliessend eine 2:5-Schlappe in Balzers. Zum Ende der Vorrunde gab es gegen die Abstiegskandidaten Frauenfeld und Wil 2 zwei weitere Niederlagen.

Zwischendurch holte Bazenheid aus neun Partien 23 Punkte. Ohne diese Aussetzer zum Start und zum Ende würde die Mannschaft besser dastehen als der Zwischenrang vier. Nun bleibt abzuwarten, wie sich der Trainerwechsel auf die Frühjahrsrunde auswirkt.

FC Wattwil Bunt: Ein Kampf bis zum Ende

Wer die schlechteste Offensive hat und die löchrigste Abwehr der 2. Liga stellt, ist ein Abstiegskandidat. Weil Wattwil Bunt aber 23 der 35 Gegentreffer gegen Bronschhofen, Abtwil und Calcio Kreuzlingen kassierte, sieht die Situation nicht so dramatisch aus.

Mit elf Punkten hat die Mannschaft zwar nur einen Zähler mehr als Herisau, das auf einem Abstiegsplatz steht, nichtsdestotrotz haben die Zentrumsstädter das Potenzial, die Liga zu halten.

FC Bütschwil: Der Krug geht zum Brunnen, bis er …

Zum vierten Mal in Folge kämpft Drittligist Bütschwil gegen den drohenden Abstieg. Bisher ist immer alles gut gegangen. Krassestes Beispiel ist jenes aus der vergangenen Saison, als die Mannschaft den Kopf durch das 2:2 im letzten Spiel bei Wattwil Bunt aus der Schlinge zog. Ewig wird das Pendel aber nicht auf die Bütschwiler Seite ausschlagen.

Wer die Mannschaft in der Vorrunde beobachtet hat, kommt nicht um das Urteil herum, dass sie des Öfteren wie ein Abstiegskandidat auftrat. Aktuell lebt sie noch davon, dass sie gegenüber den Punktgleichen Weinfelden-Bürglen und Wil weniger Strafpunkte kassierte.

FC Neckertal-Degersheim: Die positive Erscheinung

Der Drittligist hat den Trainerwechsel von Florentino Martinez zu Markus Danuser problemlos verkraftet. Die Neckertaler belegen nach elf Runden Platz 3, wobei die Rangierung wenig Aussagekraft hat. Der Dritte hat auf die Abstiegsplätze eine Reserve von acht Punkten, der Rückstand auf das Spitzenduo beträgt aber auch neun Zähler.

So gesehen ist Neckertal-Degersheim eher Spitzenreiter eines Quartetts, das nach hinten wenig zu befürchten hat, gegen vorne aber genauso wenig ausrichten kann. Abgesehen davon weiss die Mannschaft in ihrer zweiten Saison nach dem Aufstieg mit ihrem erfrischenden Fussball aber zu überzeugen.

FC Kirchberg: Erwartungen bei weitem nicht erfüllt

Wer sich weit aus dem Fenster lehnt, muss bei ausbleibenden Leistungen mit Kritik umgehen können. Kirchberg kam nie richtig in die Gänge und lief der Konkurrenz vom Start weg hinterher.

Dank des abschliessenden Sieges gegen Gossau konnte der Rückstand auf Leader Wattwil Bunt 2a wenigstens auf acht Punkte reduziert werden. Trotzdem müssen die Alttoggenburger auf einen regelrechten Einbruch der Mitkonkurrenten hoffen, soll es in dieser Saison noch etwas mit der Rückkehr in die 3. Liga werden.

FC Ebnat-Kappel: Noch ist alles möglich

Die Obertoggenburger begannen mit dem Sieg in Kirchberg verheissungsvoll. Danach folgten Rückschläge in Gossau und gegen Niederstetten. Was kam, war eine Serie mit 15 Punkten aus sechs Spielen, in der man sich einzig gegen Uzwil 3 geschlagen geben musste.

Im letzten Spiel vor der Winterpause schlug Ebnat-Kappel Spitzenreiter Wattwil Bunt 2a und meldete gleichzeitig Ambitionen für die Rückkehr in die 3. Liga an. Mit zwei Punkten Differenz auf Platz 1 ist im kommenden Frühling alles möglich.

FC Neckertal-Bütschwil: Frauen müssen sich steigern

Nach drei Spielen schien alles seinen erwarteten Lauf zu nehmen. Die Frauengemeinschaft lag mit dem Punktemaximum an der Spitze. Dann brachten die Spielerinnen plötzlich nichts mehr auf die Reihe und holten in den weiteren vier Runden noch zwei Punkte. Negativer Höhepunkt war das 1:5 gegen Tabellenführer Wil.

Noch ist nicht alles verloren, es bedarf in der Rückrunde aber einer Steigerung, wenn «frau» dem Spitzentrio Wil, Eschenbach und Wittenbach einen Strich durch die Rechnung machen soll. Vorerst muss die Mannschaft am Sonntag noch zum Nachtragsspiel in Domat-Ems antreten – siehe nebenstehender Text.

FC Ebnat-Kappel Frauen: Erwarteter Überlebenskampf

Wie erwartet kämpft die junge Mannschaft gegen den Absturz in die 3. Liga. Bisher mit Erfolg, beträgt der Vorsprung auf Schlusslicht Buchs doch immerhin vier Punkte.

Höhepunkt der vergangenen Monate war dabei das 4:4 gegen den Tabellenzweiten Eschenbach oder der 3:2-Sieg gegen Rapperswil-Jona. Einmal mehr hiess die Lebensversicherung Selin Roth, auf deren Konto zwei Drittel der 15 Ebnater Tore gehen.

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