Drittligist Ebnat-Kappel befindet sich nach der 0:2-Niederlage am Sonntagmorgen in Dussnang weiter in akuter Abstiegsgefahr

Acht Spiele hat Ebnat-Kappel bisher im Herbst absolviert. Dreimal holte das Team zumindest einen Punkt, fünfmal ging die Mannschaft als Verlierer vom Feld. Auch beim 0:2 gegen Dussnang reichte es nicht zum ersten Saisonsieg.

Beat Lanzendorfer
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So gefährlich tauchten die Ebnat-Kappler (gelbe Trikots) selten im Dussnanger Strafraum auf.

So gefährlich tauchten die Ebnat-Kappler (gelbe Trikots) selten im Dussnanger Strafraum auf.

Bild: Beat Lanzendorfer (Dussnang, 25. Oktober)

Am Ende haderten die Ebnat-Kappler mit dem Schiedsrichter. Er konnte allerdings nichts dafür, dass die Obertoggenburger während siebzig Minuten eine schlechte Leistung ablieferten.

Erst nach der Ampelkarte gegen Claudio Stäheli nach 64 Minuten stemmte sich die Stadelmann-Elf gegen die drohende Niederlage und erarbeitete sich plötzlich auch Chancen.

Diener trifft nur die Latte

Die grösste bot sich Diener, der seinen Schuss von der Latte abprallen sah. Giger und erneut Diener hatten in den letzten Minuten des Spiels weitere Möglichkeiten, wenigstens den Anschlusstreffer zu erzielen.

So aber blieb es beim 2:0 für Dussnang, das nun bereits 13 Punkte gesammelt hat – zehn mehr als Ebnat-Kappel. Mit dem Abstieg dürften die Hinterthurgauer, die wie der sonntägliche Gegner im Sommer 2019 in die 3. Liga aufgestiegen sind, kaum noch in Berührung kommen.

Robin Früh muss ebenfalls vorzeitig unter die Dusche

Der Sieg wurde ihnen wegen diverser Unzulänglichkeiten in der Ebnater Abwehr praktisch geschenkt. Das 1:0 von Bucher nach 14 Minuten war zwar schön anzusehen, weil er aber sträflich allein gelassen wurde, war es für ihn ein Leichtes, die Direktabnahme im Tor unterzubringen. Wenig Probleme bekundete auch Stadler beim 2:0. Keiner der Gegenspieler fühlte sich für ihn zuständig.

Nebst Stäheli musste auf der Gegenseite auch der Ex-Bazenheider Robin Früh frühzeitig unter die Dusche. Hatten die Ebnater in der Vorrunde durchaus gute Vorstellungen abgeliefert, war der Auftritt in Dussnang absolut ungenügend.

Hier ist das Matchtelegramm zu finden.