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Dritter Thurgauer Sieg beim Schwingfest auf dem Ricken?

137 Schwinger, davon fünf Eidgenossen, 15 Teilverbands- und 37 Kranzschwinger, steigen am Sonntag, 5. August, zum 61. Rickenschwinget ins Sägemehl. Favoriten sind Samuel Giger und Reto Nötzli.
Am Sonntag zieht das Schwingfest zahlreiche Schwinger und noch viel mehr Publikum auf den Ricken. (Bild: Urs Bucher)

Am Sonntag zieht das Schwingfest zahlreiche Schwinger und noch viel mehr Publikum auf den Ricken. (Bild: Urs Bucher)

Ausgerechnet die Teilnahme der beiden Ausnahmekönner Samuel Giger und Reto Nötzli ist erst kurz vor dem Schwingfest definitiv. Nötzli verzichtete wegen einer noch nicht ganz ausgeheilten Verletzung auf den Brünig, will aber am Donnerstagabend beim Training in Pfäffikon entscheiden, ob er auf dem Ricken an den Start geht. Der Rickensieger 2014 wäre jedenfalls ein Gewinn für das Fest.

Etwas anders sieht es für den Thurgauer Samuel Giger aus. Der in der Rekrutenschule stehende Top-Favorit bestätigte dem Technischen Leiter Tobias Riget, Schänis, dass er auf dem Ricken dabei ist. Es sei denn, dass Armon Orlik, Maienfeld, bis am Sonntag noch nicht einsatzfähig sei. Dann müsste er für den NOS-Verband als Gast (zusammen mit dem Glarner Roger Rychen) am Nordwestschweizer Teilverbandsfest in Basel teilnehmen, was natürlich Vorrang hat. Aber auch diese Variante steht erst am Wochenende definitiv fest.

Eidgenossen in Lauerstellung

Ein Thurgauer-Sieg wäre allerdings auch ohne Giger keine grosse Überraschung, denn Domenic Schneider, dem 44-jährigen Stefan Burkhalter und dem wieder erstarkten Tobias Krähenbühl ist ein erstmaliger Titel auf dem Ricken absolut zuzutrauen. Die bisherigen Thurgauer Sieger waren Enrico Matossi (1992) und Manuel Strupler (2007).

Dazu kommen eine ganze Reihe erstklassiger Schwinger aus der zweiten Reihe, die zum Teil auch Eidgenossen-Format haben, wie der mächtige Zürcher Samir Leuppi, der Oberländer Ruedi Eugster, die Appenzeller Martin Roth und Dominik Schmid, die Toggenburger Michael Rhyner und Beat Wickli oder der Märchler Florian Hasler.

Dominik Oertig kommt wieder in Form

Dominik Oertig, der Titelverteidiger aus Uznach, musste heuer nach einer Verletzung am Baselstädtischen viel Geduld aufbringen und verpasste einige Kränze. Obwohl ihm auch auf dem Weissenstein nicht alles gelang, zeigte er doch einen tollen Wettkampf, der ihm Auftrieb geben dürfte. So wurde sein hochstehender Gang mit Stoos-Sieger Lario Kramer vom Fachpublikum als einer der schönsten des Tages bezeichnet und sein Hüfter zum Abschluss gegen den Eidgenossen Remo Stalder erinnerte ganz an den Oertig 2017. Er und seine Kollegen leisten diese Woche wieder Schwerarbeit beim Aufstellen der Infrastruktur für das Rickenschwingfest. Trotzdem darf man von ihnen am eigenen Bergfest die eine oder andere Sonderleistung erwarten.

Bodenständiger Rahmen und Unterhaltung

Das Steinstossen mit dem 45 Kilogramm schweren Rickenstein für die Männer wird wiederum ergänzt durch einen Wettkampf der Frauen mit einem leichteren Stein. Nach dem fünften Gang beim Schwingen treten die Besten jeder Kategorie zu einem Finalkampf vor «grossem» Publikum an, damit auch diese urwüchsige Sportart am Rickenschwinget präsentiert werden kann.

Das Schwingfest wird wie immer durch Fahnenschwinger und Alphornbläser, Platz-Örgelern und einer Ländlerkapelle begleitet. Das traditionelle Ricken-Menu «Suppe mit Spatz» wird auch heuer von Küchenchef Ueli Steiner mit seinem fachkundigen Team in den grossen Kochkessi auf dem Platz zubereitet und von den Schwingern serviert.

Rickenspass zum Auftakt am Freitagabend

Der vor einigen Jahren lancierte Unterhaltungsabend Rickenspass wird diesmal auch von Interpreten aus der Region bereichert. Organisator und Schwingerveteran Cony Suter freut sich vor allem mit der Benkner Ex-Miss-Schweiz und Schlagersängerin Linda Fäh, eine Berühmtheit aus dem Linthgebiet auf dem Ricken vorstellen zu dürfen. Aus der benachbarten Ausserschwyz kommt der originelle Nötzli mit de Chötzli und die Appenzeller Akrobatikgruppe Herianos wird auch das Ricken-Publikum begeistern. Ebenso Tom Davis, der Zauberei zur Kunst entwickelt hat und gemäss Suter ein absoluter Geheimtipp an diesem Abend ist. Die einheimische Tanzmusik Tweralpspitz wird den Abend ausklingen lassen. (pd)

Hinweis

Platzreservationen und Details unter www.rickenschwinget.ch

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