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DREIEN: Die Geschichte der "hellsichtigen" Tochter geht weiter

Bernadette Meier hält die Geschichte ihrer "hellsichtigen" Tochter in Buchform fest. Nun ist Band 2 erschienen. Doch es gibt auch Vorwürfe, dass die Mutter ihre Tochter für eigene Zwecke missbrauche.
Beat Lanzendorfer
Bernadette Meier (rechts) schreibt über ihre hellsichtige Tochter Christina. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Bernadette Meier (rechts) schreibt über ihre hellsichtige Tochter Christina. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Bernadette Meier, was hat sich verändert, seit im Juli 2017 Band 1 erschienen ist?
Familiär nicht sehr viel. Aber in mir persönlich und in meinem Arbeitsbereich. Zurzeit unterstütze ich, wie einige andere Menschen auch, Christinas Projekte. Dazu zählen die Schaffung einer Stiftung, das Eventmanagement, die Gründung eines Lernraums, die Vernetzung im Bildungswesen sowie der Aufbau eines internationalen Forschungsteams. Zudem schreibe ich gerade an Band 3.

Im ersten Band schreiben Sie, dass sich gemäss Christina die Situation auf der Welt verbessern wird, weil viele sogenannte Lichtwesen auf die Erde kommen. Hat diese Phase, Sie bezeichnen es als Goldenes Zeitalter, schon begonnen?
Die Phase hat längst begonnen. Am deutlichsten bemerken es die Eltern, Lehrer und Bildungsverantwortlichen.

Wieso genau sie?
Kinder sind hochbegabt und hochsensitiv. Oft sind sie zu wenig geerdet und werden dann als autistisch eingestuft. All diese Kinder arbeiten aus der Intuition heraus und können mit dem heutigen Schulsystem nicht abgeholt werden. Das sind deutliche Zeichen, die man im Bildungsbereich erkennt. Hier besteht ein riesiges Potenzial für Frieden.

In der äusseren Wahrnehmung scheint sich die Entwicklung auf der Erde aber nicht wirklich zu verbessern (Stichwort USA, Syrien, Russland oder die Brennpunkte im Nahen Osten).
In den Machtzentralen ist die Veränderung tatsächlich nur bedingt angekommen. Andere positive Veränderungen sind aber ohne grosses Aufsehen bereits im Gang. Ich denke da an Non-Profit-Unternehmen, alternative Energien oder neue Technologien. Das Positive ist überall vorhanden, leider geht die Presse zu wenig darauf ein. Das Bewusstsein der Menschen generell ist viel offener für neue konstruktive Wege und für inneren wie äusseren Frieden. Die eigene Potenzialentfaltung ist vielen Menschen sehr wichtig geworden, weil sich dadurch die Perspektive auf die Dinge positiv verändert. Damit kommt immer mehr Wahrheit ans Licht, das sehen wir etwa an etlichen Wirtschafts-, Finanz- oder Religionsmissbrauchsskandalen, die aufgedeckt werden.

Sie sprechen in Band 2 auch vom freien Willen und der Kraft, sich von der Fremdbestimmung loszusagen. Es gibt trotzdem Millionen von Menschen, denen die Möglichkeit zum freien Willen verwehrt wird. Wie stehen Sie dazu?
Deshalb sehen wir uns auch in der Verantwortung, den Menschen zu vermitteln, wie sie im Kleinen Grosses bewirken können. Jeder positive Gedanke, jedes gute Wort und jede konstruktive Handlung dienen dem Individuum sowie dem grossen Ganzen. Wirklicher Friede beginnt im einzelnen Individuum. Solange wir unsere Aufmerksamkeit den Kriegen und Dramen zuwenden, schicken wir unsere Energie in die Ereignisse und füttern diese. Orientieren wir uns also am Guten. Indirekt bewegt das die ganze Menschheit. Wir als Schweizer haben besonders gute Möglichkeiten, so zum Weltfrieden beizutragen, das ist mittlerweile vielen Menschen bewusst.

Sektenexperte Hugo Stamm macht Ihnen Vorwürfe, Ihre Tochter Christina für eigene Zwecke zu missbrauchen.
Nun ja, es gibt einzelne Journalisten, die nur darauf aus sind, alles und jeden schlecht zu machen, ohne überhaupt je mit den betreffenden Personen gesprochen zu haben. Es gibt tatsächlich viele pseudo-spirituelle Szenen. Stamms Artikel sind dennoch nicht fundiert und oberflächlich recherchiert. Da appelliere ich an die Medienkompetenz der Bevölkerung. Denn jeder, der auf die Website von Christina kommt, wird mit Zitaten konfrontiert, die seine Aussagen nichtig machen. Ihre Filme, die Bücher, die Blogs, die Seminare vor Hunderten von Menschen und vor allem Christinas Projekte sprechen eine eigene Sprache.

Hat Hugo Stamm schon einmal persönlich mit Ihnen gesprochen?
Nein, und von meinem vierjährigen eidgenössischen Studium zur Naturheilpraktikerin hat er ebenfalls keine Kenntnis. Allein schon deshalb könnte ich ihn wegen Rufschädigung einklagen. Doch mit solchen Energien treten wir nicht in Resonanz, jeder darf seine Meinung frei äussern. Und alles, was man aussendet, kommt bekanntlich zurück. Wir orientieren uns weiter am Guten und Wahren.

Gibt es auch positive Reaktionen?
Ja, und dieser Anteil ist überwältigend. Es gibt ganz viele wohlwollende und positive Artikel in Magazinen, in denen wir als das wahrgenommen werden, was wir sind. Ganz normale Menschen, die einfach ihre Berufung leben. Die Tausenden von positiven Mails sprechen für sich.

Macht Christina das alles aus freien Stücken? Will sie manchmal nicht einfach «ganz normal» sein?
Sie fühlt sich total normal und hat das Glück, authentisch ihre Berufung leben zu können. Es war für niemanden absehbar, dass sie kurz nach ihrem Schulabgang mit ihrer Weisheit bereits in die Öffentlichkeit trat. Es ist ihr Weg, den hat sie gewählt. Wir alle, die mit ihr arbeiten, bemühen uns, in ihrem gewaltigen Tempo mitzugehen. Für uns ist es mittlerweile normal, trotzdem ist es kein durchschnittlicher Weg für eine jungen Frau.

Christina hat erklärt, keinen Wert auf materielle Dinge zu legen. Sie spricht in Sälen vor 200 bis 300 Zuschauern zu einem Ansatz von 180 Franken. Ist das kein Widerspruch? Was passiert mit dem Geld?
Christina ist noch immer eine der bescheidensten Personen, die ich überhaupt kenne, und wohl die letzte, die auf materiellen Besitz aus ist. Sie besitzt noch heute kein Handy. Die Referate haben sich halt einfach so ergeben, weil sie den Menschen aus den Herzen spricht und die Nachfrage auch bei Akademikern ständig steigt. Der Preis ist normal für einen Anlass dieses Formates. Die Gäste wissen, dass sie damit ihre Projekte unterstützen. Mit dem Geld gründet sie schlussendlich eine gemeinnützige Stiftung, die sich für Kinder und für neue Lern- und Lebensräume einsetzt. Weitere Projekte sind Bücher, Seminare, das eigene Eventmanagement, das internationale Forschungsteam sowie neu die Sendereihe «Time to be». Ihre Projekte sind alle konfessionell und politisch unabhängig und tragen Pioniercharakter.

Wie geht es in naher Zukunft weiter?
Bis Ende Mai finden noch drei Seminare statt. Anschliessend wird sie verschiedene Projekte aufgleisen. Ab September werden ein paar einzelne Tagesseminare in der Schweiz und in Deutschland stattfinden. Die Seminare sind aber nur eine vorübergehende Phase, weil sie mit ihren neuen Projekten häufig im Ausland weilt.

Bücher finden reissenden Absatz

Mitte des vergangenen Jahres erschien Band 1 «Zwillinge als Licht geboren» von Bernadette Meier. Das Buch geht auf das Leben von Christina ein, die Tochter der Autorin, die mit einer stark ausgeprägten Bewusstseinserweiterung geboren worden sein soll.
Band 2 «Die Vision des Guten» kam Ende März auf den Markt. Es erzählt wiederum aus Sicht der Mutter die weitere Entwicklung von Christina.

Die fünfte Auflage von Band 1 ist in Druck. Die zweite, fünfstellige Auflage von Band 2 ist ebenfalls in Druck und schon vollständig vorbestellt, sodass bei Band 2 bereits die dritte Druckauflage innerhalb von fünf Wochen in Auftrag gegeben wurden. (bl)

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