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Drei Toggenburger Kulturschaffende mit Werkbeiträgen ausgezeichnet

Der Kanton St.Gallen spricht 14 Werkbeiträge für Kulturschaffende. Drei davon gehen ins Toggenburg.
Theaterfrau Livia Rita Heim ist eine der Toggenburger Kunstschaffenden, die ausgezeichnet wurden. (Bild: Urs M. Hemm)

Theaterfrau Livia Rita Heim ist eine der Toggenburger Kunstschaffenden, die ausgezeichnet wurden. (Bild: Urs M. Hemm)

Regierungsrat Martin Klöti überreichte am Montagabend im Theater Parfin de Siècle in St.Gallen vierzehn Werkbeiträge des Kantons St.Gallen und zwei symbolische Wohnungsschlüssel für die Atelierwohnungen an Kunstschaffende. Erstmals ist ein dreimonatiger Aufenthalt in Berlin möglich, eine weitere Wohnung dieser Art gibt es im Rom.

Unter den Ausgezeichneten sind drei Vertreter aus dem Toggenburg. In der Sparte «Angewandte Kunst und Design» ging eine der Auszeichnungen an Christa Bösch, die in Stein aufgewachsen ist und heute in Berlin lebt. Sie betreibt zusammen mit Cosima Cadient das Label Ottolinger. Die beiden feiern damit internationale Erfolge.

Cellist, Komponist, Erfinder und Tüftler

In der Kategorie «Musik» bekam unter anderem Stefan Baumann einen Werkbeitrag. Er ist im Toggenburg aufgewachsen und lebt heute in Teufen. Das Geld fliesst in sein Vorhaben «Klangwald 2.0, angewandte Forschung im Klangwaldlaboratorium». Der Cellist, Komponist und Audiodesigner ist auch Erfinder und Tüftler. Sein erster Prototyp «Klangwald», ein Lautsprecher-Orchester aus feinen, an der Decke hängenden Sperrholzstreifen, dient ihm als Grundlage für seine weiteren Forschungen, womit ein konzertreifes Instrument entstehen könnte.

Bei «Theater und Tanz» gehört Livia Rita Heim zu den Geehrten, die in Nesslau aufgewachsen und in London tätig ist. Ihr Vorhaben ist die erste Entwicklung ihres Zweitlingswerks, wie der Liste zu entnehmen ist. In der Mitteilung zur Vergabe der Beiträge wird sie als Multitalent bezeichnet, als Netzwerkerin, Theaterfrau und Textildesignerin zugleich. «Sie ist in diesen verschiedenen Sparten in ihrem Element und strebt in ihren Arbeiten deren Verschmelzung und Gleichwertigkeit an.» Für ihr Zweitlingswerk sucht sie nun die Zusammenarbeit mit Künstlern aus Tanz, Musik und Design.

«Bei der jährlichen Vergabe der Werkbeiträge und Aufenthalten in den Atelierwohnungen zeigt sich immer wieder, wie vielfältig, innovativ und qualitativ hochstehend das kulturelle Schaffen im und aus dem Kanton St.Gallen ist. Die Unterstützung gibt die nötige Zeit, Ideen und Werke auszuarbeiten und eine künstlerische Tätigkeit weiterzuentwicklen», schreibt die Staatskanzlei. (pd/aru)

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