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Drei Poststellen weiterhin gefährdet

Vor Jahresfrist gab die Post bekannt, fünf Toggenburger Filialen überprüfen zu wollen. Zwei davon werden geschlossen, die Zukunft der restlichen Drei ist noch nicht geklärt. Auch ihnen droht die Schliessung.
Ruben Schönenberger
Eine der gefährdeten Poststellen steht in Brunnadern (Bild: Martin Knoepfel)

Eine der gefährdeten Poststellen steht in Brunnadern (Bild: Martin Knoepfel)

Heute Abend informiert die Post in Kirchberg über das künftig geplante Postangebot im Dorf. Dass dieses ab November nicht mehr in der eigenen Filiale, sondern im Volg bezogen werden muss, ist indes bereits klar. Vor wenigen Tagen verkündete die Post, dass die Filiale in Kirchberg geschlossen wird (das «Toggenburger Tagblatt» berichtete). Die Mitarbeitenden werden in Postfilialen der Region weiterbeschäftigt. Über die zukünftigen Arbeitsorte macht die Post keine Angaben.

Direkte Informationen

Der Dialoganlass der Post findet heute um 19.30 Uhr im Restaurant Toggenburgerhof statt.

Nur wenig vorher hatte die Post schon das Ende der Filiale in Wildhaus bekannt gegeben. Diese wird bereits ab dem 20. August durch eine Partnerlösung mit dem Spar ersetzt.

«An diesen Standorten noch in Gesprächen»

Damit konkretisiert sich die künftige Situation der Poststellen im Toggenburg. Als der «gelbe Riese» vor einem Jahr bekannt gab, welche Filialen einer Überprüfung unterzogen werden, figurierten neben den zwei erwähnten auch Bütschwil, Brunnadern und Nesslau auf dieser Liste. Das tun sie weiterhin. «Wir sind an diesen Standorten immer noch in Gesprächen», sagt Carmen Lama, Verantwortliche regionale Kommunikation Ost. Die bereits bekannten Umwandlungen hätten keine Auswirkungen auf die anderen Standorte.

Die Zukunft der Poststellen im Toggenburg

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Die Hoffnung für die zu überprüfenden Filialen ist jedoch klein. Schon vor einem Jahr war von der Post zu vernehmen, Überprüfung bedeute, dass die Post aus wirtschaftlichen Gründen an einem Standort eine andere Lösung als nötig ansehe. In Bütschwil, Brunnadern und Nesslau wird man seine Hoffnungen am Beispiel Oberbüren festmachen. Jene Filiale ist eine der wenigen, die einst zur Überprüfung ausgeschrieben waren, jetzt aber bis mindestens 2020 weiter bestehen bleiben sollen.

Während die Situation für diese drei Filialen weiterhin unklar ist, dürfen sich die Einwohnerinnen und Einwohner von Ebnat-Kappel, Bazenheid, Wattwil und Unterwasser weiterhin über eine Poststelle freuen. Mindestens bis 2020, länger gibt die Post weiterhin keine Garantien ab.

Unverständnis in den Gemeinden

Wo die Post bereits auf Partnerlösungen setzt, müssen sich die Kundinnen und Kunden gemäss Carmen Lama keine Sorgen machen, dass diese Dienstleistungen bald verschwinden könnten. «Es handelt sich um langfristig angedachte Alternativen. Wenn wir eine Filiale umwandeln, ist das keine ersatzlose Streichung unseres Angebots in der Region.»

In den Ortschaften mit einer bedrohten Filiale wird das die Einwohnerinnen und Einwohner kaum besänftigen. Schon vor Jahresfrist äusserten die Gemeindepräsidenten ihr Unverständnis. So war Karl Brändle (Bütschwil-Ganterschwil) «enttäuscht und befremdet», Kilian Looser (Nesslau) blieb «nur das Kopfschütteln» und Vreni Wild (Neckertal) kündigte an: «Wir werden uns so gut wie möglich wehren.»

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