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Drei neue Mitarbeiter für die Seelsorgeeinheit Neutoggenburg

Das alljährliche Fest am ersten Sonntag im September stand in diesem Jahr im Zeichen dreier neuer Gesichter.
Franz Steiner
Sie bringen frischen Wind in die Seelsorgeeinheit; Elias Schönenberger, Anna und Alexander Michel (von links). Bild: Franz Steiner

Sie bringen frischen Wind in die Seelsorgeeinheit; Elias Schönenberger, Anna und Alexander Michel (von links). Bild: Franz Steiner

Die Seelsorgeeinheit Neutoggenburg umfasst seit vier Jahren die Pfarreien Hemberg, Lichtensteig, Mogelsberg, Oberhelfenschwil, Ricken, St.Peterzell und Wattwil. Jedes Jahr am ersten Sonntag im September wird in einer dieser Pfarreien ein Fest unter einem bestimmten Motto gefeiert.

Am Sonntag kam nun St.Peterzell in den Genuss dieser speziellen Eucharistiefeier, die von Pfarrer Andreas Schönenberger unter dem Motto «Fluss des Lebens» gehalten wurde. Die neuen Kräfte für die Seelsorgeeinheit, Anna und Alexander Michel und Elias Schönenberger, wurden in derselben Feier willkommen geheissen.

In der Predigt erwähnte der Pfarrer seine Erlebnisse auf dem Jakobsweg von Freiburg nach Genf und schilderte, wie für ihn der Fluss, das Wasser, Symbol von Leben sei. Musikalisch umrahmt wurde diese Stunde vom ökumenischen Chor St.Peterzell, dem Organisten Max Heinz und Ferdi Schnider aus Uznach an der Klarinette. Mit erquickenden Mundartliedern brachten sie eine fröhliche Stimmung ins Gotteshaus.

«Es ist eine unheimlich schöne Landschaft»

Im Mittelpunkt standen aber die drei Neueintritte in der Seelsorgeeinheit: das Ehepaar Anna und Alexander Michel und Elias Schönenberger. Pfarrer Mike Becker überbrachte Grüsse von der evangelischen Pfarrei. «Es ist ein Freudentag, drei Mitarbeiter gleichzeitig begrüssen zu können.» Anna und Alexander Michel kommen vom nördlichen Nachbarland und sind im Frankenland aufgewachsen. Der 31-jährige Alexander Michel kommt aus Nürnberg, seine Gattin Anna aus Rothenbuch. Beide sind erst vor einem Monat im Toggenburg angekommen und wohnen nun in Mogelsberg.

«Es ist eine unheimlich schöne Landschaft, in der wir uns sofort wohlfühlten», schwärmten beide Neuankömmlinge über das Tal. Wandern ist ihr gemeinsames Hobby und sie lieben den Badibesuch. Anna Michel spielt auch gerne Musik. In ihrem neuen Umfeld lernte sie bereits die Natürlichkeit der Schülerinnen und Schüler kennen und schätzen. Die 29-Jährige hat Religionspädagogik und kirchliche Bildungsarbeit studiert, ihr Mann absolvierte sein Theologiestudium in Eichstätt in Oberbayern und Wien. Er wird in den Ressorts Ökumene und Senioren mitwirken.

Leidenschaftlicher Unihockeyspieler

«Elias Schönenberger wird neuen Schwung in die Jugendarbeit bringen», sagte Pfarrer Schönenberger bei der Vorstellung. Und es deutet vieles darauf hin, dass der Neue den Herausforderungen der sieben Seelsorge-Gemeinden des Zweckverbandes auch gerecht werden kann. «Ich bin ein Vereinsmensch», meinte der 27-Jährige. Er jodelt als 1.-Tenor-Stimme im Jodeldoppelquartett Frauenfeld und spielt Schwyzerörgeli im Trio «Händs gärn luschtig». Und er mag es durchaus auch sportlich und spielt leidenschaftlich Unihockey. Er hat in Zürich Germanistik und Geografie studiert, stellte sich aber auch immer wieder in kirchlichen Belangen zur Verfügung.

Nun hat er seine Zelte in Wattwil aufgeschlagen und kehrt sozusagen zu den Wurzeln seiner Eltern zurück – die Mutter ist eine Wattwilerin und der Vater ist in Dietfurt gross geworden. Elias Schönenberger ist im thurgauischen Dorf Stettfurt aufgewachsen. Sein Ziel ist es, die Erkenntnis aus der Jugendsynode umzusetzen unter dem Motto «Gemeinsam auf dem Weg».

Nach der Eucharistiefeier trafen sich noch rund 160 Personen in der Mehrzweckhalle zu einem Apéro und einem Mittagessen. Dabei nahmen viele die Gelegenheit wahr, mit den Neuen im Seelsorgeteam ins Gespräch zu kommen. Die Möglichkeit, die Kirche, die Propstei und die Ausstellung im Dachstock zu besichtigen, wurde im Anschluss noch rege benutzt.

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