Der Drahtsteg zwischen Bütschwil und Ganterschwil wird überprüft

Der Korrosionsschutz des 1964 erstellten Stegs weist Mängel auf. Das Bauwerk soll für weitere 25 Jahre ertüchtigt werden. 

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Wie steht es um den Korrosionsschutz beim Drahtsteg? (Bild: Susann Basler)

Wie steht es um den Korrosionsschutz beim Drahtsteg? (Bild: Susann Basler)

Am kommenden Dienstag, 21. Mai, werden am Drahtsteg zwischen Bütschwil Untermühle und Ganterschwil Oetschwil, auch bekannt als «Ganggeli-Steg», Zustandsaufnahmen durchgeführt.

Erhaltungskonzept wurde erstellt

Der im Jahre 1964 fertiggestellte Drahtsteg weise Mängel in der zuletzt im Jahre 1993 erneuerten Korrosionsschutz-Beschichtung auf, wie die Gemeinde mitteilt. Zudem seien an einigen Stellen Rost erkennbar, was für Stefan Fässler aus Bütschwil den Anlass gab, im Rahmen seiner Bachelorarbeit des Bauingenieurstudiums an der Hochschule für Technik Rapperswil HSR ein Erhaltungskonzept für den Drahtsteg zu erstellen.

Das Ziel besteht darin, die notwendigen Instandsetzungs- und allenfalls Verstärkungsmassnahmen für weitere 25 Jahre Nutzung zu ermitteln. Dazu wird der Drahtsteg nächste Woche detailliert geprüft, wobei teilweise auch Abdeckungen demontiert werden.

Für Belastungsversuch werden Freiwillige gesucht

Um etwa 10 Uhr wird zudem ein Belastungsversuch mit Durchbiegungsmessung gemacht, um die Berechnungen mit der Realität zu vergleichen. Dafür sind Freiwillige gesucht, welche sich während der Messung gemäss Anordnung auf dem Steg positionieren.

Während dieses Dienstagmorgens kann es vorkommen, dass der Drahtsteg während maximal 15 Minuten nicht passierbar ist. Dabei können allerdings gleich Auskünfte zum Stand der Arbeiten erhalten werden. 

Stefan Fässler steht für Fragen und Anregungen gerne zur Verfügung, dies unter Telefon 079 558 38 25 oder per E-Mail an sfaessler@hrs.ch. (gem/aru)