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Kleines Paradies: Dort, wo man sich schon fast im Dschungel wähnt

Am Zuckenmattweiher lässt sich die Natur in ihrer ganzen Pracht erleben. Der Naturerlebnisweg des örtlichen Natur- und Vogelschutzvereins vermittelt viel Wissenswertes über die Tiere und Pflanzen in der Gegend.
Anina Rütsche
Der Zuckenmattweiher befindet sich am Rande der Gemeinde Bütschwil-Ganterschwil. (Bild: Anina Rütsche)

Der Zuckenmattweiher befindet sich am Rande der Gemeinde Bütschwil-Ganterschwil. (Bild: Anina Rütsche)

Bütschwil liegt am Wasser. An der Thur, klar, aber es gibt am Ortsrand ein weiteres Gewässer, und zwar den Zuckenmattweiher. Dort, oberhalb des Dorfes auf rund 700 Metern über Meer, wähnt man sich wenige Schritte abseits der Strasse schon fast im Dschungel. Bei beinahe tropischen Bedingungen rinnt der Schweiss bereits nach dem kurzen Aufstieg via Bürgerheim- und Zuckenmatt- und Häselimoosstrasse in Strömen. Ein Sprung ins kühle Nass liegt hier aber nicht drin, denn der Weiher soll der Flora und Fauna überlassen werden, zudem lädt das Wasser mit seiner derzeit bräunlichen Farbe nicht wirklich zum Badeplausch ein.

Nichtsdestotrotz ist dieser Ort nahe des Dorfbachs ein Bijou. Ein nicht befestigter Weg führt rund um das kleine Gewässer. In einem schattigen Winkel befinden sich gleich zwei Sitzbänke, allerdings verdeckt dort die üppige Vegetation einen Grossteil der Aussicht aufs Wasser. Wer statt zu rasten lieber den kurzen Pfad um den Weiher unter die Füsse nehmen will, wird unterwegs auf mehrere Stationen eines Naturerlebniswegs treffen. Diesen hat der Natur- und Vogelschutzverein Bütschwil-Ganterschwil eingerichtet.

Kleines Paradies: Zuckenmattweiher in Bütschwil

An insgesamt 13 Standorten wird allerlei Wissenswertes über die Gegend Zuckenmatt vermittelt. Unter anderem geht es hier um Wildbienen, Amphibien, Wasservögel, Baumarten und die Aufwertung von Waldrändern. Wie der Website des Vereins zu entnehmen ist, wurde der Weg vor rund elf Jahren in Zusammenarbeit mit Primarschulkindern eröffnet. Die Tour beginnt beim Weiher und führt anschliessend durch den Zuckenmattwald in Richtung Taa. Von dieser kurzen Expedition wird man auf alle Fälle mit einer Fülle an neuen Eindrücken zurückkehren – dies nicht nur jetzt im Sommer, sondern auch in den anderen drei Jahreszeiten.

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