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Die Wattwiler Volleyballerinnen können weiterhin überzeugen

Dank zweier gewonnener Sätze holt Raiffeisen Volley Toggenburg trotz 2:3-Niederlage gegen Favorit Lugano überraschend einen Punkt.
Raiffeisen Volley Toggenburg fällt in der Nationalliga A nicht ab und hat das Potenzial, auch «Grosse» zu ärgern. (Bild: Reinhard Kolb)

Raiffeisen Volley Toggenburg fällt in der Nationalliga A nicht ab und hat das Potenzial, auch «Grosse» zu ärgern. (Bild: Reinhard Kolb)

Die Tessinerinnen mussten in Wattwil auf die verletzte tschechische Diagonalspielerin Kozubikova verzichten. Während des Spiels fiel dann auch noch Livingstone, die Topscorerin, wegen Rückenbeschwerden aus.

Das Heimteam spielt stark auf

Dies zwang den Lugano-Coach zu Umstellungen. Trotz dieser Schwierigkeiten war das Team aus der Sonnenstube klarer Favorit. Es spielte gerade mal mit einer Schweizerin, der Mittelblockerin Fabiana Branca. Als Libera kamen die Aadorferin Hasler und die Tessinerin Joy zum Einsatz.

Fünf Ausländerinnen standen durchgehend den jungen Toggenburgerinnen mit den beiden chinesischen Spielerinnen Rong Yi und Liu Xinrui gegenüber. Bei Lugano stachen vor allem die beiden starken italienischen Aussenangreiferinnen Kantor und Pulcini heraus.

Dies hinderte das Heimteam aber nicht daran, stark aufzutreten. Jasmine Fiechter begann mit einer starken Serviceserie und brachte die Wattwilerinnen zu Beginn mit 5:0 in Führung. Mit risikoreichen Anspielen wurde dieser Vorsprung sogar auf 18:12 ausgebaut. Dann holten die routinierten Gäste Punkt für Punkt auf. Der Satzschluss war an Spannung kaum zu überbieten. Das Heimteam behielt dabei das bessere Ende für sich und gewann den Satz mit 25:23.

Volley Toggenburg holt auch den dritten Satz

Im zweiten Durchgang spielten die Gäste aus dem Tessin viel stabiler. Die Toggenburgerinnen konnten den Druck am Service nicht so wie im ersten Satz aufbauen. So spielte Lugano die athletische Stärke routiniert aus. Die Wattwilerinnen lagen während des ganzen Satzes immer in Rückstand, zeigten aber auch in dieser schwierigen Phase viel Kampfgeist. Lugano liess sich aber nicht beeindrucken und stellte den Satzausgleich her.

Nach der Pause entwickelte sich ein abwechslungsreiches Spiel, bei dem sich kein Team entscheidend absetzen konnte. Die Toggenburgerinnen spielten wieder mit viel Risiko und gingen so überraschend mit 18:16 in Führung. Drei starke Services von Koch brachten Volley Toggenburg vorentscheidend mit 22:16 in Front. Diese grosse Chance liessen sich die Wattwilerinnen nicht entgehen und sicherten sich verdient den dritten Satz.

Lugano mit dem besseren Ende

Jetzt war Feuer im Dach der Tessinerinnen: Das Team agierte gegen die unbeschwert auftretenden Toggenburgerinnen immer nervöser, was zu einem 14:12-Vorsprung für das Heimteam führte. Jetzt mobilisierten beide Teams ihre letzten Kräfte, um das Spiel zu ihren Gunsten zu entscheiden.

Die Toggenburgerinnen suchten ihr Heil weiter mit risikoreichen Anspielen, die aber plötzlich vermehrt im Aus landeten. Das brachte die Gäste zurück ins Spiel. Wieder waren es vor allem Pulcini und Kantor, die am Aussenangriff und aus dem Hinterfeld sehr viel Druck aufbauten. Der Wattwiler Block und die Verteidigung hatten dieser geballten Kraft nichts entgegenzusetzen. Mit 17:25 ging der vierte Satz wieder an Lugano.

Der fünfte Satz musste somit die Entscheidung bringen. Die Favoritinnen aus der Südschweiz nahmen den Schwung mit und wechselten beim Stande von 8:5 die Seiten. Die Toggenburgerinnen kämpften zwar weiter um jeden Ball, mussten aber den Satzgewinn von Lugano mit 9:15 und damit die Niederlage akzeptieren. (pd)

Hier sind die Resultate und die Rangliste zu finden.

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