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Die UNO-Mitgliedstaaten wollen mit der Agenda 2030 die Herausforderungen auf der Welt meistern

Die Agenda 2030 soll die Armut bekämpfen und wirtschaftlich, sozial und ökologisch der nachhaltigen Entwicklung Rechnung tragen. Dafür sind 17 Ziele formuliert worden.
Michael Hug
Die Bekämpfung von HUnger ist eines der Ziele der Agenda 2030. (Bild: AP Photo/Ariana Cubillos)

Die Bekämpfung von HUnger ist eines der Ziele der Agenda 2030. (Bild: AP Photo/Ariana Cubillos)

Die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung mit ihren 169 Unterzielen sind das Kernstück der Agenda 2030. Sie tragen der wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Dimension der nachhaltigen Entwicklung Rechnung und führen zum ersten Mal Armutsbekämpfung und nachhaltige Entwicklung in einer Agenda zusammen. Sie sollen bis 2030 global und von allen UNO-Mitgliedstaaten erreicht werden. Das heisst, dass alle Staaten gleichermassen aufgefordert sind, die Herausforderungen der Welt gemeinsam zu lösen. Auch die Schweiz ist aufgefordert, die Ziele national umzusetzen.

  • Armut in allen ihren Formen und überall beenden
  • Den Hunger beenden, Ernährungssicherheit und eine bessere Ernährung erreichen und eine nachhaltige Landwirtschaft fördern
  • Ein gesundes Leben für alle Menschen jeden Alters gewährleisten und ihr Wohlergehen fördern
  • Inklusive, gleichberechtigte und hochwertige Bildung gewährleisten und Möglichkeiten lebenslangen Lernens für alle fördern
  • Geschlechtergleichstellung erreichen und alle Frauen und Mädchen zur Selbstbestimmung befähigen
  • Verfügbarkeit und nachhaltige Bewirtschaftung von Wasser und Sanitärversorgung für alle gewährleisten
  • Zugang zu bezahlbarer, verlässlicher, nachhaltiger und moderner Energie für alle sichern
  • Dauerhaftes und nachhaltiges Wirtschaftswachstum, Vollbeschäftigung und menschenwürdige Arbeit für alle fördern
  • Eine widerstandsfähige Infrastruktur aufbauen, nachhaltige Industrialisierung fördern und Innovationen unterstützen
  • Ozeane, Meere und Meeresressourcen im Sinne nachhaltiger Entwicklung erhalten und nachhaltig nutzen
  • Landökosysteme schützen, wiederherstellen und ihre nachhaltige Nutzung fördern, Wälder nachhaltig bewirtschaften, Wüstenbildung bekämpfen, Bodendegradation beenden und umkehren und dem Verlust der biologischen Vielfalt ein Ende setzen
  • Ungleichheit in und zwischen Ländern verringern
  • Städte und Siedlungen auf der ganzen Welt inklusiv, sicher, widerstandsfähig und nachhaltig gestalten
  • Nachhaltige Konsum- und Produktionsmuster sicherstellen
  • Umgehend Massnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels und seiner Auswirkungen ergreifen
  • Friedliche und inklusive Gesellschaften für eine nachhaltige Entwicklung fördern, allen Menschen Zugang zur Justiz ermöglichen und leistungsfähige, rechenschaftspflichtige und inklusive Institutionen auf allen Ebenen aufbauen
  • Umsetzungsmittel stärken und die Globale Partnerschaft für nachhaltige Entwicklung mit neuem Leben erfüllen. (pd/lis)

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