Lütisburg: Die Turnhalle wird breiter gebaut als geplant

Der Schulrat Lütisburg informiert über den neusten Stand des Projekts Primarschule Lütisburg 2020plus.

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Josef Rütsche ist als Schulratspräsident Hauptverantwortlicher für das Projekt PSL 2020plus. (Bild: Christoph Heer)

Josef Rütsche ist als Schulratspräsident Hauptverantwortlicher für das Projekt PSL 2020plus. (Bild: Christoph Heer)

Die Informationsveranstaltung zum Projekt Primarschule Lütisburg 2020plus, die für Donnerstag, 30. August angesetzt wurde, muss verschoben werden. An der letzten Baukommissionssitzung habe sich gezeigt, der Termin zu optimistisch angesetzt gewesen sei, schreibt der Schulrat im aktuellen Mitteilungsblatt der Gemeinde Lütisburg. Es sei bis zum 30. August nicht realistisch ist, das Bauprojekt präsentationsreif zu haben und verlässliche Angaben über die Baukosten machen zu können. Daher habe die Baukommission einstimmig entschieden, den Termin vom 30. August auf einen Zeitpunkt nach den Herbstferien zu verschieben. Die Verantwortlichen schreiben weiter, dass dies im Sinne der Bevölkerung sei. Die Bekanntgabe des neuen Termins erfolge, sobald die Fakten gesichert seien.

Optik der nächsten drei Jahrzehnte einnehmen

Trotzdem informiert der Schulrat im Mitteilungsblatt über gewisse Eckpunkte des Projekts. Zunächst sei wichtig, dass man die Themen Schulraum und Hallenkapazität nicht nur aus kurzfristiger Sicht betrachten dürfe, sondern die Optik der nächsten drei Jahrzehnte einnehmen müsse. Aus diesem Grund haben die Verantwortlichen die Frage der Integration des Kindergartens am Standort Neudorf wieder aufgenommen. Die Baukommission sei zum Schluss gekommen, dass eine Integration im heutigen Zeitpunkt mehrfach Sinn mache. Einerseits erspare man sich in absehbarer Zeit von fünf bis zehn Jahren eine teure Sanierung des Schulhauses Oberdorf. Andererseits decke der Verkauf der Liegenschaft Oberdorf einen grossen Teil der Zusatzkosten für den Bau des Schulraums für den Kindergarten am Standort Neudorf.

Mit den Bedürfnissen der Vereine beschäftigt

Unter dem Aspekt eines Generationenprojektes hätten sich die Baukommission und der Schulrat vertieft mit den Bedürfnissen der Vereine auseinandergesetzt. Der Bau einer Norm-Einfachhalle bringe zweifellos für den einzelnen Verein bessere Trainingsmöglichkeiten. Was dabei aber fehle, sei die Erhöhung der Trainingskapazitäten vor allem für die turnenden Vereine. Wenn man den Vereinen ermöglichen wolle, die Mehrheit ihrer Trainingseinheiten wieder im eigenen Dorf durchführen zu können, so müsse die Halle etwas breiter gebaut werden. Dabei könne die Halle bei Bedarf in zwei sinnvoll nutzbare Hallenhälften unterteilt werden. Der Schulrat teilt mit, dass er nun auf Antrag der Baukommission entschieden hat, diese notwendige Kapazität zu schaffen und der Bürgerschaft ein Projekt mit einer sinnvoll unterteilbaren Halle vorzulegen. Es sei aber klar, dass von den profitierenden Vereinen eine namhafte finanzielle Beteiligung verlangt werde. (gem/tik)