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Die Trefferei in Unterwasser wird ein neuer Begegnungsort für die Dorfgemeinschaft

Am Samstag, 21.September, öffnet im ehemaligen Schulhaus in Unterwasser die Trefferei mit Angeboten für Gross und Klein, Jung und Alt.
Sabine Camedda
Noch ist der Sändlitreff in der Trefferei leer, doch schon bald können Kinder dort mit verschiedenen Sinnen Sand erleben. (Bild: Sabine Camedda)

Noch ist der Sändlitreff in der Trefferei leer, doch schon bald können Kinder dort mit verschiedenen Sinnen Sand erleben. (Bild: Sabine Camedda)

Der Charme eines Schulhauses ist in den Räumen noch zu sehen. Dennoch hat sich das ehemalige Schulhaus in Unterwasser verwandelt, in die Trefferei, wie das neue Gemeinschaftszentrum der Gemeinde Wildhaus-Alt St.Johann heisst.

Wo früher Schulbänke standen, laden künftig Stühle und Tische zum Kaffeetrinken ein. Weitere ehemalige Schulzimmer dienen als Kursräume und Spielzimmer, oder bieten Platz für Beratungen. Zwei Jahre Zeit nahm sich das Betriebsteam rund um Pamela Lepri Koch, um die Angebote der Trefferei aufzubauen.

«Wir wollten bestehende Angebote vernetzen und ergänzen und einen zentralen Ort für Begegnungen schaffen. Es sollen sich alle Generationen in der Trefferei willkommen und wohl fühlen», bringt es die Betriebsleiterin Pamela Lepri Koch auf den Punkt.

Beratung, Bildung, Betreuung und Begegnung

Anhand der vier Worte, die allesamt mit dem Buchstaben B beginnen, lässt sich ein Teil des Angebots in der Trefferei zusammenfassen. So werden Beratungsangebote wie die Mütter-/Väterberatung, eine Begleitung für Eltern, die Spielerei oder der Krabbeltreff in den neuen Räumen angeboten.

Unter dem Stichwort Bildung werden Vorträge und Kurse angeboten. Pamela Lepri Koch versteht aber auch Spielangebote für Kinder als «kreative Bildung», da die Kinder mit diversen Materialien ihre eigenen Ideen umsetzen können. In den Bereich Betreuung fällt ein Kinderhüte-Dienst, bei dem Kinder am Donnerstagmorgen, während dreier Stunden betreut werden.

Das Café ist ein einem Schulzimmer eingerichtet, die Wandtafel ist bewusst erhalten geblieben. (Bild: Sabine Camedda)

Das Café ist ein einem Schulzimmer eingerichtet, die Wandtafel ist bewusst erhalten geblieben. (Bild: Sabine Camedda)

Schliesslich soll das Café, das Herzstück des Gemeinschaftszentrums, als Treffpunkt dienen. Es ist jeden zweiten Sonntagnachmittag geöffnet, dazu jeweils wöchentlich am Dienstagvormittag und Freitagnachmittag, wenn auch andere Angebote in der Trefferei stattfinden. Während der Ferien bleibt die Trefferei offen und schafft Angebote für Einheimische und Feriengäste.

Angebote werden laufend erweitert

Bereits jetzt zeigt sich, dass die Trefferei durch weitere Angebote erweitert werden könnte. In jeder Jahreszeit wird am Treffereitisch ein saisonales Menu serviert, zubereitet von Hobbyköchen. Die Ludothek hat ihren Standort in der Trefferei eingerichtet und bei einem Strick- und Häkeltreff werden nach Lust und Laune Handarbeiten hergestellt.

Dabei sei das Ziel, dass das Wissen und die Fertigkeiten von einer Person zur anderen weitergegeben werde, sagt Pamela Lepri Koch. Auf privater Basis wird Aroha, eine Gymnastik für Körper, Geist und Seele angeboten.

«Die Vielfalt von Anlässen lässt sich beliebig erweitern»

Das findet Pamela Lepri Koch. So könnte es durchaus sein, dass auch Partys oder Klassenzusammenkünfte in der Trefferei stattfinden werden.

Je mehr Freiwillige, desto mehr läuft in der Trefferei

Das Begegnungszentrum läuft vor allem dank Freiwilligenarbeit. Bisher wurden 1580 Stunden Freiwilligenarbeit geleistet. «Wir sind noch immer auf der Suche nach Personen, die sich in den Dienst der Allgemeinheit stellen», sagt Pamela Lepri Koch.

Wer sich längerfristig engagiert, bekommt die Zeit in einem Sozialzeitausweis und durch ein bereits feststehendes zweckgebundenes Sponsoring ist es möglich, die Freiwilligenarbeit mit Gewerbegutscheinen wertzuschätzen. Es sei auch nicht festgeschrieben, wie stark sich jemand engagieren will. Wer nur einmal im Monat Zeit für die Trefferei habe, der sei ebenso herzlich willkommen wie jemand, der wöchentlich mithelfen möchte.

Das Treffereiteam, das im Hintergrund arbeitet, sucht ebenfalls Verstärkung, besonders im Ressort Finanzen. Finanziert wird die Trefferei durch drei Standbeine.

Finanzierung steht auf drei Pfeilern

Eine Trägerschaft, bestehend aus der Politischen Gemeinde Wildhaus-Alt St.Johann und den drei Kirchgemeinden, finanziert 40 Prozent. Der Rest wird je zur Hälfte durch Betriebseinnahmen und durch Sponsoring gedeckt. Das Sponsorenkonzept und viele weitere Informationen zur Trefferei können im Internet unter www.trefferei.com gefunden werden.

Das Betriebsteam freut sich auf die Eröffnung und ist zuversichtlich, dass der Start der Trefferei glücken wird und rasch Leben ins alte Schulhaus Unterwasser einkehrt. Weitere Ideen sind schon einige vorhanden. So will man in einem zweiten Schritt auch die Jugend und die Zweitwohnungsbesitzer einbinden.

Hinweis

Die Trefferei im alten Schulhaus in Unterwasser wird am Samstag, 21. September, um 11 Uhr eröffnet. An diesem Tag gibt es dort bis um 16 Uhr viel zu erleben.

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