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Der FC Bazenheid beendet seine Talfahrt

Nach vier sieglosen Partien gelingt Bazenheid beim 1:0 in Chur ein Befreiungsschlag. Es brauchte Geduld, bis die Punkte Tatsache waren. Sekkour schoss den entscheidenden Treffer nach 83 Minuten.
Beat Lanzendorfer
Die lange Bazenheider Durststrecke, links Mirco Jungblut, fand mit dem Sieg in Chur das ersehnte Ende. Die Aufgabe im Bündnerland war wie erwartet schwierig. Der Gegner hatte zuletzt vier Punkte geholt. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Die lange Bazenheider Durststrecke, links Mirco Jungblut, fand mit dem Sieg in Chur das ersehnte Ende. Die Aufgabe im Bündnerland war wie erwartet schwierig. Der Gegner hatte zuletzt vier Punkte geholt. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Wie sehr sich die Spieler nach einem Erfolgserlebnis sehnten, offenbarte die Szene nach dem entscheidenden Tor zum 1:0-Sieg. Spieler und Betreuer lagen sich in den Armen, der kollektive Urschrei tat sein Übriges dazu.

In den vorangegangenen 83 Minuten waren die Alttoggenburger zwar das bessere Team, konnten vor dem gegnerischen Tor aber nichts Zählbares verbuchen. Beim Stand von 0:0 vergaben Knuth und Kardesoglu gar für die Gastgeber aus aussichtsreicher Position.

Die Führung war ein Gemeinschaftswerk

Dem goldenen Treffer von Sekkour ging eine sehenswerte Kombination über Kuhn, Gebert und Musaj voraus. Allein vor dem gegnerischen Tor liess Sekkour der Churer Nummer 1 aus halblinker Position dann keine Abwehrchance.

Bazenheid war zwar vom Anpfiff weg das bessere Team, zeigte sich spielerisch verbessert und liess auch punkto Laufbereitschaft eine deutliche Steigerung erkennen. Vor dem Tor gingen den Gästen allerdings die Ideen aus. Mehr als ein Kopfball an die Latte im Anschluss an einen Eckball gab es vor dem Seitenwechsel nicht zu notieren.

Auch danach war meistens kurz vor der Strafraumgrenze Endstation. Trotzdem war der Sieg nicht unverdient, denn unmittelbar vor der Führung vergab Anic die grösste Chance des Spiels. Nach seinem unwiderstehlichen Alleingang konnte der Torhüter den Ball in extremis abwehren.

Nach der Pause nicht bereit

Nach dem Arbeitssieg zeigte sich Trainer Domenico Gesteiro erleichtert: «Wir haben mehr für das Spiel gemacht, daher sind die drei Punkte verdient. Gegen Ende kamen wir noch etwas ins Zittern, aber das war voraussehbar, weil Chur nach dem Rückstand alles nach vorne warf und unbedingt noch den Ausgleich erzielen wollte. Wir sind glücklich, dass wir unser Ziel erreicht haben.»Nach der Pause sei sein Team allerdings vorerst nicht ganz bereit gewesen, weshalb Chur zu zwei Chancen gekommen sei.

Insgesamt hätte er aber eine Mannschaft gesehen, welche die Sache unter Kontrolle hatte. Wichtig sei der Einsatz von Früh und Gebert gewesen, die zuletzt verletzt ausfielen. Auch deshalb, weil Abwehrchef Peters gesperrt war und weitere Spieler verletzt passen mussten. Chur 97 war der erwartet starke Gegner. Immerhin hatten die Bündner, die lediglich zwei Zähler über dem Abstiegsstrich liegen, zuletzt gegen Balzers und Seuzach vier Punkte geholt.

Am Dienstag geht es bereits weiter

Für Bazenheid geht es am Dienstag mit dem ersten Heimspiel des Jahres gegen Balzers weiter. Der Gegner ist der erste Verfolger von Spitzenreiter Kreuzlingen und dürfte daher nur schwierig zu bezwingen sein. Wie stark die Mannschaft von Trainer Patrick Winkler ist, das mussten die Bazenheider in der Hinrunde bei der 2:5-Niederlage schmerzlich erfahren.

Das Spieltelegramm ist hier zu finden.

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