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Die Sonnmatt steht im Mittelpunkt

Der Ausgang des 4.-Liga-Spitzenkampfes zwischen Kirchberg und Ebnat-Kappel könnte darüber entscheiden, wer Mitte Juni den Aufstieg feiern darf. Beide belegen einen Zähler hinter Leader Wil punktgleich die Plätze 2 und 3.
Beat Lanzendorfer
Kirchberg könnte am Ende der Saison den direkten Wiederaufstieg in die 3. Liga realisieren. Ein 1:1 im Spitzenkampf gegen Ebnat-Kappel – wie zuletzt gegen Rickenbach – wird dafür aber kaum ausreichen. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Kirchberg könnte am Ende der Saison den direkten Wiederaufstieg in die 3. Liga realisieren. Ein 1:1 im Spitzenkampf gegen Ebnat-Kappel – wie zuletzt gegen Rickenbach – wird dafür aber kaum ausreichen. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Ein Anhänger im Umfeld des FC Kirchberg bemerkte kürzlich: «Ich habe die Mannschaft näher am Tabellenende als an der Spitze erwartet.» Nun ist alles anders gekommen und der Spielplan sieht vor, dass die Entscheidungen erst auf dem Zielstrich fallen.

Die Ausgangslage vor dem Derby Kirchberg – Ebnat-Kappel, beide haben 43 Punkte, könnte vertrakter nicht sein. Kommt es zum Unentschieden und zum gleichzeitigen Sieg von Wil (44), erhöht sich der Vorsprung des Leaders auf drei Punkte. Weil in der Schlussrunde noch die Affiche Wil – Kirchberg auf dem Programm steht, könnte es zum grossen Zusammenschluss kommen. Dann hätte Ebnat-Kappel mit den wenigsten Strafpunkten die Nase vorn.

In Kirchberg ist man sich der Brisanz der Ausgangslage allerdings auch bewusst. «Wir haben schon vor dem Unentschieden in Rickenbach gewusst, dass es wohl nur mit zwei Siegen gegen Ebnat-Kappel und Wil zum Aufstieg reicht. Genau so ist es gekommen. Es ist doch schön, dass wir jetzt noch mit dabei sind», sagt Sportchef Andreas Breitenmoser, der sich auf die Spiele freut und einen Grossaufmarsch der Fans erwartet.

Bazenheid gegen den ehemaligen Spitzenreiter

Der Saisonverlauf von Buchs, dem samstäglichen Gegner von Bazenheid, mutet unglaublich an, hat sich aber tatsächlich so abgespielt. Nach drei Runden belegte der Aufsteiger aus dem Rheintal nach Siegen über Schaffhausen, Wil und Rüti Platz 1. Danach ging es nur noch abwärts. In den folgenden zehn Runden kamen weitere sieben Punkte hinzu, was die Mannschaft auf einem vermeintlich sicheren Mittelfeldplatz überwintern liess. Der Totalabsturz kam im Frühjahr. Drei Unentschieden stehen acht Niederlagen gegenüber. Die Mannschaft schiesst keine Tore mehr – seit 479 Minuten wartet die Offensive auf ein Erfolgserlebnis. Es versteht sich von selbst, dass sich der einstige Spitzenreiter nach nur einem Jahr mit ziemlicher Sicherheit bereits wieder Richtung regionale 2. Liga verabschieden muss. Vier Punkte Rückstand sind kaum noch wettzumachen. Kommt hinzu, dass Bazenheid das Halbjahr mit drei Siegen beenden möchte. Zwei in der Meisterschaft und einen im Cup.

Wattwil weiterhin mit Aufstiegschancen

Im Wattwiler Umfeld hatten eine derartige Entwicklung nicht einmal die kühnsten Optimisten erwartet. Die Zentrumsstädter sind in der Gruppe 4 der 3. Liga der letzte verbliebene Konkurrent, der Henau den Aufstieg noch streitig machen kann.

Tatsächlich ist es gar nicht so abwegig, dass die Rüeger-Elf vier Jahre nach dem Abstieg die Rückkehr in die höchste regionale Liga schafft. Henau schwächelt nämlich seit mehreren Wochen und schaffte in den letzten sechs Spielen «nur» noch zehn Punkte. Darunter sind das 2:7 gegen Schmerikon und das 2:3 gegen Uznach, das bereits als Absteiger feststeht. Dem gegenüber stehen im gleichen Zeitraum 16 Wattwiler Punkte, weshalb es an der Spitze noch einmal spannend geworden ist. Nun könnte es am Sonntag, alle Spiele beginnen zeitgleich um 16 Uhr, zur Wachablösung kommen. Während Henau das unbequeme Neckertal-Degersheim empfängt, wird von Wattwil Bunt erwartet, dass es mit drei Punkten aus Uznach nach Hause zurückkehrt.

Bütschwil benötigt etwas mehr Wettkampfglück

An welchen Strohhalm soll sich Bütschwil noch klammern? Bei zwei Punkten Rückstand auf Wagen spricht wenig für die Mannschaft von der Breite. Vorerst gilt es endlich den vierten Saisonsieg zu realisieren, um in der Schlussrunde eventuell einen «Lucky Punch» in Wattwil landen zu können. Nebst diesen Wünschen muss Wagen allerdings auch mitspielen respektive eben nicht. Es ist in der Vergangenheit allerdings selten gut gekommen, wenn man zu sehr von der Konkurrenz abhängig war.

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