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Die S8 fährt nicht mehr ins Obertoggenburg

Der Fahrplan, der ab Dezember gilt, bringt einige Änderungen. Statt der S8 fährt neu die S2 von St. Gallen nach Nesslau. Der Fahrplan der Buslinie 732 wird ausgebaut. Änderungen beim 790er werden geprüft.
Martin Knoepfel
Die S8 in Moglesberg. (Bild: Martin Knoepfel)

Die S8 in Moglesberg. (Bild: Martin Knoepfel)

Anfang Dezember wird es wieder soweit: Der Fahrplan wechselt. Im Toggenburg sind die Auswirkungen nach Auskunft von Verkehrsplaner Markus Schait allerdings gering. Die wichtigsten Änderungen im Kanton St. Gallen passierten auf der Achse Wil-St. Gallen, sagt der Verkehrsplaner im Amt für öffentlichen Verkehr. Beim Voralpen-Express gebe es keine Änderungen.

Die S8 wird verkürzt, weil ihre Fahrplanlage um eine Viertelstunde verschoben werden muss. Heute fährt die S8 von Nesslau-Neu St. Johann via St. Gallen, Romanshorn und Kreuzlingen bis nach Schaffhausen. Künftig endet respektive beginnt sie in St. Gallen. Statt der S8 fährt nach dem Fahrplanwechsel die S2 von Altstätten kommend aus der Kantonshauptstadt weiter bis ins Obertoggenburg. Statt der Direktverbindung nach Romanshorn und an den Untersee gibt es also eine weitere ins Rheintal. Bei den Buslinien im Toggenburg sind mehr Änderungen als bei der Bahn zu verzeichnen. Passagiere der Buslinie 732 Wil-Kirchberg-Gähwil müssen sich neue Abfahrts- und Ankunftszeiten merken. Der Grund ist laut Markus Schait die Änderung im Bahnknoten Wil. Zugleich wird der Fahrplan der Buslinie 732 ausgebaut. Diese fährt von Montag bis Samstag jeweils von 5 Uhr bis 23 Uhr im Halbstundentakt. Am Sonntag wird das Angebot zwischen 9 Uhr und 20 Uhr ausgebaut. Zudem wird an Werktagen der Fahrplan zwischen Wil und Kirchberg in den Spitzenzeiten verdichtet. Neu fahren auf diesem Teilstück vier statt drei Busse pro Stunde und Richtung. Es gibt aber keinen richtigen Viertelstundentakt

Änderungen im Obertoggenburg in Prüfung

Bei der Churfirsten-Linie (790) des Postauto-Netzes werden nach Auskunft von Markus Schait momentan noch Anpassungen geprüft. Es gehe darum, die Abfahrtszeiten so anzupassen, dass sich die Umsteigezeit in Nesslau reduziert. Fünf bis sieben Minuten zum Umsteigen würden angestrebt. Es seien aber noch weitere Abklärungen nötig. Deshalb seien der neue Fahrplan der Linie 790 noch nicht online, sagt der Verkehrsplaner. Längere Wartezeiten in Wildhaus kompensieren die kürzeren Wartezeiten in Nesslau, weil die Fahrzeit Nesslau-Buchs unverändert bleiben muss. Es seien aber weniger Personen betroffen, da mehr Fahrgäste von Wildhaus nach Wattwil fahren würden als von Nesslau nach Gams, sagt Markus Schait.

Am raschesten via Wattwil

Mit dem Fahrplanwechsel im Dezember verschlechtern sich die Anschlüsse in Wil, wenn man aus dem unteren Teil des Tals nach St. Gallen reist. Neu gibt es eine Umsteigezeit von 21 Minuten, denn die S1 nach St. Gallen verlässt Wil neun Minuten bevor die S9 von Wattwil eintrifft (Ausgabe vom 17. Mai).

Die Verbindung via Wil nach St. Gallen benötigt heute 37 oder 41 Minuten, abhängig davon, wann man abfährt. Neu sind es 49 (mit dem Voralpen-Express) und 56 Minuten (mit der S4). Die schnellste Verbindung von Bazenheid nach St. Gallen führt ab Dezember via Wattwil. Dafür müssen die Passagiere aber tiefer in die Tasche greifen als heute. Das zeigt ein Preisvergleich. Die Basis für alle Preise ist die 2. Klasse mit Halbtax-Abonnement. Heute kostet das einfache Billett Bazenheid-St. Gallen 7,20 Franken. Die Tageskarte ist doppelt so teuer. Eine Monatskarte für sechs Zonen kommt auf 217 Franken zu stehen. Wer via Wattwil reist, muss ein Billett für acht Zonen kaufen. Das einfache Billett gibt es in diesem Fall für 9,60 Franken. Für eine Monatskarte blättert man 277 Franken hin. Günstiger, aber langsamer ist die Fahrt via Oberhelfenschwil. Hier sind es sieben Zonen.

Der Vollständigkeit halber sei noch der Weg via Lütisburg und Rindal erwähnt. Das sind nur sechs Zonen, doch die Reise mit Bahn, Bus und Bahn benötigt fast 80 Minuten. Zudem gibt es auf dieser Strecke Taktlücken am Morgen und Nachmittag.

Für Passagiere von Lütisburg nach St. Gallen verlängert sich die Fahrzeit von 39 auf 45 Minuten. Preislich macht es keinen Unterschied, ob man via Wil oder via Wattwil fährt. Für Passagiere, die in Bütschwil einsteigen, ändert sich nichts Wesentliches. (mkn)

Abends verkehrt bisher der Bus 183 Wattwil-Hemberg-St. Peterzell-Schönengrund-Herisau. Wegen tiefer Frequenzen wird die Linie auf die Strecke Herisau-Schönengrund verkürzt. Zur gleichen Zeit wie heute der 183er wird neu abends ein weiterer Bus der Linie 780 fahren. Laut Markus Schait laufen Gespräche mit den Gemeinden Hemberg und Neckertal. Es geht um ein zusätzliches Kurspaar auf dieser Strecke, zu dessen Kosten die Gemeinden beitragen müssten.

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