Die Regionalwerk Toggenburg AG  ist von Kirchberg nach Bazenheid umgezogen

Der Neubau an der neuen Industriestrasse, dem Zubringer zur Bazenheider Umfahrungsstrasse, ist nicht zu übersehen. Realisiert hat ihn die Regionalwerk Toggenburg AG (RWT). Seit Ende März wird darin gearbeitet.

Beat Lanzendorfer
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Reto Rüesch (links) und René Rüttimann, die beiden Geschäftsführer der RWT, im Empfangsbereich des Neubaus.

Reto Rüesch (links) und René Rüttimann, die beiden Geschäftsführer der RWT, im Empfangsbereich des Neubaus. 

Bild: Beat Lanzendorfer

Nebst dem Energieversorger sind im Gebäude mehrere Fremdmieter untergebracht. Unter anderem das Coworking-Büro «BüroMitenand», das im August seine Geschäftstätigkeit aufnimmt.

Vereint an einem Standort

Für René Rüttimann, der zusammen mit Reto Rüesch die RWT-Geschäftsleitung bildet, bringt der neue Geschäftssitz viele Vorteile: «Wir sind nun an einem Standort vereint. In Kirchberg waren wir in drei Gebäuden untergebracht, zudem hatten wir in der Gemeinde weitere Werkstätten und Lagerräumlichkeiten, welche nun hinfällig werden.»

Reto Rüesch ergänzend: «Nun verfügen wir über eine moderne Infrastruktur, in der unsere Büros auf einem Stockwerk untergebracht sind. Im Weiteren stehen unseren Mitarbeitenden zeitgemässe Werkstätten, Lager, Garderoben und Duschen zur Verfügung.»

Werkhof des RWT-Neubaus an der neuen Industriestrasse in Bazenheid.

Werkhof des RWT-Neubaus an der neuen Industriestrasse in Bazenheid. 

Bild: Beat Lanzendorfer

In den Untergeschossen befinden sich die Tiefgarage plus der RWT-Werkhof. Darüber sind die Büros des Energieversorgers. Das dritte Stockwerk sei für die Fremdmieter reserviert. Hinzu kommt im vierten Stockwerk ein Schulungs- und Veranstaltungsraum mit einer Kapazität zwischen 60 und 80 Personen. «Er ist mit einer Multimediaanlage bestückt und kann auch von Vereinen und weiteren Interessierten für Versammlungen oder Schulungen gemietet werden», sagt Rüesch.

Hauptsitz symbolisiert Beständigkeit

Der neue Hauptsitz sei ein Massivbau, der die Beständigkeit des Energieversorgers symbolisiere und zu grossen Teilen aus den Naturmaterialien Beton, Metall und Holz bestehe. Die beiden Geschäftsleiter sind überzeugt, einen Bau für die Zukunft realisiert zu haben, in der viel Wachstumspotenzial steckt.

Apropos Zukunft: In diese geht der Energieversorger mit 32 Mitarbeitenden. Neu zum Team gehören Christoph Strassmann, Leiter Markt/Kunden, sowie die Netzelektriker Robin Rüegg und Micha Buchegger. Ab Juli kommt noch Olivia Castelberg, Kommunikation, hinzu.

RWT-Neubau an der neuen Industriestrasse in Bazenheid.

RWT-Neubau an der neuen Industriestrasse in Bazenheid. 

Bild: Beat Lanzendorfer

RWT ist in den Gemeinden Kirchberg, Bütschwil-Ganterschwil und Lütisburg tätig, wo es rund 14000 Kunden mit Energie versorgt. Nebst der Versorgung mit Wasser, Strom, Kommunikation und Fernwärme bietet das Unternehmen weitere Dienstleitungen an.

Besichtigung muss verschoben werden

Die RWT plante am 6. Juni zu einer Besichtigung einzuladen. Wegen der Coronakrise muss der Anlass auf noch unbestimmte Zeit verschoben werden. Wann die «der Tag der offenen Tür» nachgeholt werde, sei laut Rüttimann noch offen. «Wir machen aber in jedem Fall etwas und werden frühzeitig informieren.