Die Pläne für die Anlieferung der Waren für den neuen Volg in Mosnang wurden überarbeitet – nun liegen sie neu auf

Die ehemalige Post soll abgerissen und durch einen Wohn- und Gewerbebau ersetzt werden.

Martin Knoepfel
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Lastwagen sollen nach dem neuesten Stand des Projekts für die Anlieferung parallel zur Bütschwilerstrasse parkieren. Von links mündet die Wupplisbergstrasse in die Kantonsstrasse ein.

Lastwagen sollen nach dem neuesten Stand des Projekts für die Anlieferung parallel zur Bütschwilerstrasse parkieren. Von links mündet die Wupplisbergstrasse in die Kantonsstrasse ein.

Bild: Martin Knoepfel

Nach der Fertigstellung des Neubaus soll dort der Volg Mosnang einziehen. Umstritten waren beim Neubau einerseits die geplante, aber vom Volk knapp angenommene, Tiefgarage, andererseits die Gebäudehöhe.

Nun ergibt sich jedoch eine Änderung gegenüber den früheren Plänen. Neu sollen die Lastwagen, welche die Waren liefern, parallel zur Kantonsstrasse vor dem künftigen Volg-Laden halten. Bisher sahen die Pläne vor, dass die Lastwagen bei der Anlieferung von der Wupplisbergstrasse her rückwärts ans Gebäude heranfahren. Während der baurechtlichen Prüfung habe die Verkehrspolizei Bedenken gegen die ursprüngliche Lösung angemeldet, sagte Gemeindepräsident Renato Truniger.

Zahl der Tiefgaragen-Plätze verändert sich nicht

Die neue Lösung habe die Gemeinde zusammen mit der Verkehrspolizei und der Konsumgenossenschaft ausgearbeitet. Sie verbessere die Sichtverhältnisse und entspreche den ursprünglichen Plänen der Konsumgenossenschaft, sagte der Gemeindepräsident.

Er ist zuversichtlich, dass die neue Lösung die Chancen des Projekts vergrössert. Für alle Einsprecher resultierten deutliche Verbesserungen, sagte er. Die Zahl der Tiefgaragen-Plätze ändert sich jedoch nicht. Hingegen wird die Einfahrt in die Tiefgarage geringfügig verbreitert.

Lösung erfordert Verschiebung der Haltestelle

Die neue Lösung erfordert eine Verschiebung der Haltestelle der Postautos nach Westen. Es sei genug Platz vorhanden, um die Haltestelle und den Parkplatz hintereinander anzuordnen, sagt Truniger. Ferner wird die Einmündung der Wupplisberg- in die Bütschwilerstrasse nach Westen verschoben.

Man komme einem Teil der Einsprecher entgegen, räumt der Gemeindepräsident ein. Einige hätten als Folge des Bauprojekts ein Verkehrschaos im Dorfkern befürchtet. Unklar sei, ob die bisherigen Einsprachen aufrechterhalten würden. Das Bauprojekt dürfte mindestens zwei Monate verzögert werden.

Die baurechtliche Beurteilung des Projekts durch den Kanton ist sistiert. Ein Entscheid über das Baugesuch ist nicht vor dem Frühsommer möglich. Erste Rückmeldungen sind gemäss Truniger positiv. Die Änderung wurde am Montag öffentlich aufgelegt, sie dauert bis zum 24. März. Bis dann können Betroffene Einsprachen einreichen. Das ist dem Internet-Auftritt von Mosnang zu entnehmen.

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