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Interview

US-Künstlerin in Lichtensteig: «Die Offenheit hier hat mich überrascht»

Julianna Johnston zieht eine positive Bilanz ihres Aufenthalts in Lichtensteig. Sie wohnte in der «Dogo-Residenz für neue Kunst» im Rathaus für Kultur.
Sascha Erni
Julianna Johnston, US-Künstlerin. (Bild: Sascha Erni)

Julianna Johnston, US-Künstlerin. (Bild: Sascha Erni)

Wie kamen Sie auf die Idee, Schafe in Ihrer Arbeit zu zeigen?

Julianna Johnston: Ich hatte in Lichtensteig mit Improvisationen zum Thema Gruppen-Bewegungen begonnen. Der Schritt hin zum Herden-Verhalten, sich wie in einer Schafherde zu bewegen, lag nah. Im März kam ich mit Franz und Silvia Ruoss aus Wattwil in Kontakt. Ich verbrachte viel Zeit mit ihnen und ihren Schafen.

War das für Sie ungewohnt?

Für die Bauernfamilie vielleicht etwas ungewohnter als für mich. Wir Dogo-Künstler müssen ihnen schon etwas eigenartig vorgekommen sein. So etwas wäre in anderen Ländern als der Schweiz nur schwer möglich gewesen und kannte ich so noch nicht.

Sie kehren nun in die USA zurück. Was nehmen Sie von Ihrem Aufenthalt mit heim?

Ich fühle mich sehr glücklich, dass ich mich so intensiv mit einer Gemeinschaft auseinandersetzen konnte. Die Offenheit hier hat mich überrascht. Ich habe viele Freunde gefunden und bin traurig, gehen zu müssen. Vielleicht ziehe ich jetzt nach Brooklyn weiter, so als Kontrast. Was genau ich in den USA machen werde weiss ich noch nicht; während ich hier war, war ich mit dem Hier-Sein beschäftigt.

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