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Die meisten Toggenburger Skilifte ziehen positive Bilanz, auf der Wolzenalp war es gar «der beste Winter seit langem»

Um die Skilifte in den unteren Regionen noch einmal in Betrieb zu setzen, dafür war der kurze Wintereinbruch der letzten Tage nicht ausreichend. Die Betreiber sind mit dem Skiwinter trotzdem zufrieden.
Beat Lanzendorfer, Anne-Sophie Walt
Die traumhaften Schneebedingungen in den Monaten Januar und Februar bescherten den Skiliftbetreibern im Toggenburg Rekordwerte bei der Anzahl Betriebstage. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Die traumhaften Schneebedingungen in den Monaten Januar und Februar bescherten den Skiliftbetreibern im Toggenburg Rekordwerte bei der Anzahl Betriebstage. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Im Obertoggenburg besteht noch bis Ende März die Möglichkeit, die Skipisten zu benutzen. In den unteren Lagen hingegen haben die Betreiber mit Ausnahme der Wolzenalp die Bahnen geschlossen. Das Fazit des Winters fällt durchs Band positiv aus. Der viele Schnee zu Beginn des Jahres brachte den Skiliftbetreibern Rekordwerte bei der Anzahl Betriebstage. Das «Toggenburger Tagblatt» hat sich bei den Verantwortlichen umgehört.

Skilift Wolzenalp

«Wir schreiben dieses Jahr den besten Winter seit langem», meint Betriebsleiter Fridolin Früh. Die Anlagen wurden am 23. Dezember in Betrieb genommen und liefen bis am 10. März praktisch durchgehend. Bei geeigneter Schnee- und Wetterlage empfängt die Wolzenalp bis Ende März jeweils am Samstag und Sonntag zu den gewöhnlichen Betriebszeiten Besucher.

Skilift Tanzboden

«An 56 Tagen war der Skilift in Betrieb», sagt Daniel Hartmann, der Präsident des Verwaltungsrates. Dieser Wert liegt unter dem Durchschnitt von 60 Betriebstagen. Die Anlagenbetreiber hatten insofern Pech, weil der Betrieb wegen der Sturmgefahr und wegen eines Motorendefekts an mehreren Tagen stillstand. Trotzdem zeigen sich die Verantwortlichen zufrieden. Auch mit den Besuchen während des Nachtskifahrens. In den kommenden Monaten möchte man den Bestand der Genossenschafter von 990 auf 1000 erhöhen, wobei dem Jubilaren ein Geschenk in Form eines Saisonabos winkt.

Skilift Oberhelfenschwil

Präsident Johannes Sonderer blickt auf eine Saison mit überdurchschnittlich vielen Betriebstagen zurück. An 55 Tagen konnte am Skilift Oberhelfenschwil «gebügelt» werden. Das sind 20 Tage mehr als im letzten Jahr. «Im Gegensatz zu vielen anderen Skiliften in der Umgebung können wir die Pisten jeweils schon bei einer Schneehöhe zwischen 10 und 15 Zentimetern präparieren», sagt Sonderer. Für diese Saison ist aber, auch wenn es noch einmal schneien sollte, Schluss.

Skilift Bächli Hemberg

«Es war ein sehr schöner Winter mit ganz viel Schnee», zieht Hans Brunner ein positives Fazit. Mit 32 Betriebstagen ist der Lift um ein Vielfaches mehr als in den Vorjahren gelaufen. Trotz guter äusserer Bedingungen wurde der Skilift von weniger Menschen besucht. Woran liegt’s: «Den Fehler müssen wir bei uns selber suchen, wir haben wohl zu wenig Werbung betrieben», gibt sich Brunner selbstkritisch. Im kommenden Jahr will er dies besser angehen.

Skilift Hemberg

Betriebsleiter Hansueli Rechsteiner scheint zufrieden. «Wir konnten den Skilift seit dem 5. Januar, abgesehen von zwei Tagen, täglich in Betrieb nehmen.» Die Sportferien wirkten sich besonders positiv auf die Bilanz aus. Das sonnige Wetter und die guten Schneeverhältnisse lockten viele Besucher aus dem Unterland an. Vor allem der Zauberteppich eignete sich bestens für kleine Kinder, die diesen Winter erste Erfahrungen auf den Skiern machen wollten. Am vergangenen Mittwoch konnte man in Hemberg das letzte Mal über die Piste sausen.

Skilift Krinau

Vom 6. Januar bis 27. Februar war der Skilift Krinau diese Saison in Betrieb. Willi Kummer, der seit neun Jahren als Kassier tätig ist, spricht von der besten Saison seit Beginn seiner Tätigkeit. An 28 Nachmittagen und 17 Abenden hatten Skibegeisterte die Möglichkeit, in Krinau ihre Spuren zu ziehen. Im Vergleich zum Vorjahr waren das neun Nachmittage und elf Abende mehr. Ingesamt gingen rund 420 Karten und Saisonabonnements über die Theke. Zurzeit sind die Betreiber mit der Demontierung der Infrastruktur beschäftigt. Der Skilift Krinau wird seinen Motor also frühstens in neun Monaten wieder starten.

Skilift Mosnang

Vor allem einheimische Skifahrer besuchten an rund 21 Tagen den Skilift Hochwacht in Mosnang. Anfang Januar zählte Präsident Martin Bollhalder viele Besucher, gegen Ende wurden es dann weniger. Bis nächsten Winter werden am Skilift einige Wartungsarbeiten durchgeführt, sodass einem einwandfreien Saisonstart 2019/2020 nichts mehr im Weg steht.

Skilift Mogelsberg

Marianne Forrer, die Verantwortliche des Mogelsberger Skiliftes, hat schöne, aber strenge Tage hinter sich. «Der Lift ist seit Anfang Januar an den Mittwochnachmittagen sowie an den Wochenenden praktisch immer gelaufen. Wir hatten eine super Saison. Dies machte auch die Einteilung nicht ganz einfach. «Mir stehen sieben bis acht freiwillige Mitarbeitende zur Verfügung. Sie mussten Zusatzschichten leisten, um die diesjährigen Spitzenwerte zu meistern», zeigt sich Marianne Forrer zufrieden.

Skilift Degersheim

Präsident Urs Stutz wirkt auf Anfrage fast ein wenig euphorisch. «Besser hätte es kaum laufen können, es war ein sehr guter Winter.» Mit 46 Betriebstagen erzielte der Skilift das seit 15 Jahren beste Ergebnis. Im Winter 2003/04 war die Anlage sogar noch an acht Tagen mehr in Betrieb. An frühere Jahre kommt das Ergebnis trotzdem nicht heran. Gemäss Stutz datiert dieses mit 93 Betriebstagen aus dem Winter 1969/70. Aber er wäre schon zufrieden, wenn die Zukunft ähnliche Winter wie den aktuellen bringt.

Skilift Gähwil

Der Gähwiler Skilift wurde 1964 als privates Unternehmen ins Leben gerufen. Damals erreichte die Anzahl Betriebstage noch Dimensionen, von denen die Verantwortlichen der 1983 gegründeten Genossenschaft nur noch träumen können.

Dies hängt auch damit zusammen, dass der Schnee in früheren Zeiten auf dieser Höhenlage in ganz anderen Mengen vom Himmel fiel. Mit den 38 Betriebstagen dieses Winters sind Betriebsleiter Theo Messmer und sein Team aber trotzdem sehr zufrieden.

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