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Die Kirchberger Schulrätin Claudia Aguado tritt wegen Krankheit zurück

Bereits auf Anfang September hat Claudia Aguado ihren Rücktritt aus dem Kirchberger Schulrat bekanntgegeben. Der Gemeinderat hat diesem Antrag zugestimmt. Die Ersatzwahl findet am 10. Februar statt.
Ruben Schönenberger
Claudia Aguado tritt nach knapp sechs Jahren aus dem Kirchberger Schulrat zurück. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Claudia Aguado tritt nach knapp sechs Jahren aus dem Kirchberger Schulrat zurück. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Als Claudia Aguado (SP) ihr Amt als Schulrätin antrat, war Kirchberg noch keine Einheitsgemeinde. Das war am 1. Januar 2013 an, also noch in der ehemaligen Schulgemeinde Kirchberg. Nun ist Claudia Aguado krankheitsbedingt aus dem Schulrat zurückgetreten, wie dem heutigen «Gmeindsblatt» zu entnehmen ist. «Der Gemeinderat sowie der Schulrat bedauern den Rücktritt sehr, verliert die Schulbehörde mit Frau Aguado ein engagiertes Mitglied», wird darin ausgeführt.

Claudia Aguado habe als Mitglied der Schulbehörde ihr Ressort «Ausserschulisches und Gesundheit» mit Sachverstand und hohem Einsatz betreut. Sie war auch zuständig für die Primarschule Eichbüel in Bazenheid, für welche sie viel Zeit für Besuche aufgewendet habe.

Alleine gegen grossen Widerstand

Laut der Mitteilung der Gemeinde war Claudia Aguado unter anderem massgeblich am Aufbau des Konzeptes der Unterstützung der Kindertagesstätten der Gemeinde Kirchberg beteiligt. Das strich auch Stefan Diener, Präsident der SP Alttoggenburg, an der Hauptversammlung der Sektion im März heraus. Quasi im Alleingang habe Claudia Aguado trotz grossen Widerstandes ein Konzept entworfen und durchgesetzt, das in der Gemeinde Tagesstrukturen möglich mache. Weiter engagierte sich Claudia Aguado im schulrätlichen Ressort Pädagogik und vertrat den Schulrat in der gemeinderätlichen Jugendkommission.

Weil im Gemeindegesetz festgehalten ist, dass Behördenmitglieder während der Amtsdauer nur zurücktreten können, wenn der Gemeinderat dies genehmigt, musste dieser dem Antrag von Claudia Aguado zustimmen. Es sei verständlich, dass sie infolge der plötzlichen und unerwartet eingetretenen Krankheit das Amt und die Mehrbelastung in Zukunft nicht mehr tragen wolle und ihre Zeit intensiver mit ihrer Familie verbringen wolle.

Im ersten Wahlgang fehlten ihr damals fünf Stimmen

Claudia Aguado wurde am 25. November 2012 erst im zweiten Wahlgang gewählt. Schon im ersten Durchgang holte sie aber mehr Stimmen als ihre Kontrahentin, Nadja Riedweg (SVP), verpasste das absolute Mehr aber um gerade einmal fünf Stimmen. Im zweiten Wahlgang erhielt die damals 40-Jährige unter anderem Unterstützung von der CVP und übertrumpfte in der Folge mit 777 Stimmen die Vertreterin der SVP (568 Stimmen) klar.

Die Ersatzwahl für die den Rest der Amtsdauer 2017 bis 2020 findet am 10. Februar 2019 statt. Wahlvorschläge können bis Freitag, 11. Dezember, 16 Uhr an die Ratskanzlei Kirchberg gerichtet werden. Sollte es zu einem zweiten Wahlgang kommen, werden die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger am 30. Juni 2019 nochmals zur Urne gebeten. Die Einreichefrist für diesen Wahlgang würde am 26. April 2019, 16 Uhr, ablaufen. In beiden Fällen genügt das Datum des Poststempels zur Wahrung der Frist nicht.

Hinweis

Der Verfahrensablauf und die massgebenden Fristen sowie Zuständigkeiten sind auf der Website www.kirchberg.ch veröffentlicht.

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