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Die Kirchberger Oberstufenschule möchte «Energieschule» werden und zeigt unter anderem das Sparpotenzial beim Energieverbrauch auf

Das Oberstufenschulhaus Lerchenfeld durchläuft während eines Jahres einen Prozess, an dessen Ende sie das Label «Energieschule» überreicht bekommen soll. Die Motivation aller Beteiligten ist gross.
Beat Lanzendorfer
Der Zweckverband Abfallverwertung Bazenheid (ZAB) war am 10. Mai eine von sechs Stationen, die innerhalb der Gemeinde mit dem Velo angefahren wurden. Rechts: Lehrerin Trudi Schönenberger-Hofmann.Bilder: (Beat Lanzendorfer)

Der Zweckverband Abfallverwertung Bazenheid (ZAB) war am 10. Mai eine von sechs Stationen, die innerhalb der Gemeinde mit dem Velo angefahren wurden. Rechts: Lehrerin Trudi Schönenberger-Hofmann.Bilder: (Beat Lanzendorfer)

Die Oberstufe in Kirchberg nimmt eine Vorreiterrolle ein und möchte aufzeigen, was für ein Sparpotenzial beim Energieverbrauch möglich ist. Deshalb hat sie sich entschieden, das Label «Energieschule» zu erlangen.

Der Bewerbungsprozess erstreckt sich über zwölf Monate. Begonnen hat er gemäss Lehrerin Trudi Schönenberger-Hofmann im August 2018. Werden alle Anforderungskriterien erfüllt, erfolgt im Juli die Labelübergabe.

Gut 20 Veranstaltungen gehörten zum Programm

In gut zwanzig Veranstaltungen – verteilt über die zwölf Monate – beschäftigten sich die 160 Schülerinnen und Schüler sowie das Lehr- und Abwartsteam des Lerchenfeldschulhauses mit dem Thema Energie. Dazu gehörten etwa der Fernwärmeparcours im September 2018, den der Zweckverband Abfallverwertung Bazenheid (ZAB), das Regionalwerk Toggenburg (RWT) und die Dorfkorporation Bazenheid anboten.

Ein weiterer Anlass war der Gang durchs Schulhaus, beim dem Hauswart Richard Rüdlinger auf das Sparpotenzial bei der Energienutzung aufmerksam machte. Auf Interesse stiess auch der Energieparcours im Mai, bei dem sieben Betriebe innerhalb der Gemeinde mit dem Velo angefahren wurden, die sich mit erneuerbarer Energie auseinandersetzen.

Diese Gruppe kommt von der Besichtigung der Abwasserreinigungsanlage, die sich an der Thur befindet. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Diese Gruppe kommt von der Besichtigung der Abwasserreinigungsanlage, die sich an der Thur befindet. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Darunter waren die Fotovoltaikanlage im Gauchen bei Gähwil, das Kraftwerk Mühlau, die Biogasanlage von Joachim Harder in Wolfikon, die ZAB als Lieferant der Fernwärme, die Abwasserreinigungsanlage (ARA) oder die Innoholz in Gähwil mit ihrer Schnitzelheizung.

Die Gemeinde Kirchberg ist «Energiestadt»

In Erinnerung dürfte auch die viertägige Fahrt rund um den Bodensee im Juni bleiben, bei der Anlagen besucht werden, die sich mit dem Thema Energie beschäftigen. Für Schulleiter Christoph Gerber ist schon vor Abschluss des Prozessjahres klar, dass die Erarbeitung des Energielabels das Bewusstsein nach erneuerbarer Energie bei allen Beteiligten nachhaltig geweckt hat.

Mit dem Label «Energieschule» würde ein weiterer Meilenstein erreicht werden, denn die politische Gemeinde bekennt sich seit Jahren zur nachhaltigen Energienutzung und hat vor sechs Jahren die Auflagen zur «Energiestadt» erfüllt. Mittlerweile hat schon eine erste Re-Zertifizierung des Energielabels stattgefunden.

Ressourcen nachhaltig nutzen

Die Auszeichnung «Energieschule» ist ein Leistungsausweis für Schulen, die eine kontinuierliche Bearbeitung des Themenbereichs verfolgen. Während des ein Jahr dauernden Prozesses setzen sich die Schulen mit der nachhaltigen Ressourcennutzung auseinander.

Die Ziele lauten: Senkung des Energieverbrauchs im Schulhaus, Steigerung des Anteils erneuerbarer Energien sowie das Verhalten aller, die im Schulhaus verkehren, mit Regeln zum bewussten Umgang zu verändern.

Andreas Jossi vom Regionalwerk Toggenburg (RWT) erklärt dieser Gruppe das Kraftwerk Mühlau.

Andreas Jossi vom Regionalwerk Toggenburg (RWT) erklärt dieser Gruppe das Kraftwerk Mühlau.

Die Energiestrategie 2050 des Bundesrates sieht den Ausstieg aus der Kernenergie vor. Dies soll mit dem Ausbau der erneuerbaren Energie sowie mit der Steigerung der Energieeffizienz kompensiert werden. Um die Ziele zu erreichen, ist es unerlässlich, kommende Generationen auf das Thema einzuschwören.

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