Die Kirchberger Oberstufe gewinnt einen internationalen Preis für das Projekt Naturerlebnisraum Altbachwald

Drei Arbeiten der Kategorie Schulprojekte sind am Freitagabend im St.Galler Pfalzkeller von den Alpenländischen Forstvereinen für den 14. Alpinen Schutzwaldpreis Helvetia nominiert worden. Der Naturerlebnisraum Kirchberg hat dabei den Sieg knapp verpasst. Nominiert waren Projekte aus Österreich, Italien und der Schweiz.

Beat Lanzendorfer
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Die Kirchberger Delegation freut sich über die Auszeichnung.

Die Kirchberger Delegation freut sich über die Auszeichnung.

Bild: PD

Als Sieger der Kategorie Schulprojekte ging die Volksschule Schillerstrasse aus Bregenz hervor. Die zwei weiteren nominierten Klassen aus Südtirol und Kirchberg wurden ebenfalls mit einem Preis bedacht.

Während im Naturerlebnisraum Altbachwald der Wald im Allgemeinen thematisiert wird, geht die Bregenzer Schule spezifisch auf den Schutzwald ein. Dies hat bei der Preisverleihung am Freitagabend im St.Galler Pfalzkeller den Ausschlag gab.

Stattliche Kirchberger Delegation vor Ort

Die Kirchberger Delegation zeigte sich trotzdem erfreut über die Auszeichnung. Es waren dies: Revierförster Marco Signer, Lehrerin Trudi Schönenberger-Hofmann, Naturschützer Karl Fässler, Paul Raschle und Peter Künzle sowie einige Schülerinnen und Schüler. Der Naturerlebnisraum ist vor 14 Jahren ins Leben gerufen worden. Die Anfänge gehen aber auf das Jahr 1991 zurück, als ein Waldlehrpfad erstellt wurde.

Die Bedeutung der Preisverleihung unterstrichen mit ihrer Anwesenheit Bruno Cozzio, Vizepräsident des St.Galler Kantonsrates, der St.Galler Regierungsrat Bruno Damann sowie politische und forstliche Vertreter aus St.Gallen, Liechtenstein, Vorarlberg, aus Tirol und Südtirol.

Der Alpenländisch Forstvereine setzt sich aus Mitgliedern von Forstvereinen aus Bayern, Graubünden, Kärnten, Liechtenstein, St.Gallen, Südtirol, Tirol und Vorarlberg zusammen. Sie küren jährlich Projekte, welche sich besonders vorbildlich für den Schutzwald engagieren. In diesem Jahr wurden 16 Projekte aus Deutschland, Italien, Österreich und der Schweiz eingereicht.