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Die grüne Welle kommt auch im Toggenburg an – aber schwächer

Grüne und GLP gehören auch im Thur- und Neckertal zu den Wahlsiegern. Die Verschiebungen sind jedoch weniger markant.
Ruben Schönenberger
Sie gehören zu den Gewinnern der Nationalratswahl: Franziska Ryser (Grüne) und Thomas Brunner (GLP) eroberten für ihre Parteien jeweils einen Sitz. (Bild: Ralph Ribi)

Sie gehören zu den Gewinnern der Nationalratswahl: Franziska Ryser (Grüne) und Thomas Brunner (GLP) eroberten für ihre Parteien jeweils einen Sitz. (Bild: Ralph Ribi)

Die Parteistärken im Toggenburg

SVP
38,82%
–2,19
CVP
21,1%
+3,29
FDP
12,78%
–1,15
SP
9,86%
–0,03
Grüne
8,03%
+3,01
GLP
4,26%
+1,03
BDP
0,6%
–2,61

Von der grünen Welle war im Vorfeld der Eidgenössischen Wahlen die Rede. Von einer Flut oder gar einem Tsunami sprachen die Medienschaffenden, als die Resultate am Sonntag immer deutlich wurden. Im Toggenburg kam diese grüne Welle auch an, sie hat aber unterwegs etwas an Fahrt verloren.

Grüne und Grünliberale gewannen schweizweit zusammen 26 Sitze im Nationalrat dazu. Auch im Kanton St.Gallen zeigte sich ein ähnliches Bild. Die Grünen legten von 5,7 auf 10,5 Prozent zu, die Grünliberalen von 4,9 auf 7,3 Prozent. Beide Parteien gewannen so je einen der zwölf St.Galler Sitze. Das Toggenburg trug dazu unterdurchschnittlich bei. Die Grünen steigerten ihren Anteil von 5,0 auf 8,0 Prozent, die GLP von 3,2 auf 4,3 Prozent.

SVP verliert weniger als im Kanton

Ein ähnliches Bild zeigt sich bei den anderen Parteien. Die Entwicklung auf kantonaler Ebene zeigt sich auch auf jener des Wahlkreises, fällt hier aber etwas schwächer aus. Während die SVP im Kanton St.Gallen mit 31,3 Prozent Stimmenanteil sogar leicht unter das Niveau von 2011 (31,5 Prozent) fällt, kann die wählerstärkste Partei im Toggenburg den Rückgang kleiner halten. Sie fällt von 41,0 zwar auch auf 38,8 Prozent, bleibt damit aber deutlich über der 2011er-Marke von 35,8 Prozent. Ebenfalls zu den Verlierern auf kantonaler Ebene gehört die SP. Sie fällt von 14,2 auf 12,7 Prozent. Im Toggenburg hingegen verlieren die Genossen nur im Promillebereich und bleiben knapp unter 10 Prozent.

Auf der Gewinnerseite steht die CVP. Kantonal steigert sie sich von 16,6 auf 18,8 Prozent, im Toggenburg gar von 17,8 auf 21,1 Prozent. Entgegen dem kantonalen Trend muss die FDP im Toggenburg einen Verlust hinnehmen. Sie steht neu bei 12,8 Prozent, vor vier Jahren waren es noch 13,9 Prozent. Zur Randnotiz wird im Toggenburg wie im ganzen Kanton die BDP. Sie kommt auf beiden Ebenen gerade mal noch auf 0,6 Prozent der Stimmen.

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