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Risse im Beton und rostige Armierungseisen – Die Sanierung des Schwimmbads Wattwil scheint unumgänglich

Die Pläne zum Neubau des Kiosk- und Bistro-Gebäudes sowie für die Beckensanierung des Schwimmbads Wattwil wurden an einer Informationsveranstaltung der Gemeinde vorgestellt.
Urs M. Hemm
Gemeindepräsident Alois Gunzenreiner beantwortet Fragen der Besucher. (Bild: Urs M. Hemm)

Gemeindepräsident Alois Gunzenreiner beantwortet Fragen der Besucher. (Bild: Urs M. Hemm)

Die Bilder von bröckligem Beton und rostenden Armierungseisen verdeutlichten eindrücklich die Notwendigkeit zu handeln. «Diese Beckensanierung drängt sich auf, um einerseits das Verletzungsrisiko der Besucherinnen und Besucher des Schwimmbads Wattwil zu beseitigen. Andererseits, um die Unterhaltskosten wieder auf ein vertretbares Niveau zu bringen», sagte der Wattwiler Gemeindepräsident Alois Gunzenreiner.

Sicherheitsvorschriften werden nicht mehr eingehalten

Zudem sei bei einer Analyse festgestellt worden, dass der Auslauf der Rutschbahn und die Dimensionierung des Sprungbeckens nicht den Sicherheitsvorschriften entspreche. Daher beantragt der Gemeinderat bei der Bevölkerung einen Kredit in der Höhe von 3,41 Millionen Franken, um ein Chromstahlbecken einzubauen und die Dimensionierungen der Becken anzupassen.

Gleichzeitig soll ein neues Kiosk- und Bistro-Gebäude gebaut werden, wofür der Gemeinderat Gesamtkosten von 2,85 Millionen Franken vorsieht. «Beide Vorhaben sind zwar unabhängig voneinander realisierbar. Dennoch sind sie wichtige Bestandteile für das Gesamtkonzept Sportanlage Rietwis», sagte Alois Gunzenreiner (das «Tagblatt» berichtete).

Bistro mit Eingang für Passanten

Nach der Präsentation der beiden Projekte stand es den rund 30 Anwesenden offen, Fragen zu stellen. So interessiert sich ein Bürger vor allem für den Standort der Fahrradstellplätze. Alois Gunzenreiner konnte zeigen, dass an genügend Möglichkeiten gedacht wurde, insbesondere entlang der geplanten Minigolfanlage und zwischen den Bäumen, welche die neue Sportaussenanlage säumen sollen.

«Das neue Bistro-Konzept sieht längere Öffnungszeiten als der Badibetrieb vor – denkbar wäre sogar ausserhalb der Saison – mit Eingängen einerseits für die Badigäste, andererseits mit einem Eingang für Passanten des Thurwegs», erläuterte Alois Gunzenreiner. Gleichzeitig beantworte er damit die Frage einer Besucherin, ob Hunde im Bistro erlaubt sein werden mit einem klaren Ja.

Eine dritte Frage bezog sich auf einen baulichen Aspekt, nämlich darauf, ob der Zwischenraum zwischen Beton- und Chromstahlbecken nicht ein Gefahrenherd für Schimmel oder Schlimmeres sei. Mit der Antwort, dass der Zwischenraum mit Sand gefüllt werde, konnten auch diese Bedenken zerstreut werden.

Entspricht einem Bedürfnis der Bevölkerung

Gemeindepräsident Gunzenreiner betonte, dass es sich bei diesen Vorhaben um einmalige Chancen handle, das Rietwisareal und somit die Gemeinde Wattwil attraktiver zu gestalten.

«47'000 Besucher im vergangenen Jahr belegen, dass eine zeitgemässe Badi einem Bedürfnis der Bevölkerung entspricht», sagte er. Zudem erlaube es die Planung, weitere Elemente, wie beispielsweise eine Sprudelanlage oder ein Strömungskanal, zu einem späteren Zeitpunkt ohne Schwierigkeiten zu realisieren.

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