Die Fussballplätze der Region erwachen aus ihrem Dornröschendasein – Grund sind diverse Testspiele in den kommenden Tagen

Mit der Lockerung der Coronamassnahmen durch den Bundesrat Anfang Juni ist auch Bewegung in den regionalen Fussball gekommen. Mittlerweile hat ein Grossteil der Clubs das Training wieder aufgenommen – nun folgen erste Vergleiche.

Beat Lanzendorfer
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Rückkehrer Thomas Knöpfel spielt am Samstagabend mit Uzwil gegen Winkeln.

Rückkehrer Thomas Knöpfel spielt am Samstagabend mit Uzwil gegen Winkeln.

Bild: Urs Bucher

Einzelne Testspiele sind bereits Geschichte, darunter das 1:4 von Bazenheid gegen Brühl. Am Wochenende kommt es nun zu einer grösseren Tranche an Spielen, bei denen mehrere Aktivteams ihren Formstand unter die Lupe nehmen.

Zuzwil beginnt gegen Steinach

Den Auftakt am Freitagabend macht Zuzwil (3.) mit dem Heimspiel gegen Steinach (3.). Anpfiff auf dem Gemeindesportplatz ist um 20 Uhr.
Von den am höchsten angesiedelten Clubs haben Wil 2 und Uzwil tags darauf jeweils ein Heimspiel vereinbart. Der Wiler Nachwuchs testet um 16 Uhr auf dem Bergholz die Leistungsfähigkeit der Uzwiler Reserven.

Uzwil, das neu von Armando Müller trainiert wird, prüft um 17 Uhr auf der Henauer Rüti den Formstand von Winkeln (2. Liga regional). Bazenheid, Dritter im Bunde jener Vertreter aus der 2. Liga interregional, lässt sich noch eine Woche Zeit. Am Freitag, 3. Juli, ist Drittligist Flawil Gast auf dem Ifang.

Auf dem Ifang deshalb, weil die Plätze durch die Coronakrise und die damit verbundene Grümpeliabsage frühzeitig saniert wurden und deshalb bereits wieder freigegeben werden konnten. In anderen Jahren war dies erst Anfang August der Fall.

Fast alle zeitgleich am Samstag

Am Samstagabend um 17 Uhr kommt es noch zu weiteren drei Begegnungen mit Vertretern aus der Region. Im Vergleich der Drittligisten geniesst Tobel-Affeltrangen gegen Weinfelden-Bürglen Heimvorteil. Dasselbe gilt für Flawil (3.), das auf der Schützenwiese Staad 1a (4.) zu Gast hat.

Der Samstag wird mit der Partie Wängi (2.) – Wetzikon (2.) abgerundet. Beim Abbruch der Meisterschaft lag das von Andi Alder trainierte Wängi auf einem Abstiegsplatz. Wetzikons Bilanz sah hingegen etwas besser aus. Nach der 13. Runde belegten die Zürcher Oberländer mit 15 Punkten Platz 9.

140 Partien sind geplant

Total stehen über die ganze Ostschweiz verteilt am Wochenende rund 140 Partien auf dem Kalender. Der Fussball wird in den nächsten Wochen somit wieder mehr Raum einnehmen. Weil die Fussballer aber teilweise schon wieder mehrere Wochen trainieren, bekommen viele im Juli noch einige Tage trainingsfrei.

Di vollständige Liste aller Testspiele ist hier zu finden.