Die Frauen von Raiffeisen Volley Toggenburg erhalten in der Nationalliga A eine Lehrstunde

Die Wattwiler Volleyballerinnen sind bei Vizemeister Sm’Aesch Pfeffingen chancenlos und gehen mit 0:3 unter.

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Die Spielerinnen von Volley Toggenburg waren am Samstag gegen den Spitzenreiter chancenlos.

Die Spielerinnen von Volley Toggenburg waren am Samstag gegen den Spitzenreiter chancenlos.

Bild: Reinhard Kolb

Sm’Aesch-Pfeffingen verteilte am Samstag gegen Raiffeisen Volley Toggenburg keine Geschenke. Der Vizemeister der letzten Saison und aktuelle Leader der NLA spielte in Bestformation durch und schlug die jungen Wattwilerinnen klar mit 3:0.

Das Heimteam zeigte den Toggenburgerinnen von Beginn die Grenzen auf. Trainer Vollmer schickte mit fünf Ausländerinnen und den obligaten zwei Schweizer Spielerinnen die bestmögliche Formation ins Spiel und nahm kaum Wechsel vor.

Kräfte für internationalen Auftritt schonen

Dies hatte seinen Grund. Die Baslerinnen wollten unbedingt ihre Kräfte schonen, damit sie sich optimal auf die wichtige Europacup-Partie vom kommenden Mittwoch vorbereiten können. Da tritt der Tabellenführer der NLA beim Tabellenfünften der deutschen Bundesliga in Aachen an. In Bestformation waren die Baslerinnen am Samstag eine Schuhnummer zu gross für die jungen Wattwilerinnen, die in der Anfangsphase regelrecht überrollt wurden.

Das Heimteam servierte von Beginn weg auf einem unglaublich hohen Niveau und setzte Raiffeisen Volley Toggenburg konstant unter Druck. Immer wieder punktete die 192 Zentimeter grosse Mobiliar-Topscorerin Taylor Fricano sowohl am Netz wie auch aus dem Hinterfeld. Die Ostschweizerinnen versuchten zwar ihr Möglichstes gegen dieses Topteam, mussten aber ihre Grenzen im Startsatz klar erfahren. Sm’Aesch-Pfeffingen setzte die athletischen Vorteile auch am Block um. Wenn dieser einmal überwunden werden konnte, stand die Verteidigung sehr stabil und liess kaum Punkte zu.

Toggenburgerinnen auch in der Folge unter Druck

Das Heimteam liess in der Folge kaum nach und zog die Linie auch im zweiten Satz durch. Es liess wenige Punkte zu und verwertete seinerseits jede Chance konsequent. Kein Wunder, sprach man nach dem Spiel von einer typischen Lehrstunde für die Aufsteigerinnen aus der Ostschweiz.

Den jungen Wattwilerinnen gehört zwar die Zukunft, doch in diesem Spiel waren sie mit einem Altersdurchschnitt von nicht einmal 20 Jahren überfordert. Sm’Aesch-Pfeffingen zog auch im zweiten Satz unwiderstehlich davon und gestand den Gegnerinnen aus dem Toggenburg nur gerade 15 Punkte zu.

Der dritte Durchgang war genauso eine deutliche Angelegenheit. Die Baslerinnen liessen überhaupt nichts anbrennen wollten den Sieg so schnell als möglich ins Trockene bringen. Die Wattwilerinnen stellten sich zwar besser auf die harten Angriffsbälle ein, konnten unter Druck aber kaum Punkte realisieren. So war das Verdikt nach 66 Minuten klar: Raiffeisen Volley Toggenburg war gegen das Spitzenteam chancenlos und verlor in drei Sätzen mit 0:3

Es folgt ein Heimspiel gegen Düdingen

Am nächsten Sonntag spielt Raiffeisen Volley Toggenburg wieder zu Hause. Dabei trifft die Mannschaft auf ein weiteres Topteam der Liga. Das viertplatzierte Düdingen will in dieser Saison bei der Vergabe des Meistertitels ein wichtiges Wort mitreden. (pd)

Hier sind die Resultate und die Rangliste zu finden.

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