Interview

«Die Euphorie nach Henau war wohl etwas zu gross»

Der FC Bütschwil hat sich am letzten Wochenende mit dem 1:0-Sieg gegen Münchwilen in der dritten Liga etwas Luft nach hinten verschafft. Trainer Petrit Duhanaj erklärt, weshalb es trotzdem noch viel braucht, um die Mannschaft in sichere Gewässer zu führen.

Beat Lanzendorfer
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Petrit Duhanaj, Trainer des FC Bütschwil. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Petrit Duhanaj, Trainer des FC Bütschwil. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Petrit Duhanaj, wie sind Sie mit dem bisherigen Verlauf der Meisterschaft zufrieden?

In Anbetracht dessen, dass wir im Sommer viele Wechsel zu verzeichnen hatten und mehrere junge Spieler integrieren mussten, bin ich mit Ausnahme zweier Spiele positiv überrascht.

Um welche zwei Spiele handelt es sich?

Gegen Weinfelden-Bürglen und Zuzwil konnten wir unsere Leistungen nicht abrufen.

Dabei war der Start mit dem Sieg in Henau doch verheissungsvoll?

Genau. Ich habe meinen Jungs daraufhin gesagt, es nütze nichts, wenn wir gegen Weinfelden-Bürglen nicht nachlegen können. Leider ist daraus nichts geworden. Wir haben auf eine etwas ärgerliche Art mit 1:2 verloren. Die Euphorie nach Henau war wohl etwas zu gross.

Das letzte Spiel gegen Münchwilen aber hat doch gezeigt, dass es die Mannschaft eigentlich kann?

Das ist so. Sie hat meine Anweisungen sehr gut umgesetzt. Wir bekundeten zwar in der ersten Halbzeit noch etwas Mühe, danach wurde unsere Leistungssteigerung mit dem Tor von Daniel Fäh aber belohnt.

Nun steht am Samstag das Spiel gegen Aadorf an. Was erwarten Sie?

Das Spiel wird wegweisend. Wenn es uns gelingt, noch etwas zuzulegen und die Chancen konsequenter ausgenutzt werden, bin ich zuversichtlich, dass wir ein positives Resultat erzielen. Aadorf ist eine Mannschaft, die absolut in unserer Reichweite liegt.

Trotz der Fortschritte dürfte Bütschwil bis zuletzt um den Ligaerhalt kämpfen. Sehen Sie das auch so?

Die Liga ist derart ausgeglichen, es wird sicherlich ein Kampf bis zum letzten Spieltag. Aktuell haben wir einen Punkt mehr als vor einem Jahr nach Abschluss der Vorrunde. Wir haben in den drei verbleibenden Runden gegen Aadorf, Wil und Tobel-Affeltrangen die Chance, uns eine gute Ausgangslage für die Rückrunde zu erarbeiten. Ich hoffe, die Mannschaft ist sich dessen bewusst und wird mit der entsprechenden Einstellung in diese drei Spiele gehen.