Die Bütschwiler Frauen sind in der 2. Liga aktuell das Mass der Dinge – nun fordern sie im 1/32-Final des Schweizer Cups Rapperswil-Jona aus der NLB heraus

Am Samstagabend kommt es auf der Breite zu einem besonderen Leckerbissen. Bütschwil möchte im Cup an die Leistungen der letzten Wochen anknüpfen und hofft dadurch dem haushohen Favoriten aus Rapperswil-Jona ein Bein stellen zu können.

Beat Lanzendorfer
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So viel Durchsetzungswillen braucht es von Melanie Thalmann (rechts) auch gegen Rapperswil-Jona, wenn sich Zweitligist Bütschwil im Cup gegen den Oberklassigen aus der Nationalliga B durchsetzen möchte.

So viel Durchsetzungswillen braucht es von Melanie Thalmann (rechts) auch gegen Rapperswil-Jona, wenn sich Zweitligist Bütschwil im Cup gegen den Oberklassigen aus der Nationalliga B durchsetzen möchte.

Bild: Beat Lanzendorfer

Es sind die besonderen Momente, die in den Köpfen haften bleiben. Den Fussballerinnen aus Bütschwil steht ein solcher am Samstagabend bevor.

Bütschwiler Frauen sind mit etwas Losglück so weit gekommen

Im 1/32-Final des Schweizer Cups dürfen sie das Nationalliga-B-Team aus Rapperswil-Jona herausfordern. Nebst den sportlichen Leistungen ermöglicht das Losglück dieses Ereignis.

Sportlich hätten die Toggenburgerinnen noch zwei Runden des Ostschweizer Cups überstehen müssen, um sich als Cupsiegerinnen auf der nationalen Bühne präsentieren zu dürfen. Weil die letzte Meisterschaft bekanntlich annulliert wurde, entschied der Verband, aus den verbliebenen vier Teams eines auszulosen, das den Sprung in den nationalen Cup schafft.

Die Kugel fiel auf Bütschwil. Nun können die Frauen beweisen, dass sie auch gegen Höherklassige bestehen können. Bekanntlich stehen sie in der Meisterschaft nach zwei Runden verlustpunktlos an der Spitze.

Bazenheid (2. Liga Interregional) spielt in der Meisterschaft am Freitag gegen Seuzach

Die Vorzeichen sind nicht die schlechtesten. Vor einem Jahr spielten die Toggenburger gegen die Zürcher ebenfalls an einem Freitagabend. Damals traten die Gäste wie aus einem Guss auf und lagen schnell einmal 2:0 vorne.

Dann besannen sich die Bazenheider ihrer Stärken und lieferten eine Leistung ab, die zu den besten der vergangenen 18 Monate gehört. Das 4:2 am 13. September 2019 war der letzte Sieg im Herbst des vergangenen Jahres.

Nun heisst der Gegner wieder Seuzach und wieder an einem Freitag. Dies, weil einige Bazenheider am Samstag einen privaten Termin wahrnehmen müssen und Seuzach damit einverstanden war, die Partie um einen Tag vorzuverschieben.

Wattwil Bunt braucht in der regionalen 2. Liga dringend Punkte

Die Zentrumsstädter konnten ihre guten Resultate aus der Vorbereitung noch nicht auf die Meisterschaft ummünzen. Nach zwei Runden steht die Mannschaft noch immer mit leeren Händen da.

Dies trifft auch auf den samstäglichen Gegner Winkeln zu. Der Verlierer wird sich mit dem Gedanken anfreunden müssen, dass der Abstiegskampf in der 2. Liga schon im September begonnen hat.

Neckertal-Degersheim kann in der 3. Liga endlich starten

Wenn nicht noch etwas dazwischen kommt, kann Drittligist Neckertal-Degersheim nach zwei abgesagten Partien endlich in den Spielbetrieb eingreifen. Die Danuser-Elf muss nach Tobel, das bisher einen Punkt geholt hat (1:1 gegen Aadorf).

Ebnat-Kappel hat sich ein sportliches Programm auferlegt. Gestern holte die Mannschaft das am Wochenende verschobene Spiel gegen Münchwilen nach, am Samstag kommt bereits Aadorf auf den Untersand. Beide Gegner müssten in Reichweiter der Obertoggenburger liegen.

Das 4.-Liga-Derby Kirchberg – Bütschwil wird am Dienstag ausgetragen

Weil Kirchberg am Wochenende zum im Juni abgesagten «Sommernachtsfest» einlädt, ist das 4.-Liga-Derby gegen Bütschwil auf Dienstag vertagt worden. Mit jeweils vier Punkten nach zwei Runden sind beide den Erwartungen entsprechend in die Meisterschaft gestartet.

In einer Woche erwartet die Kirchberger bereits das nächste Derby, wenn sie auf dem Ifang in Bazenheid gastieren.