Die Bütschwiler Frauen kommen beim 3:3 gegen Eschenbach mit einem blauen Auge davon

Die Frauen des FC Bütschwil holen im Nachtragsspiel gegen den FC Eschenbach lediglich einen Punkt – drei Tage nach dem Cupspiel gegen Rapperswil-Jona (NLB) war der Kräfteverschleiss deutlich sichtbar.

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Nicole Scherrer gehörte mit ihrem Treffer zum 2:1 erneut zu den Bütschwiler Torschützinnen.

Nicole Scherrer gehörte mit ihrem Treffer zum 2:1 erneut zu den Bütschwiler Torschützinnen.

Bild: Beat Lanzendorfer

Der Plan war, an die kämpferische Leistung des Cupspiels anzuknüpfen. Zusätzlich wollte die Mannschaft ihre spielerischen und technischen Vorzüge zum Tragen bringen.

Glücklich Führung durch Alexandra Brändle

Das Vorhaben ging aber zumindest in der Anfangsphase nicht auf, denn das Heimteam erwischte den besseren Start. Trotzdem waren es die Gäste aus dem Toggenburg, denen etwas unerwartet der Führungstreffer gelang.

Alexandra Brändle konnte von einer ungenügenden Abwehr der Torfrau profitieren und zum 1:0 abstauben. Die Reaktion kam postwendend. Kaum eine Minute später stand es nach einem unglücklichen Eigentor 1:1.

Es waren erneut die Gäste, die vorlegen konnten

Scherrer fasste sich nach knapp einer halben Stunde ein Herz und drückte ab. Wiederum unter gütiger Mithilfe der gegnerischen Torhüterin landete der Ball im Netz. Darauf wusste Eschenbach vorerst keine Antwort.

Es kam für die Schlittler-Elf sogar noch besser. Kurz vor der Pause kombinierten sich die Bütschwilerinnen durch die gegnerische Defensive. Die anschliessende Hereingabe verwertete Fabienne Brändle gekonnt zum 3:1-Pausenstand.

Nach dem Seitenwechsel versuchte Bütschwil erneut, das Spiel an sich zu reissen. Es war aber das Heimteam, das einen Gang höher schaltete und vehement den Anschlusstreffer suchte. Dieser gelang schnell, was zusätzliche Spannung aufkommen liess.

Heeb ersetzte die verletzte Hangartner im Tor

Die Toggenburgerinnen starteten in der Folge vereinzelte Vorstösse, blieben im Abschluss aber zu harmlos. In der Endphase liessen die Kräfte bei Bütschwil spürbar nach, was die Einheimischen zum Ausgleich nutzten.

Die Gäste versuchten nun mit letzter Kraft nochmals nach vorne zu spielen, Scherrer blieb der vierte Treffer aber verwehrt. Auf der anderen Seite war es Samira Heeb, welche für die verletzte Hangartner eingesprungen war, die einen Rückstand mirakulös verhindern konnte.

Über die ganze Spieldauer gesehen, müssen die Bütschwilerinnen mit der Punkteteilung zufrieden sein. (pd)

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