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Die Bauherren hoffen auf Massen junger Kunden für die Überbauung «Bahnhof Süd»

Am «Zentrums-Znüni» informierten Vertreter der beiden Investoren über die Erwartungen, die sie mit der Wattwiler Überbauung Bahnhof Süd verbinden. Als Mieter für die 75 Wohnungen setzt man auf Ein- und Zwei-Personen-Haushalte.
Kurt Geser (Asga-Pensionskasse) und die Südostbahn-Vertreter Bruno Baumgartner und Hansueli Lüthi (von links) freuen sich, dass die Überbauung Bahnhof-Süd, Wattwil, vor der Realisierung steht. (Bild: Martin Knoepfel)

Kurt Geser (Asga-Pensionskasse) und die Südostbahn-Vertreter Bruno Baumgartner und Hansueli Lüthi (von links) freuen sich, dass die Überbauung Bahnhof-Süd, Wattwil, vor der Realisierung steht. (Bild: Martin Knoepfel)

Referenten am «Zentrums-Znüni» zum Thema Überbauung Bahnhof-Süd waren die Immobilien-Chefs der beiden Investoren: Kurt Geser (Pensionskasse Asga, St.Gallen) und Bruno Baumgartner (Südostbahn/SOB). Letzterer resümierte eingangs die Entstehungsgeschichte der Überbauung und verhehlte dabei nicht, dass die SOB gerne rascher vorwärts gemacht hätte. Als man das Vorprojekt «Corso», den Sieger des 2013 durchgeführten Architekturwettbewerbs, beim Kanton eingereicht habe, habe das zu langen Diskussionen über die städtebaulichen Qualitäten des Projekts geführt. Das sei ein Dämpfer gewesen. Schliesslich habe man das Projekt überarbeitet und den Namen zu «Bahnhof-Süd» geändert, räumte Bruno Baumgartner ein. Ab 2017 sei es rascher gegangen.

Ein Modell zeigt, wie die Überbauung dereinst aussehen könnte (Bild: Martin Knoepfel)

Ein Modell zeigt, wie die Überbauung dereinst aussehen könnte (Bild: Martin Knoepfel)

Kurt Geser wies darauf hin, dass bisher alle Abmachungen zwischen der Asga und der SOB mündlich oder per Handschlag erfolgten, was ganz offensichtlich keine Probleme verursacht hat. Die Asga hat von der SOB den südlichen Teil der künftigen Überbauung gekauft. Vom «Zentrums-Znüni» wechselte Kurt Geser fast direkt zur Eigentumsübertragung im Grundbuchamt. Damit sei ein Meilenstein erreicht, sagte er. Der SOB-Teil der Überbauung soll ab Herbst 2019 bezugsbereit sein, der Asga-Teil ein halbes Jahr später. Die Bauarbeiten würden den Verkehr auf der Austrasse nicht beeinträchtigen, versicherte Bruno Baumgartner. Unannehmlichkeiten werde es hingegen bei der Sanierung der Kantonsstrasse geben.

«Mietwohnungen mit gutem Ausbaustandard»

In der neuen Überbauung würden Mietwohnungen mit einem guten Ausbaustandard entstehen, sagte Kurt Geser. Es handelt sich um 75 Zwei- und Dreieinhalb-Zimmer-Wohnungen. Das Zielpublikum der Überbauung sind Menschen, die in Ein- und Zwei-Personen-Haushalten in Wattwil oder in einem Gebiet im Umkreis von rund zehn Kilometern leben und die die Nähe zu Einkaufsmöglichkeiten schätzen. Es würden altersgerechte Wohnungen gebaut, versicherte Kurt Geser. Pendlerhaushalte, die früher als Zielpublikum genannt wurden, erwähnte er nicht mehr. Unter dem Südteil der Überbauung wird eine Tiefgarage erstellt. Sie wird nicht öffentlich sein, bestätigte Bruno Baumgartner. Die Einfahrt erfolgt über die Einfahrt der heutigen Tiefgarage. «Die grosse Tiefgarage ist gestorben».

Das Gebäude soll in der Mitte tiefer sein als an den beiden Enden (Bild: PD)

Das Gebäude soll in der Mitte tiefer sein als an den beiden Enden (Bild: PD)

Im Parterre der Überbauung sind rund 1700 Quadratmeter Gewerbeflächen geplant. Die Bauherren seien an einem guten Mix interessiert, sagte Kurt Geser. Er geht von 12 bis 15 Mietern aus. Für einen Ankermieter, der die Hälfte der Fläche belegt, sei die Lage hingegen nicht so gut. Kurt Geser könnte sich Mieter aus der Modebranche vorstellen. Er betonte, es gebe Gewerbetreibende aus Wattwil, die interessiert seien, sich in der neuen Überbauung einzumieten. Wenn ein Betrieb aus der Lebensmittelbranche sich vis-à-vis der Migros installierte, wäre das für Kurt Geser «sehr mutig».

Für Bruno Baumgartner ist der nördliche Kopfbau für ein Angebot aus dem Gastronomie-Sektor prädestiniert. Wattwil werde sich in Richtung Rietwis entwickeln. Mit der neuen Kantons- schule und mit der Berufsschule würden sich künftig Massen junger Kunden vom Bahnhof in Richtung Rietwis- und Austrasse bewegen, während sich diese Menschenströme heute in zwei Richtungen aufteilten. Unter dem Vordach werde man trockenen Fusses flanieren können, betonte Bruno Baumgartner.

Zum «Zentrums-Znüni» des Vereins Zentrum Wattwil kamen rund 20 Besucher. Der Anlass war damit gut besucht. Er fand am Freitagmorgen im Café Abderhalden in Wattwil statt.

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