Dicken
Punsch, Gerstensuppe und lodernde Feuer: Zum zweiten Mal findet der Feuergarten statt

Am Wochenende startete zum zweiten Mal das Naturerlebnis Feuergarten in Dicken. Bei Regentropfen und Wind loderten die unzähligen Feuer dennoch in vollem Glanz. Am kommenden Wochenende findet die Installation erneut statt.

Christoph Heer
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Der Feuergarten in Dicken im Neckertal findet dieses Jahr zum zweiten Mal statt.

Der Feuergarten in Dicken im Neckertal findet dieses Jahr zum zweiten Mal statt.

Bild: Benjamin Manser (21. November 2021)

Wer nun denkt, dass ein solches Freilufterlebnis nur bei trockenem und schönem Wetter durchführbar ist, der hat sich getäuscht. Schon im vornherein wurde von Seiten der Organisatoren – das sind Roland Kressibucher, Anita Bächtold, Laura Weber, Ronny Kohler, Tanja Sprenger, Janosch Külling sowie mehrere Helferinnen und Helfer – klar festgehalten, dass der diesjährige Feuergarten in Dicken in der Gemeinde Neckertal bei jedem Wetter stattfindet. «Die Witterung beeinflusst die Stimmung im Feuergarten und der Abend wird dadurch zu einem ganzheitlichen Erlebnis», sagt Roland Kressibucher.

Rund 40 Feuer wurden entfacht, welche sich somit dem Wind und Wetter aussetzen und eine magische Stimmung verbreiten konnten. Eine Installation, eine Performance, ein Klangkonzert und ein Naturerlebnis, vereint in einem einzigartigen Feuergarten; ein Besuch lohnt sich.

Durch Regen und Wind loderten die insgesamt 40 Flammen dieses Jahr besonders stark.

Durch Regen und Wind loderten die insgesamt 40 Flammen dieses Jahr besonders stark.

Bild: Christoph Heer

Auf Pyrotechnik und Petrol wurde gänzlich verzichtet

Anhand des nassen Wetters an den Tagen vor der Premiere, am Freitagabend, weichte der Boden auf dem Gelände des Landbesitzers Martin Hollenstein ziemlich stark auf. So erstaunte es nicht, dass der eine oder andere Besucher des Öfteren mit dem Gleichgewicht zu kämpfen hatte.

Nichtsdestotrotz, eine wunderbar warme Stimmung herrschte, inmitten von dutzenden, lodernden Flammen. Organisator Roland Kressibucher erklärte indes das Ziel des Feuergartens. «Überwältigt von der Schönheit und Kraft unserer vielen Feuer, wandelt man durch den Feuergarten. Die Feuer um einen herum, grosse und kleine, die knistern und leuchten, Wärme überall, so wird ein Jeder mit der Kraft der Feuer beschenkt. Ein Erlebnis welches wir all unseren Gästen ermöglichen.»

Dabei wurden ausnahmslos natürliche und fein duftende Materialien, also Tannenholz, verbrannt. Auf Pyrotechnik und Petrol wurde gänzlich verzichtet.

Zum Feuergarten gehören auch dieses Jahr heisser Punsch und Glühwein, Kürbis- und Gerstensuppe und verschiedenste Teevariationen. Sitzgelegenheiten, um kurz inne zu halten, hat es ebenso zur Genüge, wie auch Gesang und Feuershows nicht fehlen. Roland Kressibucher fügt an: «Am kommenden Wochenende wird auch noch die Trommelgruppe ‹Koukousaba› mit dabei sein, ein ganz besonderer Leckerbissen.»

Informationen zu den weiteren Durchführungen des Feuergartens unter: www.feuerklang.ch.