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Deutsche Ballonpiloten freuen sich bereits auf die Fahrten zwischen dem Säntis und den Churfirsten

Die zehnten Ballontage Toggenburg vom 29. August bis 1. September sind international: Teams aus Deutschland werden dabei sein und zusammen mit Schweizer Balloncrews in den Toggenburger Himmel abheben.
Sabine Camedda
Vom 29. August bis 1. September finden die Ballontage Toggenburg statt. Gestartet wird von der Mühlau-Wiese in Ebnat-Kappel. (Bild: PD)

Vom 29. August bis 1. September finden die Ballontage Toggenburg statt. Gestartet wird von der Mühlau-Wiese in Ebnat-Kappel. (Bild: PD)

Die Ballonfahrer-Szene scheint sehr familiär zu sein. Man kennt sich über die Landesgrenzen hinweg, gibt sich gegenseitig Tipps und lädt sich zu Treffen ein. So handhaben das zumindest die Organisatoren der Ballontage Toggenburg.

Leo Ersfeld ist mit seiner Katze im Gebiet der Mosel unterwegs. (Bild: PD)

Leo Ersfeld ist mit seiner Katze im Gebiet der Mosel unterwegs. (Bild: PD)

Und so kommt es, dass Ballone wie die grosse Katze von Leo Ersfeld aus dem Mosel-Gebiet oder der «Dicke Anton» aus Kiel nach Ebnat-Kappel reisen. Als Veranstalter der Balloon-Sail während der Kieler Woche hat Christoph Laloi das Ballonteam Meyer Major mit Pilot Jörg Kurmann kennen gelernt. Er gab das Versprechen für einen Gegenbesuch und löste dieses an den letzten Ballontagen vor zwei Jahren ein.

«Wir waren begeistert von dieser wunderbaren Region», sagt Christoph Laloi. So begeistert, dass er in zehn Tagen mit seiner Ballonfigur, dem «Dicken Anton», wieder ins Toggenburg reist. Leo Ersfeld wird zum ersten Mal dabei sein. Er freut sich schon auf den Anlass. «Ich hoffe auf gutes Wetter für schöne Fahrten und ein lustiges Zusammensein mit den anderen Teams», sagt er.

Unvergessliche Fahrten vor Bergpanorama

Die Landschaft mache den besonderen Reiz des Ballonfahrens aus, sagt Martin Wulff aus dem Sauerland und schwärmt von den «aussergewöhnlich schönen Aussichten mit den Alpen im Hintergrund». Leo Ersfeld erwartet, dass die Ballonfahrten im voralpinen Gelände etwas anspruchsvoller sein werden als zu Hause an der Mosel.

Dies relativiert Christoph Laloi, der zwischen der Ostsee und der Nordsee wohnt, wo es viel Wind hat. «Das Toggenburg ist für uns Flachländer natürlich sehr anspruchsvoll und vor der Kulisse des Säntis aufzusteigen, ringt uns immer ein wenig Respekt ab», sagt er.

Martin Wulff und seine Crew vor zwei Jahren in Ebnat-Kappel. (Bild: PD)

Martin Wulff und seine Crew vor zwei Jahren in Ebnat-Kappel. (Bild: PD)

Um dies zu erleben, nimmt er eine Fahrt von 1000 Kilometern auf sich. Geplant ist, dass Christoph Laloi und sein Team am Donnerstagmorgen in Ebnat-Kappel eintreffen. So können sie sich ein wenig ausruhen vor dem ersten geplanten Start. Für Martin Wulff ist die Anfahrt von rund 700 Kilometern nichts Besonders. Er und sein Team würden immer wieder an internationalen Ballonmeetings teilnehmen, wo sie ähnlich lange oder noch längere Anreisen hätten.

Ballonwiese wird zum Publikumsmagneten

Christoph Laloi und Martin Wulff erinnern sich gerne an die Kontakte, die sich an den Ballontagen ergeben. «Die Bevölkerung geniesst dieses tolle Event, was bei den Starts auch immer sehr deutlich wird», sagt Christoph Laloi, der die Festwiese als einen Magneten bezeichnet. Martin Wulff und seine Crew fühlen sich sehr willkommen und haben bei den Starts und bei den Landungen äusserst positive und herzliche Kontakte mit den Menschen im Toggenburg erlebt.

«Man spürt die Begeisterung für unseren Sport und das Meeting.

Matthias Schlegel und Leo Ersfeld haben diesbezüglich noch keine Erfahrung. «Ich bin gespannt, was mich erwartet», sagt Matthias Schlegel. Leo Ersfeld ergänzt: «Ich gehe davon aus, dass die Bevölkerung wie auch die Piloten die Ballontage im Toggenburg geniessen werden und es zu vielen gemeinsamen Stunden kommen wird.»

«Ballonglühen hat etwas Magisches»

Die beiden Piloten, die erstmals in Ebnat-Kappel dabei sein werden, haben schon manches Ballonglühen erlebt. Leo Ersfeld glaubt, dass ein solches für die Bevölkerung etwas Besonderes, ja sogar Magisches ist, wenn sich die Ballone im Dunkeln aufstellen und durch die Brennerflammen zu Musik erleuchtet werden. Martin Wulff erlebte dieses Ballonglühen in Ebnat-Kappel als «klein und fein, mit einer aussergewöhnlichen Stimmung».

Matthias Schlegel nahm 2018 am Gordon Bennett Rennen, dem ältesten Luftfahrtrennen der Welt, in Bern teil. Jetzt reist er erstmals auch an die Ballontage Toggenburg. (Bild: PD)

Matthias Schlegel nahm 2018 am Gordon Bennett Rennen, dem ältesten Luftfahrtrennen der Welt, in Bern teil. Jetzt reist er erstmals auch an die Ballontage Toggenburg. (Bild: PD)

Christoph Laloi hat diesbezüglich für die Organisatoren nur Lob. «Das Ballonglühen ist wunderschön und sehr professionell gemacht.» Es sei für die Zuschauer immer der krönende Abschluss und die Ballonteams müssten noch einmal alles geben, denn ein Nachtglühen sei für die Lebensdauer des Ballons nicht zwingend förderlich. «Aber den Zuschauern dieses Event zu bereiten, macht einem selbst auch immer etwas Gänsehaut und das ist die grossartigste Entschädigung der Welt», sagt er.

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