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Des Vaters Passion für die Gastfreundschaft übernommen

Seit vier Jahren organisiert Karin Brunner-Gämperle das Hänse-Fest auf dem eigenen Hof. Dieses Jahr wird bereits am Vorabend zum Buure-Brunch gefeiert.
Fränzi Göggel
Noch schaut Karin Brunner-Gämperle gemütlich aus dem Blumenfenster, doch die Vorbereitungen sind bereits im Gange. (Bild: Fränzi Göggel)

Noch schaut Karin Brunner-Gämperle gemütlich aus dem Blumenfenster, doch die Vorbereitungen sind bereits im Gange. (Bild: Fränzi Göggel)

Landwirt Bruno Gämperles Leidenschaft für Gastfreundschaft begeisterte auch seine Kinder. Tochter Karin Brunner-Gämperle spann Vaters Idee, einmal ein Bombenfest zu machen, noch einen Schritt weiter. Hochmotiviert gelang es ihr, ihre Geschwister und die Familie des Nachbarn Graf für ein Fest im grösseren Rahmen zu begeistern. «Mir sind alli echli Fäschtfüdle», umschreibt sie sich und die Charaktere der Helfer. Gemeinsam wurde entschieden, jeweils am Schweizer Nationalfeiertag einen Buure-Brunch mit regionalen Produkten durchzuführen.

«Zum ersten Hänse-Fest vor vier Jahren wollten wir uns auf 200 Personen für den Brunch beschränken. Die Anmeldungen kamen aber so zahlreich, dass wir 280 annahmen», schwärmt Karin Brunner und erzählt, dass nicht der finanzielle Anreiz, sondern die gute Stimmung am Fest der Motor für weitere Durchführungen in den folgenden Jahren war. Für heuer hat es im grossen Zelt Platz für 400 Gäste. Um gut kalkulieren zu können, sind die Organisatoren auf eine Voranmeldung angewiesen.

Porzellan statt Plastik

Ein bisschen edel darf es schon sein. Die Organisatoren sind naturverbunden und legen Wert auf ökologische Nachhaltigkeit. So wird am Brunch mit richtigem Besteck aus Porzellantellern gegessen und das Fleisch stammt grösstenteils vom eigenen Hof. «Meine Mutter stellt das herrlich fruchtige Birchermüesli her und macht die weltbeste Confi. Freunde backen kiloweise Brot und Butterzöpfe, dazu gibt es knusprige Rösti und Eier von unseren Hennen. Nur die Käseplatten machen wir nicht selber. Die lassen wir von der Dorfkäsi kommen, und eine Freundin von mir liefert den Geissenkäse vom Bächli», beschreibt Karin Brunner die Arbeitsaufteilung.

Im Wissen, dass die Familien mit Kindern die Bauernhofidylle schätzen, steht für die kleinen Gäste eine Strohballenburg sowie ein Gumpischloss zur Verfügung. Der Bruncham 1. August wird vom Schwyzerörgeli Duo Rigiluft untermalt.

Genügend Gratisparkplätze

Obwohl das Fest auf privatem Areal durchgeführt wird, gibt es genügend Platz für Gratisparkplätze, und es kommen definitiv keine Lärmeinsprachen. Dafür muss der Festverantwortliche jedes Jahr bei der Gemeinde für den Anlass temporäres Festwirtschaftspatent beantragen und bezahlen. Karin Brunners Bruder Martin Gämperle löste dieses.

Er informierte sich auch über das Thema Gäste-Sicherheit und liess sich eine Versicherung für das grosse Zelt empfehlen. «So sind wir auf der sicheren Seite», umschreibt Karin Brunner die Sachlage. Für die Herren eher keine Sache und ein charmanter WC-Wagen wird das sanitäre Problem der Damen lösen.

Party am Abend zuvor

Und weil ja dann schon ein grosses Zelt steht und das Vieh auf der Alp ist, könnte man ja schon am Abend zuvor eine Fete krachen lassen, wurde mal ganz harmlos in die Runde geworfen. So kam es, dass dort, wo sonst die Kühe wohnen, Musik-Hits aus den Lautsprechern klingen und die drei attraktiven Girls Daniela, Sandra und Lisa zu moderaten Preisen hinter der Theke die süffigsten Longdrinks vom Hänseberg schütteln. Das « Hänsewasser», zu später Stunde erfunden und nach dem Geheimrezept der Bardamen hergestellt, wird exklusiv nur am Hänse-Fest ausgeschenkt. Im gemütlichen Festzelt unterhalten das Echo vom Pfannenstock und das Jodelchörli Alpenrösli aus Wattwil.

Festbetrieb am 31. Juli und 1. August

Der Festbetrieb ist am 31. Juli ab 20 Uhr geöffnet. Buure-Brunch am 1. August ab 9 Uhr. Für den Brunch ist eine Anmeldung erforderlich, per Telefon 071 988 27 92 oder E-Mail info@haense-fest.ch. Weitere Informationen unter www.haense-fest.ch.

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